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Letztes Team zurück aus Ahrbrück

 

Am Mittwochabend konnte NAVIS e.V. Vorsitzender Wolfgang Wagner nun auch das letzte Team wieder zu Hause in Moosburg empfangen. Nachdem das Material bereits mit der Spedition am Mittwochmorgen am Lager in Moosburg angekommen ist, und von fleißigen Helfern bereits im Lager verstaut werden konnte, ist das 9. Team von NAVIS nach einer Verabschiedung von offizieller Seite in Ahrbrück nach Hause gekommen. Somit sind alle Teams gesund und ohne größere Schäden gesund in der Heimat und bei ihren Familien. Im Gepäck hatte das Team neben der Gemeindefahne auch eine große Dankestafel aus Ahrbrück, welche die Wertschätzung der betroffenen Region gegenüber den Helfern aus Moosburg zum Ausdruck bringt.

Unser neues Mitglied Frank Winten, der in der betroffenen Region wohnt und NAVIS e.V. über die ganzen Wochen tatkräftig unterstützt hat, hat es sich nicht nehmen lassen, das Team zu begleiten und wurde von Vorsitzendem Wolfgang Wagner herzlich in der Heimatstadt seines neuen Vereins herzlich begrüßt!

In den letzten Tagen konnte das Team auch noch eine tolle Spende eines Frisörteams in Empfang nehmen, die einen ganzen Tag gegen Spenden Haare geschnitten hatten und den Erlös von 700 Euro als Dank an NAVIS e.V. spendeten.

Der Gemeinderat aus Zolling, welcher im Juli bereits beschlossen hatte, 10.000 Euro nach dem Motto, den „Helfern helfen“ an NAVIS e.V: zu übergeben, hatte auch noch für die Bürger ein Spendenkonto eingerichtet. Darauf sind noch einmal 1.815 Euro eingegangen, welche nun in der Gesamtsumme von Bürgermeister Priller aus seiner privaten Kasse auf insgesamt nun 12.000 Euro aufgerundet wurden. NAVIS e.V. sagt auf diesem Wege allen genannten und den vielen nicht genannten Spendern einen herzlichen Dank!

 


 

+++ Aktuelle Informationen +++


NAVIS e.V. beendet nach 9 Wochen den Einsatz im Katastrophengebiet in Ahrbrück im Landkreis Ahrweiler, die „Wasserengel aus Bayern“ haben knapp 7 Mio. Liter Trinkwasser aufbereitet!

NAVIS e.V. hat nach mittlerweile 9 Wochen den Einsatz zur Trinkwasseraufbereitung in Ahrbrück im Landkreis Ahrweiler am Mittwoch beendet.

Nachdem der zuständige Versorger SWB in der vergangenen Woche Ahrbrück und die Ortsteile wieder regulär an das Trinkwassernetz angeschlossen haben, wurden bereits in der vergangenen Woche mit Team 8 die ersten Trinkwasseraufbereitungsanalgen außer Betrieb genommen. Das Team mit Teamleiter Christian Gürster, Stefan Unger, Georg Schuberthan und Karl Kohn ist dann am vergangenen Samstag wieder gesund nach Moosburg zurückgekehrt und wurde wieder mit einem Blumenstrauß vom NAVIS-Vorsitzenden Wolfgang Wagner begrüßt.

Team 9 mit Teamleiter Alex Schrafstetter, Rita Gaissmaier und Johann Niedermeier startete bereits letzten Freitag nach Ahrbrück, und hatte begonnen, das komplette Equipment einzupacken und für den Heimtransport vorzubereiten. Nachdem die Versorgungslage mit Trinkwasser auch nachhaltig funktioniert, wurden auch die letzten beiden Aufbereitungsanlagen außer Betrieb genommen und versandfertig bereitgestellt.

Bereits am Dienstag war eine Spedition mit einem Sattelzug vor Ort, und alles wurde für den Transport nach Moosburg aufgeladen. Die Ankunft war für Mittwochmorgen im Lager Moosburg vorgesehen. Team 9 wird dann am Mittwoch ebenfalls die Heimreise antreten und wird am Abend zurück erwartet.

NAVIS e.V. hat in der Zeit seit dem 18. Juli knapp 7 Millionen Liter Trinkwasser produziert und konnte den betroffenen Einwohnern in Ahrbrück in dieser für sie sowieso bereits schwierigen Zeit ein ganzes Stück Lebensqualität bereitstellen. Neben der Trinkwasserversorgung haben die ehrenamtlichen Helfer aus Bayern auch intensiv beim Aufbau notwendiger Infrastruktur unterstützt, sei es bei der Fehlersuche im Leitungsnetz oder auch bei dem Aufbau und Versorgung von Duschanlagen für die Bevölkerung und die Helfer. Zahlreiche Besucher des NAVIS-Camps aus der Region haben sich äußerst lobenswert über unser Engagement geäußert, haben spontan Spenden übergeben, oder einfach auch das jeweilige Team mit Kuchen, Getränken und sonstigen Leckereien versorgt. Der Spruch „die Wasserengel aus Bayern“ kam nicht von ungefähr! Dies alles hat großen Anklang gefunden, nicht nur bei der Bevölkerung, sondern auch bei Verantwortlichen in der Region, der Politik und ebenso bei uns in Bayern hat dies für viel Aufmerksamkeit gesorgt.      

Wieder einmal hat NAVIS e.V. zeigen können, dass die Organisation, wenn es darauf ankommt, schnell, effizient und pragmatisch zur Stelle ist, um notleidenden Menschen zu helfen. Alles mit ehrenamtlichen Mitgliedern und alles über Spenden finanziert. Nicht zu vergessen ist auch die Bereitschaft vieler Feuerwehren aus dem Landkreis Freising, die NAVIS e.V. mit dem notwendigen Material wie Pumpen und Schläuchen maßgeblich unterstützt haben.

Auf alle Fälle bedankt sich die Vorstandschaft schon einmal bei allen aktiven Helfern von NAVIS e.V. sowie allen Spendern und Unterstützern, welche mit Geld aber auch mit Sachmitteln zum Erfolg dieses Einsatzes beigetragen haben.

Die nächsten Tage und Wochen werden die Mitglieder nochmal stark gefordert, das zurückgebrachte Material muss gereinigt, gewartet und sortiert werden, Leihgaben der Feuerwehren zurückgebracht sowie sämtliches Equipment wo notwendig ergänzt und für den nächsten Einsatz bereitgestellt werden. Auch dies wird noch einmal für den Verein für Aufwände sorgen, daher freut sich NAVIS e.V. nach wie vorher über weitere Spenden.

 


Im Katastrophengebiet in Ahrbrück in Ahrweiler ist mittlerweile das 9. Team im Einsatz.

Team 8 ist am 11. September gesund nach Moosburg zurückgekehrt

 

Hier im Bild zu sehen Team 9 mit Teamleiter Alex Schrafstetter sowie Rita Gaissmeier und Johann Niedermeier bei der Verabschiedung durch Fachbereichsleiter Lars Boehlkau und Vorsitzendem Wolfgang Wagner.

Bei der Ankunft in Moosburg wurde Team 8 mit Teamleiter Christian Gürster, Stefan Unger, Georg Schuberthan und Karl Kohn von Vorsitzendem Wolfgang Wagner mit Blumen begrüßt. Anschließend ging es nach der langen Heimfahrt mit dem Team noch zur Stärkung ins Gasthaus "3 Tannen", immerhin mussten einige von Ihnen anschliessend noch bis in Richtung Deggendorf fahren, um wieder bei ihren Familien einzutreffen.

 


Wieder Spenden an NAVIS e.V. für den Einsatz in Rheinland Pfalz

Das Team von NAVIS e.V. in Ahrbrück erhielt vergangene Woche wiederum Besuch. Der Rotary Club Adenau-Nürburgring zeigte sich begeistert von dem Einsatz der ehrenamtlichen NAVIS - Helfer und überreichte dem Team vor Ort eine Spende über 2.500 Euro, Hier im Bild die Übergabe vor Ort mit Dieter Marten, Max Kriebel und Stefan Binder, sowie an Vorsitzenden Wolfgang Wagner bei der Rückankunft in Moosburg.

 

Desweiteren waren auch wieder betroffene Bürger von Ahrbrück im Basislager, die ebenso begeistert wie dankbar über die Hilfe von NAVIS e.V. sind, und ebenfalls spontan Spenden überreichten, damit die Unkosten des Einsatzes gedeckt werden können. Bei der Übergabe ans Team vor Ort Herr Kowalsky mit einer Spende über 250 Euro, sowie die Familie Grunenberg mit einer Spende über 500 Euro.

NAVIS e.V. bedank sich selbstverständlich auch bei allen anderen, hier nicht (noch) nicht aufgeführten Spendern und Untersützern. Neben dem ehrenamtlichen Engagement der aktiven Mitglieder sowie das Verständnis von deren Familien wäre das Arbeiten und Wirken von NAVIS e.V. ohne weitere materielle Unterstützung sowie die finanziellen Spenden von Familien, Einzelpersonen und Unternehmen nicht darstellbar.


Gedenkfeier für die Opfer der Flutkatastrophe im Aachener Dom

Sechs Wochen nach der Flutkatastrophe haben Kirchen, die gesamte Staatsspitze der BRD und die Regierungschefs der beiden besonders betroffenen Bundesländer im Aachener Dom mit einem Gottesdienst der Opfer gedacht. Im Anschluss hielt u.a. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Rede.

Die Moosburger Hilfsorganisation NAVIS e.V. war als eine der Hilfsorganisationen der ersten Stunden zu dieser Gedenkveranstaltung eingeladen, Vorsitzender Wolfgang Wagner und Fachbereichsleiter Technik Tobias Venus vertraten die Organisation bei der Feier und wurden von der evangelischen Pfarrerin Claudia Rössling-Mahrenbach aus Ahrbrück begleitet. Wie bereits berichtet, hat NAVIS e.V. sein Camp in Ahrbrück auf dem Gelände der evangelischen Kirche aufgeschlagen und das Gemeindezentrum dient derzeit als Quartier für die Teams vor Ort.

Der Bundespräsident betonte, das Leid der Betroffenen dürfe nicht in Vergessenheit geraten. "Sie sind nicht allein", sagte er, "wir vergessen Sie nicht!" Er erinnerte auch an die Menschen, "denen die Fluten alles genommen haben: ihre Häuser, ihr Hab und Gut, ihre Erinnerungen, ihre Lebensträume", sagte das Staatsoberhaupt. Der Bundespräsident dankte zudem für die "überwältigende Hilfsbereitschaft". Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Polizei, Rotem Kreuz, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk und weitere Hilfsorganisationen hätten bis zur vollkommenen Erschöpfung geholfen. Sein Dank galt auch Bürgermeistern, Verwaltungsmitarbeitern und den vielen freiwilligen Helfern und Spendern.

Am Rande der Gedenkfeier hatten die NAVIS-Vertreter auch ausreichend Gelegenheit zum Meinungsaustausch mit den Vertretern der Kirchen, dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sowie dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron. Auch die Bundesregierung, an der Spitze Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie das Präsidium des Bundestages, Dr. Wolfgang Schäuble und Claudia Roth, waren ebenso vertreten, wie Bundesratspräsident Reiner Haseloff.

Ein Interview mit Wolfgang Wagner und Tobias Venus zu ihren eindrücken finden sie hier !


 

NAVIS e.V. hat Team 7 auf den Weg geschickt / Trinkwasseraufbereitung im Katastrophengebiet immer noch notwendig.

Die 6. Einsatzwoche von NAVIS in Ahrbrück war übermäßig von Routinearbeiten geprägt. Das Team 6 mit Teamleiter Gernot Schönfeld, Simon Kupfer und Max Kriebel wurde am Dienstag durch Ulrich Dörschel ergänzt, und Tobias Venus löste da auch Gernot Schönfeld als Teamleiter ab, der wieder nach Hause musste.

Auf Grund von Brückenabrissarbeiten musste NAVIS e.V. die Rohwasser-Entnahmestelle verlegen, und somit auch die Schlauchleitungen zur Versorgung der Wasserbecken neu ausrichten. Da es immer wieder im Laufe der Woche zu weiteren kleineren Unwettern kam, werden fast täglich die Reinigungsarbeiten durchgeführt, um eine konstante Wasserqualität zu erhalten sowie die Trinkwasseraufbereitungsanlagen störungsfrei in Betrieb zu halten. Ebenso müssen Pumpen und weiteres Equipment sukzessive aus dem operativen Betrieb genommen werden, um notwendige Wartungsarbeiten durchzuführen, welche bei dem Dauerbetrieb unerlässlich sind. Dazu gehörte in der vergangenen Woche auch die Reinigung des Haupttanks mit seinen 32.000 Litern Fassungsvermögen.

Um die entsprechende Hygiene sicher zu stellen, überprüft NAVIS auch täglich die Wasserwerte, und diesmal auch in Zusammenarbeit mit dem Labor des THW, und eine weiterhin gute Qualität des durch NAVIS e.V. aufbereiteten Wassers wurde bestätigt.

Das Team vor Ort kam auch wieder mit freiwilligen Helfern und Betroffenen vor Ort ins Gespräch. Die Dankbarkeit gegenüber NAVIS e.V. ist weiterhin sehr groß, allerdings auch die Angst, wie es weitergehen soll, wenn die „Wasserengel aus Bayern“ nicht mehr vor Ort sind. NAVIS e.V. führt vor Ort mit den Verantwortlichen auch weiterhin Gespräche über den weiteren Verlauf des Einsatzes. Derzeit geht NAVIS e.V. davon aus, noch ca. 4 Wochen mit Material und Helfern zu unterstützen. Dafür ist NAVIS e.V. nach wie vor auf Spenden angewiesen, und ist über jede Unterstützung dankbar.

Das Team bedankte sich auch mit einem Blumenstrauß bei Pfarrerin Claudia Rössling-Mahrenbach für Gastfreundschaft. Seit dem ersten Tag des Einsatzes darf NAVIS e.V. auf dem Gelände der evangelischen Kirche die Trinkwasseraufbereitung betreiben und im Gemeindezentrum das Quartier aufschlagen. Im Rahmen einer „Amtshilfe“ konnte NAVIS e.V. auch je eine Spende der Werksfeuerwehr des Flughafens München sowie der Feuerwehr Reichenkirchen an die Feuerwehr Ahrbrück überreichen, die zur Verteilung an die Freiwilligen Feuerwehren im Ahrtal zu treuen Händen der Feuerwehr Ahrbrück übergeben wurde.

Team 7 startete am Freitag dann wieder von Moosburg aus, Teamleiter Benjamin Bäcker ist bereits das 2. Mal dabei, ebenso wie Stefan Binder, und Max Kriebel aus Team 6 bleibt eine weitere Woche vor Ort. Ergänzt wird das Team durch Dieter Marten. Da Tobias Venus nach Aachen zur Gedenkfeier für die Flutkatastrophe unterwegs war, und Ulrich Doerschel direkt nach Hause fuhr, konnte von Team 6 am Samstagmittag in Moosburg Simon Kupfer begrüßt werden, sowie Gernot Schönfeld, der ja bereits Dienstag zurück gereist war. In Vertretung von Vorsitzendem Wolfgang Wagner erfolgte die Begrüßung mit einem Blumenstrauß durch Johann Niedermeier.


NAVIS e.V. konnte sich wieder über eine tolle Spende über 500 Euro freuen!

Die Firma Bachmann - Schlafsysteme aus Neumarkt-Sankt Veit im Landkreis Mühdorf unterstützt damit den Einsatz zur Trinkwasseraufbereitung in Ahrbrück! Auf dem Bild zu sehen ist Geschäftsführer Wolfgang Bachmann mit unserem Mitglied Florian Schweiger, der bereits mit Team 1 in Ahrbrück im Einsatz war, bei der Übergabe!

NAVIS e.V. sagt herzlichen Dank!


 

 


Wieder Spenden an NAVIS e.V. für den Einsatz in Rheinland Pfalz

Das Team von NAVIS e.V. in Ahrbrück erhielt vergangene Woche wiederum Besuch. Der Rotary Club Adenau-Nürburgring zeigte sich begeistert von dem Einsatz der ehrenamtlichen NAVIS - Helfer und überreichte dem Team vor Ort eine Spende über 2.500 Euro, Hier im Bild die Übergabe vor Ort mit Dieter Marten, Max Kriebel und Stefan Binder, sowie an Vorsitzenden Wolfgang Wagner bei der Rückankunft in Moosburg.

Desweiteren waren auch wieder betroffene Bürger von Ahrbrück im Basislager, die ebenso begeistert wie dankbar über die Hilfe von NAVIS e.V. sind, und ebenfalls spontan Spenden überreichten, damit die Unkosten des Einsatzes gedeckt werden können. Bei der Übergabe ans Team vor Ort Herr Kowalsky mit einer Spende über 250 Euro, sowie die Familie Grunenberg mit einer Spende über 500 Euro.

NAVIS e.V. bedank sich selbstverständlich auch bei allen anderen, hier nicht (noch) nicht aufgeführten Spendern und Untersützern. Neben dem ehrenamtlichen Engagement der aktiven Mitglieder sowie das Verständnis von deren Familien wäre das Arbeiten und Wirken von NAVIS e.V. ohne weitere materielle Unterstützung sowie die finanziellen Spenden von Familien, Einzelpersonen und Unternehmen nicht darstellbar.


Gedenkfeier für die Opfer der Flutkatastrophe im Aachener Dom

Sechs Wochen nach der Flutkatastrophe haben Kirchen, die gesamte Staatsspitze der BRD und die Regierungschefs der beiden besonders betroffenen Bundesländer im Aachener Dom mit einem Gottesdienst der Opfer gedacht. Im Anschluss hielt u.a. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Rede.

Die Moosburger Hilfsorganisation NAVIS e.V. war als eine der Hilfsorganisationen der ersten Stunden zu dieser Gedenkveranstaltung eingeladen, Vorsitzender Wolfgang Wagner und Fachbereichsleiter Technik Tobias Venus vertraten die Organisation bei der Feier und wurden von der evangelischen Pfarrerin Claudia Rössling-Mahrenbach aus Ahrbrück begleitet. Wie bereits berichtet, hat NAVIS e.V. sein Camp in Ahrbrück auf dem Gelände der evangelischen Kirche aufgeschlagen und das Gemeindezentrum dient derzeit als Quartier für die Teams vor Ort.

Der Bundespräsident betonte, das Leid der Betroffenen dürfe nicht in Vergessenheit geraten. "Sie sind nicht allein", sagte er, "wir vergessen Sie nicht!" Er erinnerte auch an die Menschen, "denen die Fluten alles genommen haben: ihre Häuser, ihr Hab und Gut, ihre Erinnerungen, ihre Lebensträume", sagte das Staatsoberhaupt. Der Bundespräsident dankte zudem für die "überwältigende Hilfsbereitschaft". Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Polizei, Rotem Kreuz, Bundeswehr, Technischem Hilfswerk und weitere Hilfsorganisationen hätten bis zur vollkommenen Erschöpfung geholfen. Sein Dank galt auch Bürgermeistern, Verwaltungsmitarbeitern und den vielen freiwilligen Helfern und Spendern.

Am Rande der Gedenkfeier hatten die NAVIS-Vertreter auch ausreichend Gelegenheit zum Meinungsaustausch mit den Vertretern der Kirchen, dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sowie dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron. Auch die Bundesregierung, an der Spitze Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie das Präsidium des Bundestages, Dr. Wolfgang Schäuble und Claudia Roth, waren ebenso vertreten, wie Bundesratspräsident Reiner Haseloff.

Ein Interview mit Wolfgang Wagner und Tobias Venus zu ihren eindrücken finden sie hier !


NAVIS e.V. hat Team 7 auf den Weg geschickt / Trinkwasseraufbereitung im Katastrophengebiet immer noch notwendig.

Die 6. Einsatzwoche von NAVIS in Ahrbrück war übermäßig von Routinearbeiten geprägt. Das Team 6 mit Teamleiter Gernot Schönfeld, Simon Kupfer und Max Kriebel wurde am Dienstag durch Ulrich Dörschel ergänzt, und Tobias Venus löste da auch Gernot Schönfeld als Teamleiter ab, der wieder nach Hause musste.

Auf Grund von Brückenabrissarbeiten musste NAVIS e.V. die Rohwasser-Entnahmestelle verlegen, und somit auch die Schlauchleitungen zur Versorgung der Wasserbecken neu ausrichten. Da es immer wieder im Laufe der Woche zu weiteren kleineren Unwettern kam, werden fast täglich die Reinigungsarbeiten durchgeführt, um eine konstante Wasserqualität zu erhalten sowie die Trinkwasseraufbereitungsanlagen störungsfrei in Betrieb zu halten. Ebenso müssen Pumpen und weiteres Equipment sukzessive aus dem operativen Betrieb genommen werden, um notwendige Wartungsarbeiten durchzuführen, welche bei dem Dauerbetrieb unerlässlich sind. Dazu gehörte in der vergangenen Woche auch die Reinigung des Haupttanks mit seinen 32.000 Litern Fassungsvermögen.

Um die entsprechende Hygiene sicher zu stellen, überprüft NAVIS auch täglich die Wasserwerte, und diesmal auch in Zusammenarbeit mit dem Labor des THW, und eine weiterhin gute Qualität des durch NAVIS e.V. aufbereiteten Wassers wurde bestätigt.

Das Team vor Ort kam auch wieder mit freiwilligen Helfern und Betroffenen vor Ort ins Gespräch. Die Dankbarkeit gegenüber NAVIS e.V. ist weiterhin sehr groß, allerdings auch die Angst, wie es weitergehen soll, wenn die „Wasserengel aus Bayern“ nicht mehr vor Ort sind. NAVIS e.V. führt vor Ort mit den Verantwortlichen auch weiterhin Gespräche über den weiteren Verlauf des Einsatzes. Derzeit geht NAVIS e.V. davon aus, noch ca. 4 Wochen mit Material und Helfern zu unterstützen. Dafür ist NAVIS e.V. nach wie vor auf Spenden angewiesen, und ist über jede Unterstützung dankbar.

Das Team bedankte sich auch mit einem Blumenstrauß bei Pfarrerin Claudia Rössling-Mahrenbach für Gastfreundschaft. Seit dem ersten Tag des Einsatzes darf NAVIS e.V. auf dem Gelände der evangelischen Kirche die Trinkwasseraufbereitung betreiben und im Gemeindezentrum das Quartier aufschlagen. Im Rahmen einer „Amtshilfe“ konnte NAVIS e.V. auch je eine Spende der Werksfeuerwehr des Flughafens München sowie der Feuerwehr Reichenkirchen an die Feuerwehr Ahrbrück überreichen, die zur Verteilung an die Freiwilligen Feuerwehren im Ahrtal zu treuen Händen der Feuerwehr Ahrbrück übergeben wurde.

Team 7 startete am Freitag dann wieder von Moosburg aus, Teamleiter Benjamin Bäcker ist bereits das 2. Mal dabei, ebenso wie Stefan Binder, und Max Kriebel aus Team 6 bleibt eine weitere Woche vor Ort. Ergänzt wird das Team durch Dieter Marten. Da Tobias Venus nach Aachen zur Gedenkfeier für die Flutkatastrophe unterwegs war, und Ulrich Doerschel direkt nach Hause fuhr, konnte von Team 6 am Samstagmittag in Moosburg Simon Kupfer begrüßt werden, sowie Gernot Schönfeld, der ja bereits Dienstag zurück gereist war. In Vertretung von Vorsitzendem Wolfgang Wagner erfolgte die Begrüßung mit einem Blumenstrauß durch Johann Niedermeier.


NAVIS e.V. konnte sich wieder über eine tolle Spende über 500 Euro freuen!

Die Firma Bachmann - Schlafsysteme aus Neumarkt-Sankt Veit im Landkreis Mühdorf unterstützt damit den Einsatz zur Trinkwasseraufbereitung in Ahrbrück! Auf dem Bild zu sehen ist Geschäftsführer Wolfgang Bachmann mit unserem Mitglied Florian Schweiger, der bereits mit Team 1 in Ahrbrück im Einsatz war, bei der Übergabe!

NAVIS e.V. sagt herzlichen Dank!


NAVIS e.V. mittlerweile die 6. Woche in Ahrbrück im Einsatz: Bisher mehr als 4,4 Mio. Liter Trinkwasser aufbereitet !

Die Moosburger Hilfsorganisation NAVIS e.V. ist nun bereits in die 6. Woche gestartet, um weiterhin vor Ort im Katastrophengebiet in Ahrbrück die Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Am Freitag verabschiedeten Gesamteinsatzleiter Stephan Zobel und Vorsitzender Wolfgang Wagner das neue Team. Teamleiter ist Gernot Schönfeld, er wird unterstützt von Simon Kupfer und Max Kriebel, der auch schon in der ersten Woche in Ahrbrück im Einsatz war. Im Laufe der Woche wird noch Ulrich Dörschel dazukommen, sowie Tobias Venus als Teamleiter Gernot Schönfeld ablösen.

Somit konnte Team 5 mit Teamleiter Jürgen Arnold sowie Max Braun, Konstantin Friedrich, Elke Nothaft und Reinhard Jung wieder die Heimreise antreten und gesund von Familie und Vorstandschaft am Samstagmittag in Moosburg begrüßt werden.

NAVIS e.V. ist nach wie vor ein wichtiger Faktor bei der Grundversorgung der Menschen in Ahrbrück und den angrenzenden Ortsteilen. Seit Beginn der Aktion am 18. Juli 2021, wurden inzwischen ca. 4,4 Millionen Liter Trinkwasser produziert, mit dem die Haushalte, aber auch Duschanlagen für viele Helfer sowie Notunterkünfte versorgt werden.

Neben den Routinearbeiten gab es auch für Team 5 wieder einige Sonderaufgaben. Nachdem eine unbefugte Person unabgestimmt zwei Schieber der Hauptwasserleitung geöffnet hatte, kam es zu einem enormen Druckverlust, der mit der vorhandenen und produzierten Wassermenge nicht mehr ausgeglichen werden konnte. Mit Unterstützung von Tanklöschfahrzeugen der Berufsfeuerwehr Trier wurde das Netz der Gemeinde dann wieder soweit befüllt, dass ein stabiler Druck durch das NAVIS – Equipment erzielt werden konnte. Daneben gilt es immer wieder, auf Grund der Wetterverhältnisse, Reinigungsarbeiten an den Rohwassertanks durchzuführen, um den Verschmutzungsgrad im Wasser für die die Trinkwasseraufbereitung so gering wie möglich zu halten.

NAVIS e.V. erhielt auch Besuch vom Schweizer Fernsehen. Der Sender drehte in der vergangenen Woche einen Bericht über die Auswirkungen der Naturkatastrophe, und war auf NAVIS e.V. aufmerksam geworden. Die Redaktion machte sich vor Ort ein Bild über den Einsatz von NAVIS e.V., Sendetermin ist vermutlich der 24. August in der Sendung 10 vor 10 im SRF, und vermutlich am gleichen Abend in 3Sat.

Gefreut hat sich NAVIS e.V. auch wieder über den Eingang von Spenden. Neben dem Abiturjahrgang 2016 des Moosburger Gymnasiums, welche bei einem Treffen ein Spontansammlung durchführten und so 105,20 Euro an Wolfgang Wagner überreichten, wurden in Ahrbrück von dankenswerten Einwohnern direkt an das Team vor Ort einmal 350 Euro sowie einmal 500 Euro übergeben. Auch das Busunternehmen Hadersdorfer aus Moosburg war wieder aktiv, und hat für diese Woche bereits zum dritten Mal einen Kleinbus für den Transport von Mannschaft und Ersatzmaterial zur Verfügung gestellt.


NAVIS e.V. freut sich über weitere Spenden

Zur Finanzierung des Einsatzes in Ahrbrück hat NAVIS e.V. wieder tolle Spenden erhalten. Unter anderem überreichten André und Mariela Gabriel von der Steuerkanzlei Gabriel & Kollegen aus Moosburg eine Spende von 1.000 Euro an Vorsitzenden Wolfgang Wagner, welcher auch eine Spende des Tauchsportclubs Neptun Freising über 400 Euro entgegen nehmen konnte. Fünf Frauen aus der Pfarrei St. Kastulus haben sich dieses Jahr zum Binden der Kräuterbuschen getroffen. Die Kräuterbuschen wurden dann in den drei Gottesdiensten gegen Spende abgegeben und geweiht. Der Erlös von 405,87 Euro wurde an Navis überwiesen. Im Rahmen des Open-Air Konzertes des Moosburger Kammerorchestes hatte der Fliegerclub Moosburg die Bewirtung übernommen. Eine Teil der Einnahmen über 400 euro wurde nun an NAVIS e.V. für den Einsatz gespendet. Erstaunt zeigt sich Wolfgang Wagner auch, über eine Spende von 4 Bürgern aus der betroffenen Region im Landkreis Ahrweiler. Diese spendeten, obwohl selbst durch die Zerstörungen stark betroffen, jeweils 200 Euro als Dank für die Hilfe vor Ort durch die Moosburger Hilfsorganisation.

NAVIS e.V. sagt allen Spendern herzlichen Dank !


Homepage der Gemeinde Ahrbrück:  Die Navis e.V, die uns seit Anfang der Flut mit Wasser versorgt, …... Vielen, vielen Dank an diese private Hilfsorganisation, die so etwas von professionell und unkompliziert die Wasserversorgung geregelt hat. Hätten doch gewisse andere staatliche Hilfsorganisationen nur ansatzweise so gut funktioniert!


NAVIS e.V. produziert weiterhin Trinkwasser und kann 2 weitere Ortsteile direkt über das Trinkwassernetz versorgen

Im Rahmen der Trinkwasserversorgung durch NAVIS e.V. in Ahrbrück im Landkreis Ahrweiler konnte die Hilfsorganisation aus Moosburg nun zwei weitere Ortsteile, Mühlenauel und Pützfeld, an die direkte Trinkwasserversorgung anschließen. Mit der Unterstützung von Tanklöschfahrzeugen der Bundeswehr-Feuerwehr wurden zunächst die Leitungen mit 80.000 Liter aufbereitetem Wasser befüllt und gespült. Kurz vor Abschluss der Maßnahmen musste die Inbetriebnahme zunächst unterbrochen werden, da eine extreme Verschlammung des Rohwassers festgestellt wurde, was auf Baggerarbeiten an derer Stelle zurückzuführen war. Nach erfolgreicher Reinigung der Rohwasserbehälter konnte dann einen Tag später als geplant die reguläre Versorgung aufgenommen werden. Insgesamt konnte in der vergangenen Woche, trotz einiger Unterbrechungen, wieder ca. 700.000 Liter Wasser aufbereitet und abgegeben werden.

Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde lieferte uns die Feuerwehr Ahrbrück eine große Menge an Paletten und Hackschnitzel. Somit konnten wir einerseits die Verschlammung auf dem Camp-Gelände von NAVIS e.V. vermindern und andererseits auch noch einige Optimierungen vornehmen. NAVIS e.V. nimmt nun auch an den täglichen Lagebesprechungen des Stabes der Gemeindeverwaltung teil, und ist somit immer direkt über weitere Schritte und Aktionen informiert und eingebunden.

NAVIS e.V. unterstützt auch immer wieder bei Problemen und bei der Umsetzung weiterer Versorgung von Dusch- und Toilettencontainer im Gemeindebereich. In Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gesundheitsamt wurden auch wieder Wasserproben entnommen, um eine kontrolliert behördliche Freigabe der Chlorzugabe zu vereinbaren.

In der vergangen Woche machte sich auch NAVIS e.V. Vorsitzender Wolfgang Wagner ein Bild von der Lage vor Ort. In seinen persönlichen Eindrücken schildert er die Lage für die betroffene Bevölkerung als weiterhin sehr angespannt. „Die Einwohner der betroffenen Gebiete sind nach wie vor auf Hilfe und Unterstützung angewiesen, das Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin unvorstellbar und hat sehr emotionale Erinnerungen bei mir hinterlassen“ berichtete er nach seiner Rückkehr.

Am Freitag, den 13.08. machte sich das 5. Team von NAVIS e.V. auf den Weg, unterstützt wiederum durch die Firma Hadersdorfer, die für den Einsatz einen Kleinbus zur Verfügung stellte. NAVIS e.V. bedankt sich ganz herzlich. Zunächst in kleinerer Besetzung wird Teamleiter Jürgen Arnold mit Konstantin Friedrich und Max Braun das Team 4 ablösen, und am nächsten Dienstag dann weitere Verstärkung bekommen. Team 4 wird wieder am späten Samstagnachmittag zu Hause in Moosburg erwartet, während in Moosburg die Vorbereitungen für Team 6 beginnen.

Wie Gesamteinsatzleiter Stephan Zobel berichtet, wird NAVIS e.V. zunächst auf alle Fälle bis Ende August vor Ort in Ahrbrück bleiben, Ende des Monats wird dann gemeinsam mit der Einsatzleitung der Gemeinde Ahrbrück entschieden, in welchem Umfang und wie lange eine weitere Unterstützung seitens NVAIS e.V. von Nöten sein wird.


NAVIS e.V. produziert weiterhin Trinkwasser und kann 2 weitere Ortsteile direkt über das Trinkwassernetz versorgen

Im Rahmen der Trinkwasserversorgung durch NAVIS e.V. in Ahrbrück im Landkreis Ahrweiler konnte die Hilfsorganisation aus Moosburg nun zwei weitere Ortsteile, Mühlenauel und Pützfeld, an die direkte Trinkwasserversorgung anschließen. Mit der Unterstützung von Tanklöschfahrzeugen der Bundeswehr-Feuerwehr wurden zunächst die Leitungen mit 80.000 Liter aufbereitetem Wasser befüllt und gespült. Kurz vor Abschluss der Maßnahmen musste die Inbetriebnahme zunächst unterbrochen werden, da eine extreme Verschlammung des Rohwassers festgestellt wurde, was auf Baggerarbeiten an derer Stelle zurückzuführen war. Nach erfolgreicher Reinigung der Rohwasserbehälter konnte dann einen Tag später als geplant die reguläre Versorgung aufgenommen werden. Insgesamt konnte in der vergangenen Woche, trotz einiger Unterbrechungen, wieder ca. 700.000 Liter Wasser aufbereitet und abgegeben werden.

Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde lieferte uns die Feuerwehr Ahrbrück eine große Menge an Paletten und Hackschnitzel. Somit konnten wir einerseits die Verschlammung auf dem Camp-Gelände von NAVIS e.V. vermindern und andererseits auch noch einige Optimierungen vornehmen. NAVIS e.V. nimmt nun auch an den täglichen Lagebesprechungen des Stabes der Gemeindeverwaltung teil, und ist somit immer direkt über weitere Schritte und Aktionen informiert und eingebunden.

NAVIS e.V. unterstützt auch immer wieder bei Problemen und bei der Umsetzung weiterer Versorgung von Dusch- und Toilettencontainer im Gemeindebereich. In Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gesundheitsamt wurden auch wieder Wasserproben entnommen, um eine kontrolliert behördliche Freigabe der Chlorzugabe zu vereinbaren.

In der vergangen Woche machte sich auch NAVIS e.V. Vorsitzender Wolfgang Wagner ein Bild von der Lage vor Ort. In seinen persönlichen Eindrücken schildert er die Lage für die betroffene Bevölkerung als weiterhin sehr angespannt. „Die Einwohner der betroffenen Gebiete sind nach wie vor auf Hilfe und Unterstützung angewiesen, das Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin unvorstellbar und hat sehr emotionale Erinnerungen bei mir hinterlassen“ berichtete er nach seiner Rückkehr.

Am Freitag, den 13.08. machte sich das 5. Team von NAVIS e.V. auf den Weg, unterstützt wiederum durch die Firma Hadersdorfer, die für den Einsatz einen Kleinbus zur Verfügung stellte. NAVIS e.V. bedankt sich ganz herzlich. Zunächst in kleinerer Besetzung wird Teamleiter Jürgen Arnold mit Konstantin Friedrich und Max Braun das Team 4 ablösen, und am nächsten Dienstag dann weitere Verstärkung bekommen. Team 4 wird wieder am späten Samstagnachmittag zu Hause in Moosburg erwartet, während in Moosburg die Vorbereitungen für Team 6 beginnen.

Wie Gesamteinsatzleiter Stephan Zobel berichtet, wird NAVIS e.V. zunächst auf alle Fälle bis Ende August vor Ort in Ahrbrück bleiben, Ende des Monats wird dann gemeinsam mit der Einsatzleitung der Gemeinde Ahrbrück entschieden, in welchem Umfang und wie lange eine weitere Unterstützung seitens NVAIS e.V. von Nöten sein wird.


NAVIS e.V. produziert weiterhin Trinkwasser und unterstützt vor Ort beim Aufbau der Infrastruktur

Das dritte Team von NAVIS e.V. konnte auch in der vergangenen Woche wieder das Trinkwassernetz der Gemeinde Ahrbrück direkt versorgen, sowie die umliegenden Gemeinden per Tankwagen und Wassercontainer. Nachdem wie bereits berichtet die Struktur weitestgehend aufgebaut ist, und Mitte der Woche auch wieder Material aus Moosburg eintraf, konnten dringend anstehende Wartungs- und Reinigungsarbeiten an den eingesetzten Trinkwasseranlagen durchgeführt werden. Dabei wurden auch erste Helfer vor Ort in diese Arbeiten eingewiesen, damit der notwendige Kenntnisstand zum Betrieb des Equipments erreicht wird.

Es zeigt sich auch, dass weiterhin die Zusammenarbeit der Helfer vor Ort hervorragend funktioniert. Eine Pumpe im Bach von NAVIS musste nach einem Ausfall dringend gewartet werden, war aber schwer zugänglich. Nach kurzer Zeit wurde ein Bagger zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe die Pumpe bewegt werden konnte, Da wir den Bagger bereits am Bach hatten, wurde dann auch gleich das Bachbett begradigt, um hier die Wasserentnahme optimieren zu können.

Mittlerweile gibt es im gesamten Katastrophengebiet „Ahrweiler“ vier Stellen an denen Trinkwasser aufbereitet wird. Neben NAVIS e.V. in Ahrbrück ist das THW in Ahrweiler/Bad Neuenahr sowie in Schuld mit Trinkwasseraufbereitung aktiv. Neu hinzugekommen ist nun ein THW-Team in Hönningen, also im Nachbarort von Ahrbrück. Das THW ist dort gerade dabei, eine Anlage und Tanks sowie das Trinkwassernetz zu desinfizieren und wird in den kommenden Tagen in Betrieb gehen. NAVIS e.V. ist in dieser Region führend in der Trinkwasseraufbereitung und –versorgung.

Die Wasserwerke haben NAVIS informiert, dass sie an den Wasserleitungen in Richtung Bahnhof Ahrbrück arbeiten und bis Samstag das unterbrochene Teilstück ausgebessert ist. Dann sollen von Schieber zu Schieber die Leitungen überprüft werden, und ggf. lässt sich dann das Leitungsnetz zunächst bis zum Bahnhof füllen, wo in einigen Tagen die Verwaltung in Containern hinziehen wird. Da NAVIS e.V.  jetzt schon so tief in diese Aktionen eingebunden ist, aber genau am Samstag die Ablösung durch Team 4 stattfindet, hat sich Christian Pickal aus Team 3 bereit erklärt noch ein paar Tage dran zu hängen um sich ausschließlich um dieses Thema zu kümmern.

Es macht sich einmal mehr bezahlt, dass die Allrounder von NAVIS e.V. zum einen an ihrem Equipment hervorragend geschult sind, und zum anderen mit den Kenntnissen aus ihren Berufen und ihrem Engagement im Team auch mit ungeplanten Herausforderungen zurechtkommen. Wie Teamleiter Oliver Krebs mitteilte, sind gerade die großen Organisationen wie z.B. das THW erstaunt über die Leistungsfähigkeit von NAVIS e.V., auch darüber, was ausschließlich mit Ehrenamtlichen und Spendengeldern bewerkstelligt wird. Die Helfer von NAVIS e.V. zeichnen sich durch ihren Pragmatismus aus. Da, wo geholfen werden muss, wird angepackt, um den Betroffenen in der Region wenigstens mit Trinkwasser und bei der Wiederherstellung der Struktur zu helfen.

Team 4 startete unterdessen am Freitagmorgen in Moosburg, um die Einsatzkräfte vor Ort abzulösen. Die Einweisung erfolgte durch Einsatzleiter Stephan Zobel. Zusammen mit Teamleiter Benjamin Bäcker sind diesmal Anton Selmayer, Elke Nothaft, Reinhard Jung und Iris-Patricia Schmidt mit dabei, die vor Ort auch von unserem lokalen Helfer „Franky“ unterstützt werden, mittlerweile NAVIS – Mitglied, und vom Vorsitzendem Wolfgang Wagner verabschiedet wurden. Das Team hatte neben der persönlichen Ausrüstung auch wieder dringend notwendiges Material dabei, und traf am späten Freitagabend am Einsatzort ein. Es wurden gemeinsam die notwendigen Ersatzteile in das Equipment verbaut, und das neue Team wurde auch sofort in die in die Örtlichkeit eingewiesen und mit den Anlagen vertraut gemacht.

Am Samstag, den 07. August, trat dann das Team 3 mit Teamleiter Oliver Krebs, sowie Alexander Schrafstetter, Johann Niedermeier, Thomas Zwingler und Sebastian Stadler die Heimreise nach Moosburg an, wo sie gegen 15.30. Uhr wieder von Familien und Vorstandschaft begrüßt wurden. Insgesamt hat Team 3 in der 3. Woche des Einsatzes ca. 740.000 Liter Wasser produziert, davon ca. 620.000 Liter für das Trinkwassernetz, sowie ca. 120.000 Liter für Tankwagen und Wassercontainer für die umliegenden Gemeinden oder per Direktabgabe an die Bevölkerung. Wie die Mitglieder des Teams berichteten, ist nach wie vor das Ausmaß der Zerstörung unvorstellbar, und es gibt viele Beispiele von Familien, die alles verloren haben und nun vor dem Nichts stehen.

Mittlerweile bereitet NAVIS e.V. auch die nächsten Teams für einen wöchentlichen Wechsel vor. Die Einsatzleitung unter Stephan Zobel ist mit den Behörden und Ansprechpartnern vor Ort in regem Kontakt. Es ist auf alle Fälle vorgesehen, bis Ende August zu unterstützen, darüber hinaus ist die weitere Unterstützung gerade in Abstimmung. Nachdem der Regelbetrieb der Anlagen läuft, und geplant ist, die Bedienung auch weiter durch örtliche Hilfskräfte zu unterstützen, werden die zukünftigen Teams zunächst aus ca. 4 Mitgliedern bestehen.

Auch diese Woche hat wieder gezeigt, wie wertvoll der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer von NAVIS e.V. für die betroffenen Bürger ist. Dies ist nur möglich, weil sich die aktiven Mitglieder uneigennützig in den Dienst der guten Sache stellen und Urlaub und Freizeit opfern, die Teams vor Ort ebenso wie zahlreiche Helfer zu Hause, und auch die Familien der Mitglieder dies unterstützen. Und natürlich kostet dieser Einsatz auch Geld, denn NAVIS e.V. finanziert die derzeit 5 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Stromaggregate und Pumpen ausschließlich aus den eigenen Spendenmitteln. Da Unterhalt, Material wie die notwendige Chemie zur Reinigung des Wassers und Wartung auch weiterhin finanziert werden müssen, freuen sich die Helfer von NAVIS e.V. auch weiterhin über Spenden, die ausschließlich für das ehrenamtliche Engagement verwendet werden.


NAVIS e.V. unterstützt weiterhin tatkräftig und plant die nächsten Schritte

In der mittlerweile 3. Woche mit dem 3. Team vor Ort in Ahrbrück kann NAVIS e.V. die Behörden, Stadtwerke und Einwohner weiterhin tatkräftig unterstützen. Mittlerweile sind die Wartungs- und Reinigungsarbeiten an unserem Equipment in Routine übergegangen, und NAVIS e.V. versorgt kontinuierlich das Trinkwassernetz, sowie die Befüllung von Tankwagen für die entlegenen Orte und auch die Versorgung von Bürgern die mit Kanistern und Tanks zur Ausgabestelle kommen.

Die bisherige Einsatzabschnittsleitung unter Führung des Technischen Hilfswerkes wurde kurzfristig abgezogen und die Verantwortung jetzt wieder in die örtlichen „Behörden“ übergeben. Somit is Teamleiter Oiiver Krebs nun im Kontakt mit dem Bürgermeister, dem Stellvertreter und einigen Helfern, die ebenso überrascht von dieser Änderung waren. Es ist nun ein lokaler Krisenstab für die Einsatzleitung in Ahrbrück zuständig. Mit dieser nun örtlichen Einsatzleitung wurde nun auch besprochen, welche Möglichkeiten der Fortführung des NAVIS –Einsatzes bestehen und wie eine schrittweise lokale Ergänzung des Personals angedacht werden kann, um die Bedienung unseres Equipments Schritt für Schritt in örtliche Hände zu übergeben. Nach Aussage des Wasserwerkes wird es sicher noch 3-4 Monate dauern, bis beim Thema Trinkwasserversorgung wieder ein normaler Zustand hergestellt werden kann. Die nächsten Tage werden dazu die möglichen Szenarien mit den Vertretern der Kommune sowie den Wasserwerken weiter besprochen. NAVIS e.V. wird in der Region derzeit als wichtigstes Team der Grundversorgung gesehen.

Seitens NAVIS e.V. wird am Freitag auf alle Fälle das 4. Team zum Einsatzort aufbrechen, und die Vorbereitungen für das 5. Team sind ebenfalls bereits angelaufen. Die Teams werden dann nur noch aus 5 bzw. 4 Mitglieder bestehen, nachdem der Regelbetrieb der Anlagen läuft, und geplant ist, die Bedienung auch durch örtliche Hilfskräfte zu unterstützen.

Neben diesen Abstimmungen und der Wasserversorgung ist das Team von NAVIS e.V. aber auch immer wieder erfolgreich im Einsatz, um bei dem Aufbau von Infrastruktur zur Seite zu stehen. Zur Unterstützung beim Aufbau eines Dusch-Lagers im stark betroffenen unteren Ortsteil von Brück wurde die Verlegung und Verbindung der IBC-Container mit den Dusch-Containern geplant, fehlendes Material wird in Abstimmung mit der Einsatzleitung in Moosburg kurzfristig besorgt.

Eine große Hilfe zeigt NAVIS e.V. auch bei der Installation der Duschcontainer am Friedhof, hier stehen nun 5 Wassercontainer die verbunden werden konnten und von denen eine B-Leitung zu den Duschcontainern führt. Das THW sollte dort ein großes Aggregat abstellen und auch anschließen und betriebsfertig machen. Dies wurde dann zur Zufriedenheit aller von NAVIS e.V. erledigt. Somit können dort jetzt die Duschcontainer auch in Betrieb gehen. Ein schönes Feedback von den Bürgern kam auch sofort zurück: „ach, ihr seid die von NAVIS, die bei denen alles funktioniert…“, und ist natürlich Ansporn, genau so weiter zu machen.

Es wurden auch weitere Optimierungen bei der Wasserentnahme vorgenommen. Nachdem die durch weitere Regenfälle stark verschmutzte Wasserentnahme immer wieder zur starken Verschmutzung und Beeinträchtigung unserer Anlagen geführt hat, haben wir die Wasserentnahme nun um ca. 50 m. verlegen können, um von einem Seitenarm des Bachlaufs weniger verschmutztes Wasser entnehmen zu können.

Mittlerweile ist auch der Transport aus Moosburg mit weiterem Ersatzmaterial, insbesondere Schlauchmaterial, Chemikalien für die Aufbereitungsanlagen und Wassersauger für die Absetzbecken eingetroffen, und nicht benötigtes sowie defektes Material konnte auf den Weg zurück geschickt werden.

Auch zu Hause in Moosburg stehen die Räder nicht still. Die Verantwortlichen von NAVIS e.V. sind im ständigen Kontakt mit dem Team vor Ort, und kümmern sich mit dem Team um Ersatzbeschaffungen sowie die Materialversorgung, sowie insbesondere auch um die weitere Finanzierung des Einsatzes. NAVIS e.V. freut sich immer wieder über alle kleinen und großen Spenden, die durch den Einsatz direkt den betroffenen Menschen vor Ort zu Gute kommen. Nur so wird es möglich sein, auch weiterhin zu unterstützen, wie gerade durch die Inhaber von Augenoptik und Schmuck Fetzer in Moosburg, die, neben ihrer fördernden Mitgliedschaft bei NAVIS e.V., nun auch noch 1.000 Euro für diesen Einsatz spendeten. NAVIS e.V. sagt herzlichen Dank!


NAVIS e.V. baut die Wasserversorgung kontinuierlich weiter aus – Mittlerweile ist das 3. Team in Ahrbrück im Einsatz

NAVIS e.V. konnte bei seinem Einsatz im Landkreis Ahrweiler die Unterstützung der Bevölkerung mit Trinkwasser weiter ausbauen. Insbesondere die direkte Trinkwassereinspeisung in das Leitungsnetz der Gemeinde Ahrbrück konnte weiter stabilisiert werden. Wie Teamleiter Jürgen Arnold berichtete, sorgt NAVIS e.V. hier insbesondere auch für einen stabilen Druck, eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass in den Haushalten wieder direkt Trinkwasser ankommt. Mit den Pumpen werden dabei über 50 Höhenmeter überbrückt. Dies ist das erste Mal, das NAVIS e.V. bei einem Einsatz eine Direkteinspeisung in ein Leitungsnetz vornimmt.

Neben der Einspeisung von Trinkwasser in das Wassernetz von Ahrbrück, werden seit Freitag auch 90 Stück 1m³-Container (IBC)  im Rhythmus von 3 Tagen an einer eigens dafür aufgebauten Füllanlage gefüllt und von der Bundeswehr und dem THW transportiert bzw. teilweise dann vor Ort mit einem von NAVIS befüllten Tankwagen versorgt.

Die Orte Lind, Liers, Hönningen, Kreuzberg sowie ein paar weitere Standorte werden auf diesem Weg weiterhin mit Frischwasser versorgt. Zusätzlich gibt es weiterhin private Initiativen, die Container austauschen und zum Füllen bereitstellen. Die neueste Planung ist, dass ein Container - Dorf für 15 Familien auf dem angrenzenden Parkplatz aufgebaut wird, NAVIS e.V. wird hierfür auch eine Trinkwasserversorgung übernehmen.

Immer wieder kommen Privatpersonen, die kleinere Kanister (ca. 2l – 20l Kanister) direkt an unserer kleinen Ausgabestelle füllen und sich sehr darüber freuen, sich bedanken und Begeisterung für unsere Arbeit zeigen. Insgesamt konnten in der vergangenen Woche ca. 600.000 Liter Trinkwasser produziert und verteilt werden.

Um dieses zu gewährleisten, sind die NAVIS Teams ständig mit der Trinkwasseraufbereitung sowie –verteilung engagiert, und insbesondere auch mit der Wartung und Reinigung des Equipments, denn neben den Trinkwasseraufbereitungsanlagen müssen auch die Pumpen und Stromaggregate im Dauereinsatz regelmäßig überprüft werden.

Wichtig ist nun auch, dass das entsprechendes Ersatz- und Verbrauchsmaterial für die Anlagen kontinuierlich den Einsatzort von NAVIS e.V. erreicht, dazu stehen die Teams vor Ort, aber insbesondere auch die Mannschaft zu Hause in Bayern in engem Austausch mit Lieferanten und Herstellern.

Am Freitag startete erneut ein Team in Moosburg. Die NAVIS-Teams wechseln sich derzeit im wöchentlichen Rhythmus ab, somit ist bereits die 3. Mannschaft im Krisengebiet im Einsatz. Teamleiter Oliver Krebs, sowie Alexander Schrafstetter, Johann Niedermeier, Christian Pickal, Thomas Zwingler und Sebastian Stadler wurden von Vorstand Wolfgang Wagner auch wieder mit dem Segen der Kirche auf den Weg geschickt.

Am späten Samstagnachmittag traf dann Team 2 wieder zurück in Moosburg ein, und konnten von ihren Familien und den NAVIS-Verantwortlichen gesund zu Hause begrüßt werden. Jürgen Arnold mit seinen Mitstreitern Michael Hareiter, Florian Reuther, Christian Gürster, Tobias Gath und Sebastian Schönfeld hatten eine anstrengende Woche hinter sich, mit vielen Eindrücken, nahmen aber auch die Dankbarkeit der betroffenen Bevölkerung mit nach Hause.

Da auch dieser Einsatz von NAVIS e.V. wieder ausschließlich mit Ehrenamtlichen und durch Spendengelder finanziert wird, freuen sich die Verantwortlichen, dass mittlerweile doch einige Spenden zusammen gekommen sind. Aber zur Finanzierung ist man auch auf weitere Spenden angewiesen, hier zählt jeder noch so kleiner Betrag. Natürlich freut man sich auch über Großspenden, wie dieser Tage durch die Gemeinde Zolling, welche 10.000 Euro für die Flutkatastrophe zur Verfügung stellen wollte, und unter dem Motto „Helfern helfen“ diesen Betrag zur Verfügung stellt, um die direkte Hilfe vor Ort durch NAVIS e.V. zu unterstützen.


Team 2 setzt kontinuierlich den Einsatz weiter fort – Team 3 startet am Freitag

Wenn plötzliche Wassermassen Schlamm, Zerstörung und Leid hervorrufen ist schnelle und solidarische Hilfe gefragt! NAVIS e.V., die Moosburger Hilfsorganisation für schnelle Hilfe ohne Grenzen, konnte, nachdem bereits in der  ersten Woche mehrere gebeutelte Gemeinden im vom Hochwasser betroffenen Gebiet im Landkreis Ahrweiler mit einer Million Liter frischem Trinkwasser über das Leitungsnetz versorgt wurden, auch in der zweiten Einsatzwoche die immer noch notleidende Bevölkerung unterstützen.

Nach dem Schichtwechsel im NAVIS-Basislager in Ahrbrück (Rheinland-Pfalz) am vergangenen Wochenende hat das Einsatzteam 2, bestehend aus sechs weiteren ehrenamtlichen NAVIS-Mitgliedern unter der Leitung von Jürgen Arnold, nach der Einweisung in die örtlichen Gegebenheiten und Übergabe der Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Aktivitäten vor Ort unverzüglich ihre Arbeit aufgenommen. Weiterhin kann NAVIS e.V. die Kommunen der Umgebung mit Einspeisung in das Trinkwassernetz versorgen, und zusätzlich Tankwagen für die Umgebung befüllen, sowie in bereitgestellten Trinkwasserkanistern Wasser zur Eigenversorgung der Bevölkerung bereitstellen.

Bedingt durch die Wetterlage in dieser Woche ist das Flusswasser, aus dem das Rohwasser zur Aufbereitung entnommen wird, stark verschmutzt, so dass die eingesetzten Trinkwasseraufbereitungsanlagen zeitweise nicht mehr eingesetzt werden konnten, und zunächst mehrere Reinigungsvorgänge eingeleitet wurden.

Um trotzdem die notwendigen Wassermengen für die Einspeisung zu erreichen und alle Pufferbehälter gefüllt werden konnten, wurden in Zusammenarbeit mit örtlichen Feuerwehren das örtliche Wassernetzsegment mit Tankwagen gespeist. Die Arbeiten dazu dauerten teilweise bis in die frühen Morgenstunden an. Um eine Stabilität der Wasserversorgung und des Wasserdrucks zu erreichen, wurde in der Zusammenarbeit mit der SWB (Regionale Ver- und Entsorgung) sowie der Verbandsgemeinde Puderbach eine Pumpe mit Drucküberwachung in unseren Kreislauf integriert. Ein fester Versorgungsteilnehmer ist eine Duscheinrichtung (Dekon-Einheit), die ca. 20 Stunden Duschen und Reinigungseinrichtungen anbietet. Hier wurden, durch den starken Anstieg von freiwilligen Helfern und den Hilfskräften, bis zu 18.000 Liter an Trinkwasser abgegeben. 

Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt eine Wasseranalyse durchgeführt. . Dieses bestätigte, dass keine Bakterien oder Verschmutzungen im Trinkwasser vorhanden sind und eine ordnungsgemäße Aufbereitung mit unseren Anlagen erfolgt!

Die Hauptaufgabe von Team 2 besteht nun auch darin, alle Trinkwasseraufbereitungsanlagen in einem ordnungsgemäßen Zustand und auch betriebsbereit zu halten, was durch ständige Überprüfung und Wartung erreicht wird.

Seit Montag werden wieder ca. 1400 Haushalte verlässlich mit Trinkwasser versorgt. Zusätzlich ist es weiterhin möglich Trinkwasser auch an andere Gemeinden im Umland abzugeben. Die SWB hat uns ein Manometer zur Verfügung gestellt, bis 18 Uhr wurde ca. 40.000 Liter Trinkwasser aus dem System entnommen. Das Team von NAVIS e.V. wird weiterhin sehr geschätzt und auch weiterhin als “Wasser-Engel“ bezeichnet. Die Bevölkerung ist sehr glücklich, dass die Wasserversorgung und damit bereite etwas an Normalität eingetreten ist.

Aufgrund eines Gewitters am Dienstag mussten alle Aufbereitungsanlagen vorübergehend die Produktion einstellen, da der Bach nur noch extrem verunreinigtes Wasser führte und die Sorge bestand, dass die Trinkwasseranlagen wieder zu stark verschmutzen und länger ausfallen könnten. Insgesamt konnten aber seit Montag bereits wieder ca. 234.000 Liter Wasser über das bestehende Trinkwassernetz abgegeben werden.

Wir stellen aber auch fest, dass der Einsatz und die Arbeit von NAVIS e.V. große Beachtung findet, und immer öfter fragen Interessierte, ob eine Besichtigung unserer Anlage möglich ist, was wir gerne vornehmen.

Darüber hinaus erfolgte am Mittwoch ein Besuch der Hilfsorganisation HUMEDIA, die sich über die Aufgaben, das technische Equipment und die Bedienung unserer Wasser-Aufbereitungsinfrastruktur informieren wollten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, das durch Navis e.V. zubereitet worden war, ging es noch in eine Diskussion und Fragerunde.  Unterstützung erfuhr das Team dabei auch aus Moosburg, Vorstandsmitglied Michael Gmach und Fachbereichsleiter a.D., Max Braun, waren angereist, um sich über die Lage vor Ort zu informieren.

Für Donnerstag hat das Team bereits am Mittwochabend alle möglichen Behälter gefüllt, und kann somit bereits am Donnerstagmorgen, neben der laufenden Einspeisung, sofort wieder mit der Ausgabe von weiteren ca. 105.000 Litern gereinigtem Wasser die Bevölkerung versorgen.

In der Zwischenzeit laufen in Moosburg die Vorbereitungen für Team 3, welches am Freitag aufbrechen wird, um das aktuelle Team abzulösen und den Einsatz fortführen wird. Ein 4. Team für die darauffolgende Woche ist in Vorbereitung !


Team 1 nun wieder komplett zurück aus dem Katastrophengebiet –die „Wasserengel aus Bayern“ sind wieder zu Hause !  Bereits in der der ersten Woche 1 Million Liter Trinkwasser aufbereitet

Am späten Samstagnachmittag konnte NAVIS e.V.- Vorsitzender Wolfgang Wagner das am vergangenen Sonntag in das Katastrophengebiet nach Ahrbrück im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz gestartete Team wieder zu Hause in Moosburg mit einem Blumenstrauß in der Heimat begrüßen. Gegen 17.30 trafen nach langer Autofahrt Teamleiter Tobias Venus sowie Christopher Mürle, Florian Schweiger, Stefan Binder und Stefan Unger am Lager in Moosburg ein und wurden von Vorstandschaft und Familien recht herzlich begrüßt, ebenso Peter Ramisch, der bereits ein paar Tage vorher mit dem Transporter den Rückweg angetreten hatte. Unterstützt wurde das NAVIS Team in den ersten Tagen auch von der Freiwilligen Feuerwehr Allershausen, mit Friedrich Moser, Friedrich Moser jun., Alexander Hubauer und Markus Lachner, die mit ihrem Gerätewagen Logistik vor Ort beim Aufbau der Infrastruktur maßgeblich halfen.

Nachdem am Freitag das 2. Team von NAVIS zur Ablöse spät abends am Einsatzort eingetroffen ist, erfolgte noch am Abend die Übergabe, und am Samstagvormittag konnten sich die Helfer von Team 1 auf den verdienten Heimweg zu Ihren Familien machen.

Wolfgang Wagner beglückwünschte das Team für diese erfolgreiche erste Woche für NAVIS e.V. in dem durch die Katastrophe stark geschädigtem Landkreis und freute sich insbesondere, dass alle gesund geblieben sind.

Neben Auswahl und Aufbau des Camps, und der Abstimmung mit den Verantwortlichen der dortigen Kommunen konnte NAVIS e.V. bereits erfolgreich in den ersten Tagen die Bevölkerung mit Trinkwasser versorgen. In diesem Gebiet ist die komplette Trinkwasserversorgung durch die Zerstörungen des Unwetters ausgefallen. Gestartet mit 2 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, mit einer Kapazität von je 5.000 Litern Wasser pro Stunde konnte NAVIS e.V. im Laufe der Woche noch 3 weitere gleiche Anlagen zum Einsatzort bringen, auch dank der Unterstützung des MDWD, die mit einem NAVIS-Mitglied den Transport organisierten. Außerdem wurde mit einem weiteren Team unter der Woche noch zusätzlich benötigtes Material nach Ahrbrück direkt von Moosburg transportiert.

Wie Team-Leiter Tobi Venus bei der Ankunft nun direkt berichteten konnte, ist das Ausmaß der Zerstörung in der betroffenen Region nicht zu beschreiben, vieles der örtlichen Infrastruktur und Gebäude ist stark beschädigt und es erinnert an kriegsähnliche Zustände.

Insgesamt hat das Team 1 in der ersten Woche bereits 1 Millionen Liter Wasser aufbereitet und den Leid geplagten Bewohnern von Ahrbrück zur Verfügung gestellt, und hat in der Region bei der dankbaren Bevölkerung bereits den Namen „Wasserengel aus Bayern“ bekommen.

Für Team 2 unter der Führung von Jürgen Arnold mit seinen Mitstreitern Michael Hareiter, Florian Reuther, Christian Gürster, Tobias Gath und Sebastian Schönfeld heißt es nun, vor Ort die erfolgreiche Arbeit und die Trinkwasserversorgung weiter sicher zu stellen , in Moosburg laufen aber unterdessen bereits die Vorbereitungen, in einer Woche ein 3. Team in das Einsatzgebiet zu entsenden.

Unterstützt werden die Teams vor Ort auch von zahlreichen Helfern zu Hause in Moosburg, die sich um das Ersatzmaterial, Spenden und Finanzierung, sowie Kommunikation kümmern. Der Zusammenhalt der NAVIS – Familie führt auch hier wieder zu einem tollen Ergebnis, nicht zu vergessen all die Spender, ohne deren Hilfe wäre es NAVIS e.V. nicht möglich, Menschen in Not zu helfen. Damit NAVIS e.V. auch weiterhin die Menschen im Katastrophengebiet mit seinen freiwilligen Helfern unterstützen kann, freuen wir uns natürlich weiterhin über Zuwendungen


Größeres Camp und noch mehr frisches Trinkwasser - NAVIS e.V. in Ahrbrück versorgt nun viele Gemeinden über das Trinkwassernetz

Wenn plötzliche Wassermassen Schlamm, Zerstörung und Leid hervorrufen ist schnelle und solidarische Hilfe gefragt! NAVIS e.V., die Moosburger Hilfsorganisation für schnelle Hilfe ohne Grenzen, versorgt nun mehrere Gemeinden im vom Hochwasser betroffenen Gebiet im Landkreis Ahrweiler mit frischem Trinkwasser über das Leitungsnetz.

Am Donnerstag, den 22. Juli erweiterte das NAVIS e.V.-Einsatzteam vor Ort in Ahrbrück ihr eigenes Camp. Der Grund: Zwei Helfer von NAVIS e.V. und vom Medizinischen Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. aus München trafen mit zwei kurzfristig erworbenen Trinkwasseraufbereitungsanlagen im Basislager ein. NAVIS e.V. konnte diese beiden Anlagen kurzfristig käuflich erwerben, nachdem die ausschließlich spendenfinanzierte Hilfsorganisation bereits erste Geldspenden für ihren Einsatz verbuchen konnte, wie die großzügige Spenden der Freisinger Bank in Höhe von 2.000 Euro und der Sparda-Bank Ostbayern über 1.000 Euro  – herzlichen Dank! Neben der Inbetriebnahme der beiden Anlagen und der Aufstockung der produzierten Trinkwassermenge stand aber auch ein Umbau im Lager an, um die Abläufe weiter zu verbessern. So besteht das NAVIS e.V.-Basislager nun aus einem Zelt mit insgesamt fünf Trinkwasseraufbereitungsanlagen, einem Zelt für technisches Material und einem Lager für alle Chemikalien der Aufbereitungsanlagen. Zusätzlich kann auf die Kapazitäten des örtlichen Gemeindehauses zugegriffen werden, um es als Büro, Wohn- und Schlafplatz für die Helfer zu nutzen.

Seit einigen Tagen funktioniert nun auch die Einspeisung durch NAVIS e.V. in das örtliche Trinkwassernetz, und auch die Einwohner der Gemeinden Hönningen, Kreuzberg, Liers und Pützfeld konnten jetzt mit bisher über 25.000 Liter sauberem Wasser versorgt werden. Vorher war die Ausgabe von Trinkwasser nur an unseren Ausgabestellen oder per Wassertransport möglich. Für eine weitere Ortschaft wurden ein 14.000 Liter Tankwagen sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge versorgt. Die Ausweiterung der Trinkwasserversorgung auf weitere Gemeinden durch die Stadtwerke Bonn scheiterte zunächst, da in den betreffenden Ortschaften die Leitungen zu stark beschädigt sind. Hier bleibt man vorerst auf den Wassertransport angewiesen. Insgesamt hat die produzierte Tagesmenge am Mittwoch über 200.000 Liter erreicht.

Unterdessen steht im NAVIS e.V. Basislager ein Schichtwechsel bevor. Das Einsatzteam 2, bestehend aus sechs weiteren ehrenamtlichen NAVIS-Mitgliedern, startete heute um 9 Uhr am Lager in Moosburg an der Isar und steht unter der Leitung von Jürgen Arnold. Doch auch bei den Helfern läuft nicht immer alles rund: Die Anfahrt ist von zwei Reifenpannen geprägt und gestaltet sich dementsprechend schwieriger als erwartet. Nach der erwarteten Ankunft in Ahrbrück am späten Abend bekommt das Team noch eine Einweisung in die Gegebenheiten und eine Übergabe der Anlagen und Aktivitäten vor Ort.

Am Samstagmittag tritt Team 1 dann den Heimweg an, um wieder zu Ihren Familien zurückkehren zu können. Die Helfer im Team von Tobi Venus haben eine äußerst arbeitsreiche Woche hinter sich. Dem ersten Team obliegt neben dem Aufbau der Technik und erster Abstimmung mit den lokal Verantwortlichen auch, sich um alles Organisatorische vor Ort zu kümmern, damit Standort, Unterkunft, Struktur und Versorgung des Camps, Menschen wie Maschinen, auch für die nachfolgenden Teams gesichert sind.


Freisinger Bank unterstützt die Arbeit von Navis mit einer Spende von 2.000 Euro

Der Einsatz von NAVIS e.V. und die entsprechenden Berichte in den Medien hat auch die Freisinger Bank schnell motiviert. Rainhard Schwaiger, Vorstandsvorsitzender der Freisinger Bank, meldete sich umgehend am Montag bei unserem 1. Vorsitzenden Wolfgang Wagner, um die Aktivitäten bei der Katastrophenhilfe im Landkreis Ahrweiler mit 2.000 Euro zu unterstützen.

Damit kann NAVIS e.V. die zum Starten der Hilfsaktion zunächst einmal in Vorleistung gegangen ist, auch weitere notwendige Anschaffungen tätigen. Wir sagen ein herzliches Dankeschön!


Nachschub für die Helfer von NAVIS e.V. in Ahrbrück – Material im Wert von mehr als 500.000 Euro im Einsatz

Wenn plötzliche Wassermassen Schlamm, Zerstörung und Leid hervorrufen ist schnelle und solidarische Hilfe gefragt! NAVIS e.V., die Moosburger Hilfsorganisation für schnelle Hilfe ohne Grenzen, konnte bereits am Montag die Trinkwasseraufbereitung für die vom Hochwasser betroffenen Einwohner des Landkreises Ahrweiler in Betrieb nehmen – und bekommt nun weiteres Material geliefert.

Bereits am frühen Morgen des 21. Juli starteten mehrere NAVIS e.V. Helfer aus Moosburg an der Isar (Bayern), um das elf-köpfige Team im Schadengebiet in Ahrbrück zu unterstützen. Dringend benötigtes Material aus dem NAVIS-Lager, das die Trinkwasseraufbereitung weiter stabilisiert, wird durch zwei Helfer in einem von der SIXT Autovermietung kostenfrei zur Verfügung gestelltem Transporter in den Landkreis Ahrweiler transportiert. Hierbei handelt es sich unter anderem um Zelte, Schläuche, Verteilerstücke und Aufbereitungschemikalien. Ein zweites Helferteam, wieder unentgeltlich unterstützt durch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. aus München, nimmt am Firmensitz der Firma Kärcher Futuretech zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Empfang und transportiert diese umgehend weiter nach Ahrbrück. NAVIS e.V. konnte diese beiden Anlagen kurzfristig käuflich erwerben, nachdem die ausschließlich spendenfinanzierte Hilfsorganisation bereits erste Geldspenden für ihren Einsatz akquirieren konnte. NAVIS e.V. ist auch weiterhin für den laufenden Einsatz in Rheinland-Pfalz auf Spenden angewiesen, denn für die Aufbereitung von Trinkwasser werden fortwährend spezielle Chemikalien benötigt.

Somit befindet sich nunmehr Material von NAVIS e.V. mit einem Wert von über 500.000 Euro im Dauereinsatz im Schadengebiet im Landkreis Ahrweiler. Die Wasseraufbereitungsanlagen von Kärcher Futuretech, von denen seit heute fünf Stück durch NAVIS e.V. betrieben werden, können 5.000 Liter Wasser pro Stunde reinigen. Zusammen mit den zwei weiteren, kleineren Anlagen produziert das Team vor Ort etwa 25.000 Liter Trinkwasser pro Stunde.

    

Unterdessen schrumpft das NAVIS e.V.-Team vor Ort kurzfristig, denn die personelle Verstärkung durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Allershausen rückt an diesem Mittwoch ab. NAVIS e.V. bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung durch die Wehr und freut sich, dass im Rahmen des Einsatzes vier Feuerwehr-Kameraden aus Allershausen als neue Mitglieder bei NAVIS e.V. gewonnen werden konnten. Ein zweites Einsatzteam, bestehend aus NAVIS e.V.-Helfern, bereitet sich bereits auf seinen Einsatz in Rheinland-Pfalz vor und wird die Kameraden am Wochenende ablösen.


Helfer von NAVIS e.V. nehmen Trinkwasseraufbereitung in Ahrbrück (Lkr. Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) in Betrieb – „kriegsähnliche Zustände“

Wenn plötzliche Wassermassen Schlamm, Zerstörung und Leid hervorrufen ist schnelle und solidarische Hilfe gefragt! NAVIS e.V., die Moosburger Hilfsorganisation für schnelle Hilfe ohne Grenzen, konnte bereits am Montag die Trinkwasseraufbereitung für die vom Hochwasser betroffenen Einwohner des Landkreises Ahrweiler in Betrieb nehmen.

Nach der Ankunft des ersten elf-köpfigen NAVIS e.V.-Einsatzteams im Schadengebiet am späten Sonntagabend waren etwa vier Stunden Ruhezeit vorgesehen, bevor bereits am frühen Montagmorgen die Arbeit begann. Es wurde Kontakt zur örtlichen Einsatzleitung aufgenommen und die Lage erkundet. Es galt, mit Hilfe der Kontakte vor Ort einen geeigneten Platz für das Basislager des Einsatzteams und für die Trinkwasseraufbereitung zu finden. Im Laufe des Tages konnte an einer geeigneten Stelle nun in Ahrbrück dann die erste Anlage zur Trinkwasseraufbereitung am Basislager in Betrieb genommen werden und somit bereits sauberes Trinkwasser produziert werden. Das Team beschreibt die Lage vor Ort als „kriegsähnlich“.

Am Dienstag wurde seitens der Einsatzleitung vor Ort entschieden, dass das NAVIS e.V.-Einsatzteam auch die restlichen Trinkwasseraufbereitungsanlagen in unmittelbarer Nähe ihres Basislagers betreiben wird. Im Laufe des Tages wurden alle Anlagen in Betrieb genommen. Für die Aufbereitung werden tausende Liter Flusswasser entnommen, in den Aufbereitungsanlagen zu Trinkwasser aufbereitet und anschließend in das örtliche Trinkwassernetz des Landkreises Ahrweiler eingespeist. Zusätzlich wird auch Trinkwasser aufbereitet, das vor Ort durch Anwohner und Einsatzpersonal entnommen und genutzt werden kann. Des Weiteren konnte eine „Duschstraße“ am Basislager in Betrieb genommen werden, die den zahlreichen privaten und professionellen Helfern zur Verfügung gestellt wird.

Der Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen dem NAVIS e.V. - Einsatzteam, der örtlichen Einsatzleitung und den Hilfsorganisationen vor Ort ist sehr gut. Auch das NAVIS e.V.-Team, das von Moosburg an der Isar oder aus dem Home Office heraus die notwendige Unterstützung sicherstellt, steht mit seinem Team in Ahrbrück in engem Kontakt - auch wenn die Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes im Schadengebiet noch bei weitem nicht flächendeckend gegeben ist. In Moosburg schreiten auch die Planungen für die Ablösung des ersten und die Zusammenstellung eines zweiten Teams voran.

 

In Ahrbrück sind unter anderem fünf Trinkwasseraufbereitungsanlagen im Einsatz, davon drei mit einer Leistung von 5.000 Litern pro Stunde. Bereits im April 2021 spendete die Firma Kärcher Futuretech Zubehör zur Trinkwasseraufbereitung an NAVIS e.V. im Wert von 7.800 Euro. Angesichts der verheerenden Lage vor Ort konnte Kärcher Futuretech spontan eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Verfügung stellen. Unterstützt durch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. aus München konnten Vertreter beider Organisationen die dringend benötigte Spende vor Ort bei Kärcher Futuretech entgegennehmen und direkt kostenlos zum ersten NAVIS e.V.-Einsatzteam in den Landkreis Ahrweiler transportieren. Dort ist die Anlage zusammen mit weiterem Equipment von NAVIS e.V. bereits im Dauereinsatz.

NAVIS e.V. ist die schnelle Hilfe bei Katastrophen im In- und Ausland, die schon in den ersten Tagen nach Eintreten des Schadenereignisses einsetzt. Erfahrungsgemäß sind gerade in dieser frühen und instabilen Phase das Leben, die Gesundheit und die Existenzgrundlage der betroffenen Menschen besonders bedroht. Für diese wichtige Arbeit ist NAVIS e.V. auf Spenden angewiesen, um jederzeit schnell und beherzt helfen zu können. Gerade für den laufenden Einsatz werden dringend Spenden benötigt, um die Beschaffung und den Betrieb weiterer Trinkwasseraufbereitungsanlagen sicherstellen zu können.

Wir danken allen Helferinnen und Helfern im Einsatz, im Hintergrund und beim „Anpacken“ sowie allen Spenderinnen und Spendern sehr herzlich!



NAVIS e.V. unterstützt bei der Trinkwasserversorgung und technischen Hilfeleistung in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mit Material und Helfern !.

Die Moosburger Hilfsorganisation NAVIS e.V. stand bereits seit einigen Tagen in Kontakt mit verschiedenen Hilfsorganisation und Behörden in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebieten. Durch direkte Kontakte mit dem Krisenstab der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde dann am Samstag Informationen und benötigte Hilfe konkret und Navis gegen 16:00 Uhr direkt angefordert. Die Moosburger Hilfsorganisation startete am Samstag umgehend mit den Vorbereitungen zur Unterstützung in der betroffenen Region, vorgesehen ist ein Einsatz beim Zweckverband Wasserversorgung Eifel/Ahr in Adenau. Dort ist derzeit keine Wasserversorgung der Bevölkerung möglich, NAVIS e.V. wird mit seiner Technik dort unterstützen und die entsprechende Versorgung aufbauen, Wasser aufbereiten und entsprechende Hochbehälter des Kreises befüllen.

Sämtliche Mitglieder wurden umgehend über die Vereinsmedien über die Einsatzlage informiert und um Rückmeldung ihrer Verfügbarkeit gebeten.

Parallel starteten die Mitglieder des Fachbereichs Technik, im Lager in Moosburg die Vorbereitungen der technischen Ausrüstung, unter anderem 4 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, davon 2 mit einer Leistung von 5.000 Ltr. Pro Stunde, alle Notstromaggregate, sowie Zelte in verschiedenen Größen und 200 Behälter a 10 Liter für den Trinkwassertransport vor Ort. Die Einsatzleitung bei NAVIS e.V. übernahm 2. Vorsitzender Stephan Zobel.

In Zusammenarbeit mit der Flughafenfeuerwehr und der Freiw. Feuerwehr Eching wurde von dort auch noch mit den Helfern von NAVIS e.V.je ein 70KV und ein 75KV Notstromaggregat zum Einsatz gebracht, die Feuerwehr Allershausen unterstützen mit Schläuchen und Pumpen und stellen den Gerätewagen Logistik mit zugehöriger Besatzung zur Verfügung. Zusammen mit Kreisbrandrat Manfred Danner wurden mit den Feuerwehren des Landkreises Freising auch noch zusätzliche Tragkraftspritzen und Schlauchmaterial organisiert. Insgesamt 37 Feuerwehren aus dem Landkreis haben sich eingefunden und stellen Material wie Tragkraftspritzenpumpen, Tauchpumpen und Schläuche zur Verfügung.

Am Sonntag wurde seit den frühen Morgenstunden das Material seitens der Feuerwehren am NAVIS e.V. – Lager in Moosburg angeliefert, die Koordination dazu übernahm die UG ÖEL der Feuerwehren des Landkreises. Anschließend übernahmen die zahlreichen freiwilligen Helfer von NAVIS e.V. das Verladen in LKW’s, die u.a. von der Moosburger Firma Heinz zur Verfügung gestellt wurden. Bei den Vorbereitungen am Vormittag ließen es sich Johannes Becher, MdL, und Florian Brunnbauer vom zuständigen Landratsamt in Freising, nicht nehmen, sich ein Bild über das Engagement der freiwilligen Helfer zu machen. Parallel wurde für diesen Einsatz auch seitens Firma Kärcher eine weitere Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von ebenfalls 5.000 ltr. pro Stunde zur Verfügung gestellt, und seitens dem Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. auch kostenlos von Kärcher bis direkt zum Einsatzort transportiert. 

Gleichzeitig zum Material konnte NAVIS e.V. - Vorsitzender Wolfgang Wagner gegen 15:00 Uhr insgesamt 11 aktive Helfer auf den Weg schicken, die das vorgesehene Equipment einsetzen werden, alles Freiwillige, die kurzfristig Urlaub und Überstunden einbringen, um die Menschen in den betroffenen Gebieten zu unterstützen. Die Teamleitung vor Ort hat der FB-Leiter Technik, Tobias Venus.

Zur Verabschiedung fand sich neben Landrat Helmut Petz und Moosburgs 2. Bürgermeister Georg Hadersdorfer auch Frau Weller und Frau Fleischmann als Vertreter der Kirchen ein, die den Einsatzmitgliedern eine gesunde Heimkehr wünschten und ihren Segen aussprachen. Landrat Petz erwähnte in diesem Zusammenhang auch die hervorragende Unterstützung der Landkreisfeuerwehen und bedankte sich für die reibungslose Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, um jetzt den Menschen zu helfen, die dringend Unterstützung benötigen.

Nach der Überschwemmungskatastrophe 2013 in Deggendorf, ist dies neben den vielen Auslandseinsätzen von NAVIS e.V. bereits der zweite Inlandseinsatz.

Vielen Dank an HEINZ Entsorgung Logistik Konzepte und dem MHW Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. für die Bereitstellung eines Lastwagens mit Fahrer, der unsere Equipment ins Einsatzgebiet bringt


Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

NAVIS e.V. ist bereits seit einigen Tagen in Kontakt mit verschiedenen Hilfsorganisation und Behörden in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebieten. Mittlerweile ist NAVIS e.V. im direkten Kontakt mit dem Krisenstab der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler und hat dadurch die Informationen zur aktuellen Lage und benötigten Hilfe. Daher hat NAVIS e.V. die aktiven Mitglieder benachrichtigt und bereitet derzeit einen Einsatz mit seinen freiwilligen Helfern vor.

NAVIS e.V. ist in der Lage, insgesamt 4 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Stromaggregate sowie Zelte zur Verfügung zu stellen, und hält des Weiteren bei Bedarf auch noch sein komplettes Feldhospital bereit.



Erneute Spende von 500 Euro vom Team der Augenarztpraxis Dichtl & Münich

Bereits im vergangenen September konnte NAVIS e.V. eine Spende von 2.224 Euro vom Team der Augenarztpraxis Dichtl & Münich aus Moosburg entgegennehmen. Als letztes Jahr die Maskenpflicht eingeführt wurde, kam Annette Wieser aus dem Praxis-Team sowie weiteren Helfern seinerzeit die Idee, selbstgenähte Masken in der Praxis für einen guten Zweck zu verkaufen, mit großem Erfolg, wie die seinerzeitige Spende zeigte.

Jetzt wurde die Aktion beendet, da durch die FFP2-Maskenpflicht keine Stoffmasken mehr benötigt werden. Die seinerzeit aufgestellte Spendenbox wurde geleert und es waren nun weitere 500 Euro, die an NAVIS e.V. – Vorsitzenden Wolfgang Wagner übergeben werden konnten.

NAVIS e.V. bedankt sich ganz herzlich bei allen Spendern und den Initiatoren der Aktion !



NAVIS e.V. erhält großzügige Spende von Moosburger Spedition Elfinger

Die in Moosburg ansässige Spedition Elfinger hat NAVIS e.V. kürzlich mit einer großzügigen Spende bedacht. Michaela und Gerhard Elfinger haben in diesem Jahr auf die Kundengeschenke verzichtet, und beschlossen, statt dessen unsere Hilfsorganisation mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen. Diese wurde nun in diesen Tagen an unseren Vorsitzenden, Wolfgang Wagner überreicht.

Wolfgang Wagner betonte, dass auch diese Spende wieder dafür verwendet wird, das Equipment für die Hilfseinsätze aufzufüllen sowie für den Investitionsbedarf, welcher im Rahmen der Klassifizierung nach den Standards der WHO (Weltgesundheitsorganisation) entstanden ist.

NAVIS e.V. bedankt sich herzlich bei der Familie Elfinger für die Spende !


Erste NAVIS e.V. Informationsveranstaltung für Mitglieder per Videokonferenz

NAVIS e.V., die Hilfsorganisation aus Moosburg, beschreitet neue Wege der Mitgliederinformation. Nachdem bereits Vorstand und einige Fachbereiche auf die Möglichkeit, Besprechungen per Videokonferenz abzuhalten, zurückgegriffen haben, konnte nun erstmals auch eine Informationsveranstaltung in größerem Rahmen per Videokonferenz angeboten werden.

Kommunikation im Verein ist in Zeiten der Kontakteinschränkungen nicht immer einfach. NAVIS e.V. hat daher bereits seit einiger Zeit eine Basis in die Vereins-IT integriert, um den Vereinsgremien eine interne Kommunikation zu ermöglichen.

Im Rahmen der derzeit laufenden EMT-Klassifizierung nach Vorgaben der WHO, über die ja bereits mehrfach in der Presse und den sozialen Medien berichtet wurde, fand nun erstmals am 24. November auch eine Informationsveranstaltung online für alle interessierten Mitglieder statt. NAVIS e.V. Ist derzeit die einzige Organisation, welche sich ausschließlich mit ehrenamtlichen Mitgliedern dieser Klassifizierung widmet.

Michael Gmach, Schatzmeister und EMT-Koordinator, nutzte die Gelegenheit, und informierte die Mitglieder per Videoschaltung über die Gründe, warum NAVIS e.V. sich dieser Klassifizierung stellt, und was dies für den Verein im Einzelnen bedeutet. Insbesondere, dass derzeit mit einem ersten Team ausgiebig trainiert wird, und dies Trainings auch zukünftig für alle aktiven Mitglieder intensiviert werden müssen. Ebenso ging er auf die Ausstattung ein, die Veränderungen, die bereits stattgefunden haben, was Ausstattung und Lager angeht, und stellte anhand eines Lageplans die Zusammensetzung eines Mustercamps im Einsatzfall vor.      

Nach der einführenden Information bestand für die Mitglieder Gelegenheit, Fragen zu stellen, diese Möglichkeit wurde auch intensiv genutzt. In der Beantwortung der Fragen ging Michael Gmach insbesondere auch auf die zukünftig notwendigen Aus- und Fortbildungen wie auch die Qualifizierung ein, die intensiver wie in der Vergangenheit gestaltet werden müssen. Eine Planung dazu wird vorbereitet. Des Weiteren gab es Fragen rund um die Einsatzgestaltung, Einsatzkriterien, die ebenfalls ausführlich erläutert wurden.

Auch für die Zukunft wird NAVIS e.V. weitere Informationsveranstaltungen in dieser Art durchführen, um seine Mitglieder auf dem Laufenden zu halten. Aktuelles über NAVIS e.V. erscheint auch regelmäßig auf der Homepage www.navisev.de oder bei Facebook auch unter https://www.facebook.com/navisevde.


Neuer Online-Kommunikationskanal für die aktiven NAVIS e.V. Mitglieder

Nicht nur bedingt durch die derzeitigen Einschränkungen mit persönlichen Treffen, sondern insbesondere auch, um im aktuellen Medienzeitalter Informationen und Kommunikation der einzelnen Mitglieder sowie der Vereinsgremien effizient und zeitnah gestalten zu können, hat sich NAVIS e.V. entschieden, einen zusätzlichen Kommunikationskanal zu aktivieren. Mit DISCORD bietet sich nun die Möglichkeit, Besprechungen der Vereinsgremien und der Fachbereiche zu koordinieren, und im Rahmen von Chats, Anrufen und Videokonferenzen auch kurzfristig die notwenigen Entscheidungsträger einzubinden, oder auch, durch aktive Präsentationen in den Konferenzen, Informationsveranstaltungen durchzuführen. Mittlerweile wurde alle aktiven Mitglieder auf das neue Medium hingewiesen und auch bereits für Besprechungen z.B. des Vorstandes genutzt.

Im Rahmen der EMT-Klassifizierung ist hier am 21. November 2020 auch eine Online- Informationsveranstaltung geplant, an der den aktiven Mitgliedern die derzeit laufenden Aktivitäten näher vorgestellt werden und die Gelegenheit besteht, Fragen im direkten Austausch mit dem Vorstand zu stellen.

Ein weiterer Schritt von NAVIS e.V., sich für die Zukunft modern und zeitgerecht zu präsentieren und in Zeiten von eingeschränkten Kontakten die Aufgaben und den Zweck des Vereins weiter stringent zu verfolgen und die Mitglieder auf dem Laufenden zu halten.


NAVIS e.V. bereitet sich auf eine Klassifizierung nach WHO Vorgaben vor

Bereits an anderer Stelle wurde darüber berichtet, dass sich NAVIS e.V. derzeit darauf vorbereitet, sich gemäß Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifizieren zu lassen. DIE WHO hat sich vorgenommen, insbesondere für die vielen seriösen und verlässlichen Hilfsorganisationen eine Transparenz zu schaffen, auch gegenüber den Ländern und Menschen, die diese Hilfe benötigen.

Die Vorbereitungen fanden bereits mehrfach Erwähnung in den Medien, und mittlerweile hat NAVIS e.V. bei einer Übung erstmals den Aufbau eines Basecamps darstellen können. Ziel war es, die ersten aktiven Mitglieder mit einigen Neuerungen aus der WHO-Standardisierung vertraut zu machen, aber auch, Abläufe und Material zu überprüfen.

Die Übungen werden auch in der nächsten Zeit mit den verschiedenen Schwerpunkten von NAVIS e.V.  auf Basis der WHO- Vorgaben weitergeführt.



2224 Euro Spende für NAVIS e.V.

Annette Wieser und vier Helferinnen nähen Masken und unterstützen mit dem Geld NAVIS e.V.

In den vergangenen Monaten hat Annette Wieser gemeinsam mit vier Helferinnen rund 2000 Masken genäht. Durch den Verkauf kamen bislang 2224 Euro zusammen. Den Betrag hat sie am Mittwoch an die Moosburger Hilfsorganisation NAVIS e.V. gespendet. Vorsitzender Wolfgang Wagner konnte nun die Spende entgegennehmen, der ausführlichen Bericht erschien in der Moosburger Zeitung am 10.09.2020. NAVIS e.V. sagt ein herzliches Dankeschön an Annette Wieser und ihre Helferinnen.


Blaulichtgespräch mit Staatskanzleichef und Corona-Koordinator Dr. Florian Herrmann

Dr. Florian Herrmann initiierte wieder eine Runde des sogenannten Blaulichtgesprächs mit den Vertretern der Rettungskräfte des Landkreises. Insbesondere die Situation und Belastung der meist freiwilligen Mitglieder im Umgang mit den Maßnahmen rund um COVID19 und damit verbunden aber auch die ja weiterhin „normalen“ Aufgaben der verschiedenen Rettungsdienste waren das Kernthema der Diskussion und des Informationsaustausches. Dabei war auch der Vorsitzende von NAVIS e.V., Wolfgang Wagner, welcher insbesondere auch das Thema der hohen Kosten für notwendige Zertifizierungen erläuterte. Ein detaillierter Bericht dazu erschien in der Moosburger Zeitung am 31.08.2020.


NAVIS e.V. unter den Schirm der WHO – ein weiterer Schritt in die Zukunft

NAVIS e.V. Vorsitzender, Wolfgang Wagner, sowie Schatzmeister Michael Gmach als EMT-Verantwortlicher, haben in einem Gespräch mit der Moosburger Zeitung aufgezeigt, warum NAVIS e.V. nun den Weg zur Zusammenarbeit mit der WHO eingeschlagen hat und was es derzeit bedeutet, die anspruchsvolle EMT-Klassifizierung zu erreichen. Der ausführliche Artikel erschien am 27.08.2020 in der Moosburger Zeitung, und gibt interessante Einblicke in die aktuellen Arbeiten, sowie einen Ausblick, was noch an Vorbereitung notwendig sein wird, um das Ziel der Klassifizierung zu erreichen.


500 Euro Spende von Freisinger Bank

Die Freisinger Bank e.G. hatte ihre Mitglieder aufgefordert, Vorschläge einzureichen, welche Vereine bzw. gemeinnützige Organisationen ihr persönliches Herzensprojekt ist. Insgesamt wurden so aus den Mitteln des Gewinnsparvereins 14.000 Euro an 10 Gewinner verteilt. Auch NAVIS e.V. durfte sich über eine Spende von 500 Euro freuen und bedankt sich ganz herzlich!

Auf dem Bild u.a. unser Vorsitzender Wolfgang Wagner bei der Spendenübergabe, durch die Vorstände der Freisinger Bank, Reinhard Schwaiger und Karl Niedermaier.


Wechsel im Vorstand: Heidi Bauer zur leitenden Ärztin ernannt

Im Vorstand von NAVIS e.V. ist ein Wechsel zu verzeichnen. Dr. Gerhard Schlenk, seit Anfang 2018 als leitender Arzt im Vorstandsteam von NAVIS e.V. tätig, hat aus persönlichen Gründen sein Mandat niedergelegt. Bis zur nächsten turnusgemäßen Wahl übernimmt diese Funktion nun Heidi Bauer, Ärztin aus Kumhausen und bisher als stv. Fachbereichsleiterin Medizin aktiv. Heidi Bauer war in den vergangenen Jahren bereits sehr aktiv in NAVIS e.V. eingebunden und blickt auf mehrere erfolgreiche Einsätze, zuletzt in Mosambik, zurück. Wir bedanken uns bei ihr für die Übernahme der Verantwortung und wünschen ihr viel Erfolg.

An dieser Stelle bedanken wir uns recht herzlich bei Dr. Gerhard Schlenk, der neben seiner Vorstandszeit als leitender und engagierter Arzt auch bereits viele Einsätze für NAVIS e.V. begleitet hat, ebenfalls zuletzt in Mosambik. Er wird uns als aktives Mitglied erhalten bleiben.