01.08.2021

Das morgendliche Ritual hat sich bereits eingespielt. Zwischen 06:00Uhr und 06:15Uhr wird die Tragkraftspritze zur Einspeisung ins örtliche Wassernetz gestartet. Spätestens dann wird auch das letzte Teammitglied und wir starten den Tag mit unserer Besprechung.

Im Lager wurden einige Paletten/Boxen neu geordnet Kisten, welche kommenden Dienstag/Mittwoch für den Rücktransport angedacht sind ordnungsgemäß verpackt.

In der Zwischenzeit wurde auch das Prozedere zum Reinigen der Trinkwasseraufbereitungsanlagen optimiert und kann so nun effizienter durchgeführt werden.

Langsam merken wir auch, dass wieder ein wenig „Normalität“ einkehrt. Die bisher vom Land Rheinland-Pfalz eingesetzte Einsatzleitung wurde abgezogen und an die örtlichen Behörden übergeben. So konnten wir bei der täglichen Lagebesprechung auch gleich Kontakt mit dem Bürgermeister, dem Stellvertreter Kontakt aufnehmen. U.a. ging es um mögliche Szenarien der Fortführung unseres Einsatzes. Diese Gespräche sollen in den nächsten Tagen fortgeführt und intensiviert werden

Für den morgigen Montag soll nun auch eine neue Duschstraße im besonders zerstörten Brück aufgestellt werden und dieser durch unser Wasser gespeist werden. Die TWAs laufen weiterhin sehr gut und produzieren sehr viel Trinkwasser.

Innerhalb 24 Stunden haben wir insgesamt 130.000l Wasser abgegeben.

Davon:           - Trinkwasser für das Trinkwassernetz 94.000 Liter 

                       - Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 36.000 Liter

 

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Wieder ein Tag im Zeichen der Wartung und Reinigung. Alle Reinigungszyklen sind damit angeschlossen und laufen fehlerfrei, wenn das Team 3 eintrifft.

Auch wurde im Bereich der Trinkwasseraufbereitungsanlagen ein Laufsteg aus Holz, da damit zukünftig verhindert werden kann, dass die Einsatzmitglieder beim Bedienen der Maschinen im Wasser stehen.  Erstmals konnte man den Tag beenden, nachdem alle Vorratsbehälter und Zwischenpuffer mit Trinkwasser gefüllt waren. Wir sprechen hier von 32.000 Liter in einem Milchtankwagen, 2 Trinkwasserbehälter mit je 24.000 Liter Fassungsvermögen und 5 Wasserblasen, die jeweils 5.000 Liter Wasservermögen fassen. Zusammen sind das 105.000 Liter Trinkwasser, das morgen ausgegeben werden kann. Von Montag, 26.07. ab 10:00 Uhr bis Mittwoch 18:00 Uhr konnten 234.000 Liter Trinkwasser an die Bevölkerung, über das bestehende Trinkwassernetzt abgegeben werden.

Eine Besonderheit stellte heute der Besuch von Humedica dar, die sich über die Aufgaben, das technische Equipment und die Bedienung unserer Wasser-Aufbereitungsinfrastruktur informieren wollten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte eine spannende und interessante Diskussion über Lage Vor-Ort und dem Katastrophenschutz im Allgemeinen.

Wir stellen auch fest, dass das Interesse an NAVIS sehr groß ist und regelmäßig bekommen wir Besuch aus der Bevölkerung, die das Lager besichtigen

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27.07.2021
 

4 von 5 Trinkwasseraufbereitungsanlagen mussten in der Früh gewartet, gereinigt werden und waren nach kurzer Standzeit wieder einsatzbereit.  Bei der fünften TWA war dies jedoch nicht erfolgreich, so das momentan nur 4 TWA‘s eingesetzt werden können. Es stellte sich heraus, dass ein Defekt an dieser TWA besteht und ein Ersatzteil über Kärcher beschafft werden muss. Dieses wird direkt an unseren Einsatzort gebracht, damit wir es zügig einbauen können und somit die Anlage hoffentlich Morgen im Laufe des Tages wieder eingesetzt werden kann.

Aufgrund eines starken Gewitters und das anschwellen der Entnahmestelle mit schlammigen Wasser mussten alle TWA´s die Produktion einstellen, da die Sorge bestand, dass es zu starken Verschmutzungen der Anlagen kommt und dadurch Maschinen beschädigt werden.

Der Umbau des Camps ist abgeschlossen, heute wurden folgende Mengen An Wasser abgegeben:

  • Ca. 85.000 Liter Trinkwasser durch Bereitstellung im Trinkwassernetz,
  • Ca. 14.520 Liter Trinkwasser in Kanistern oder ähnliches,
  • Ca. 18.000 Liter Brauchwasser aus dem Bach gepumpt.

Seit dem Betrieb der Wasseruhr am (26.07.2021 10:00 Uhr bis 27.07.2021 18:00 Uhr), wurden bereits 126.000 Liter in das Trinkwassernetzt eingespeist

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26.07.2021

In den Abendstunden bemerkte das NAVIS Team Vor-Ort, dass die Leistung der Verteilerpumpe die Wasserversorgung nicht mehr gewährleiten kann und musste somit kurzfristig vom Netz genommen werden. Somit musste man viele der Verbesserung der letzten Stunden zurückgebaut werden und somit konnte man die Wasserversorgung nach kurzer Zeit wieder hochfahren und konnte einen größeren Schaden verhindern. 

Momentan werden ca. 1400 Haushalte zuverlässig mit Trinkwasser versorgt. Zusätzlich ist es möglich Trinkwasser auch an andere Gemeinden im Umland abzugeben. Die Stadtwerke Bonn stellte uns verschiedenes Material zu Verfügung und mit diesen konnten ca. 40.000 Liter Trinkwasser zusätzlich produziert und verteilt werden.

Neben der Trinkwasseraufbereitung wurde die Infrastruktur im Camp optimiert und die aktuelle Anforderung angepasst. Dadurch kann ab morgen früh die Förderleistung nochmals hochgefahren werden.      

Das Team von Navis e.V. wird weiterhin sehr geschätzt und auch weiterhin als “Wasser-Engel“ bezeichnet. Die Bevölkerung ist sehr glücklich, dass die Wasserversorgung und damit bereite etwas an Normalität eingetreten ist.


24.07.2021

Am späten Samstagnachmittag konnte NAVIS e.V.- Vorsitzender Wolfgang Wagner das am vergangenen Sonntag in das Katastrophengebiet nach Ahrbrück im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz gestartete Team wieder zu Hause in Moosburg begrüßen. Gegen 17.30 trafen nach langer Autofahrt Teamleiter Tobias Venus sowie Christopher Mürle, Florian Schweiger, Stefan Binder und Stefan Unger am Lager in Moosburg ein und wurden von Vorstandschaft und Familien recht herzlich begrüßt, ebenso Peter Ramisch, der bereits ein paar Tage vorher mit dem Transporter den Rückweg angetreten hatte. 

Wie Team-Leiter Tobi Venus bei der Ankunft nun direkt berichteten konnte, ist das Ausmaß der Zerstörung in der betroffenen Region nicht zu beschreiben, vieles der örtlichen Infrastruktur und Gebäude ist stark beschädigt und es erinnert an kriegsähnliche Zustände.

Insgesamt hat das Team 1 in der ersten Woche bereits 1 Millionen Liter Wasser aufbereitet und den Leid geplagten Bewohnern von Ahrbrück zur Verfügung gestellt, und hat in der Region bei der dankbaren Bevölkerung bereits den Namen „Wasserengel“ bekommen.

Für Team 2 unter der Führung von Jürgen Arnold mit seinen Mitstreitern Michael Hareiter, Florian Reuther, Christian Gürster, Tobias Gath und Sebastian Schönfeld heißt es nun, vor Ort die erfolgreiche Arbeit und die Trinkwasserversorgung weiter sicher zu stellen , in Moosburg laufen aber unterdessen bereits die Vorbereitungen, in einer Woche ein 3. Team in das Einsatzgebiet zu entsenden.

Unterstützt werden die Teams vor Ort auch von zahlreichen Helfern zu Hause in Moosburg, die sich um das Ersatzmaterial, Spenden und Finanzierung, sowie Kommunikation kümmern. Der Zusammenhalt der NAVIS – Familie führt auch hier wieder zu einem tollen Ergebnis, nicht zu vergessen all die Spender, ohne deren Hilfe wäre es NAVIS e.V. nicht möglich, Menschen in Not zu helfen.


23.07.2021

Seit einigen Tagen funktioniert nun auch die Einspeisung durch NAVIS e.V. in das örtliche Trinkwassernetz, und auch die Einwohner der Gemeinden Hönningen, Kreuzberg, Liers und Pützfeld konnten jetzt mit bisher über 25.000 Liter sauberem Wasser versorgt werden. Vorher war die Ausgabe von Trinkwasser nur an unseren Ausgabestellen oder per Wassertransport möglich.

Für eine weitere Ortschaft wurden ein 14.000 Liter Tankwagen sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge versorgt. Die Ausweiterung der Trinkwasserversorgung auf weitere Gemeinden durch die Stadtwerke Bonn scheiterte zunächst, da in den betreffenden Ortschaften die Leitungen zu stark beschädigt sind. Hier bleibt man vorerst auf en Wassertransport angewiesen. Insgesamt hat die produzierte Tagesmenge am Mittwoch über 200.000 Liter erreicht.

Unterdessen steht im NAVIS e.V. Basislager ein Schichtwechsel bevor. Das Einsatzteam 2, bestehend aus sechs weiteren ehrenamtlichen NAVIS-Mitgliedern, startete heute um 9 Uhr am Lager in Moosburg an der Isar und steht unter der Leitung von Jürgen Arnold. Doch auch bei den Helfern läuft nicht immer alles rund! Die Anfahrt ist von zwei Reifenpannen geprägt und gestaltet sich dementsprechend schwieriger als erwartet. Nach der erwarteten Ankunft in Ahrbrück am späten Abend bekommt das Team noch eine Einweisung in die Gegebenheiten und eine Übergabe der Anlagen und Aktivitäten vor Ort. Am Samstagmittag tritt Team 1 dann den Heimweg an, um wieder zu Ihren Familien zurückkehren zu können. Die Helfer im Team von Tobi Venus haben eine äußerst arbeitsreiche Woche hinter sich. Dem ersten Team obliegt neben dem Aufbau der Technik und erster Abstimmung mit den lokal Verantwortlichen auch, sich um alles Organisatorische vor Ort zu kümmern, damit Standort, Unterkunft, Struktur und Versorgung des Camps, Menschen wie Maschinen, auch für die nachfolgenden Teams gesichert sind.


22.07.2021

Der gestrige Tag wurde zur weiteren Erweiterung und zum Umbau des Camps genutzt.
Zusätzlich haben wir bereits alle Vorkehrungen für die Installation der zwei weiteren Trinkwasseraufbereitungsanlagen der Kärcher Futuretech getroffen. Diese sind dann auch in der Nacht eingetroffen

Das MHW hat hier mit einem LKW unterstützt und die Anlagen mit einem Navis-Mitglied ins Katastrophengebiet transportiert. Herzlichen Dank hierfür.
Unser Team Vor-Ort musste leider zudem eine Nachtschicht einlegen, da ein Stromaggregat seinen Dienst verweigert hat. Doch gemeinsam konnte man das Problem dann kurzfristig beheben.

Die Einspeisung unseres Trinkwassers in das örtliche Wassernetz funktioniert seit gestern. Somit haben alle angeschlossenen Ortschaften endlich wieder Wasser aus der Leitung. Da wir seit heute unsere Kapazität auf 25000 Liter pro Stunde erhöht haben, wollten die Stadtwerke Bonn das Netz erweitern. Leider scheiterte der Versuch da hierbei festgestellt wurde, dass das Leitungsnetz beschädigt ist. Durch Navis erreicht sauberes Wasser jetzt auch weitere Ortschaften im stark beschädigten Katastrophengebiet. Die Orte Hönningen, Kreuzberg, Liers und Pützfeld sind jetzt mit sauberem Wasser versorgt.

Jetzt stehen in unserem Camp in Ahrbrück ein Zelt mit insgesamt 5 TWA´s, ein Zelt für technisches Material, ein Lager für alle Chemikalien der TWA´s.
Zusätzlich nutzen wir das Gemeindehaus als Büro, Wohn- und Schlafplatz.


21.07. 2021

Nachschub für die Helfer von NAVIS e.V. in Ahrbrück – Material im Wert von mehr als 500.000 Euro im Einsatz

Bereits am frühen Morgen des 21. Juli starteten mehrere NAVIS e.V. Helfer aus Moosburg an der Isar (Bayern), um das elf-köpfige Team im Schadengebiet in Ahrbrück zu unterstützen. Dringend benötigtes Material aus dem NAVIS-Lager, das die Trinkwasseraufbereitung weiter stabilisiert, wird durch zwei Helfer in einem von der SIXT Autovermietung kostenfrei zur Verfügung gestelltem Transporter in den Landkreis Ahrweiler transportiert. Hierbei handelt es sich unter anderem um Zelte, Schläuche, Verteilerstücke und Aufbereitungschemikalien. Ein zweites Helferteam, wieder unentgeltlich unterstützt durch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. aus München, nimmt am Firmensitz der Firma Kärcher Futuretech zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Empfang und transportiert diese umgehend weiter nach Ahrbrück. NAVIS e.V. konnte diese beiden Anlagen kurzfristig käuflich erwerben, nachdem die ausschließlich spendenfinanzierte Hilfsorganisation bereits erste Geldspenden für ihren Einsatz akquirieren konnte. NAVIS e.V. ist auch weiterhin für den laufenden Einsatz in Rheinland-Pfalz auf Spenden angewiesen, denn für die Aufbereitung von Trinkwasser werden fortwährend spezielle Chemikalien benötigt.

Somit befindet sich nunmehr Material von NAVIS e.V. mit einem Wert von über 500.000 Euro im Dauereinsatz im Schadengebiet im Landkreis Ahrweiler. Die Wasseraufbereitungsanlagen von Kärcher Futuretech, von denen seit heute fünf Stück durch NAVIS e.V. betrieben werden, können 5.000 Liter Wasser pro Stunde reinigen. Zusammen mit den zwei weiteren, kleineren Anlagen produziert das Team vor Ort etwa 25.000 Liter Trinkwasser pro Stunde.

Unterdessen schrumpft das NAVIS e.V.-Team vor Ort kurzfristig, denn die personelle Verstärkung durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Allershausen rückt an diesem Mittwoch ab. NAVIS e.V. bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung durch die Wehr und freut sich, dass im Rahmen des Einsatzes vier Feuerwehr-Kameraden aus Allershausen als neue Mitglieder bei NAVIS e.V. gewonnen werden konnten. Ein zweites Einsatzteam, bestehend aus NAVIS e.V.- Helfern, bereitet sich bereits auf seinen Einsatz in Rheinland-Pfalz vor und wird die Kameraden am Wochenende ablösen.


19.07.2021 / 20.07.2021

 

Helfer von NAVIS e.V. nehmen Trinkwasseraufbereitung in Ahrbrück (Lkr. Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) in Betrieb – „kriegsähnliche Zustände“

Nach der Ankunft des ersten elf-köpfigen NAVIS e.V.-Einsatzteams im Schadengebiet am späten Sonntagabend waren etwa vier Stunden Ruhezeit vorgesehen, bevor bereits am frühen Montagmorgen die Arbeit begann. Es wurde Kontakt zur örtlichen Einsatzleitung aufgenommen und die Lage erkundet. Es galt, mit Hilfe der Kontakte vor Ort einen geeigneten Platz für das Basislager des Einsatzteams und für die Trinkwasseraufbereitung zu finden. Im Laufe des Tages konnte an einer geeigneten Stelle nun in Ahrbrück dann die erste Anlage zur Trinkwasseraufbereitung am Basislager in Betrieb genommen werden und somit bereits sauberes Trinkwasser produziert werden. Das Team beschreibt die Lage vor Ort als „kriegsähnlich“.

Am Dienstag wurde seitens der Einsatzleitung vor Ort entschieden, dass das NAVIS e.V.-Einsatzteam auch die restlichen Trinkwasseraufbereitungsanlagen in unmittelbarer Nähe ihres Basislagers betreiben wird. Im Laufe des Tages wurden alle Anlagen in Betrieb genommen. Für die Aufbereitung werden tausende Liter Flusswasser entnommen, in den Aufbereitungsanlagen zu Trinkwasser aufbereitet und anschließend in das örtliche Trinkwassernetz des Landkreises Ahrweiler eingespeist. Zusätzlich wird auch Trinkwasser aufbereitet, das vor Ort durch Anwohner und Einsatzpersonal entnommen und genutzt werden kann. Des Weiteren konnte eine „Duschstraße“ am Basislager in Betrieb genommen werden, die den zahlreichen privaten und professionellen Helfern zur Verfügung gestellt wird. Der Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen dem NAVIS e.V.-Einsatzteam, der örtlichen Einsatzleitung und den Hilfsorganisationen vor Ort ist sehr gut. Auch das NAVIS e.V.-Team, das von Moosburg an der Isar oder aus dem Home Office heraus die notwendige Unterstützung sicherstellt, steht mit seinem Team in Ahrbrück in engem Kontakt - auch wenn die Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes im Schadengebiet noch bei weitem nicht flächendeckend gegeben ist.

In Moosburg schreiten auch die Planungen für die Ablösung des ersten und die Zusammenstellung eines zweiten Teams voran. In Adenau sind unter anderem fünf Trinkwasseraufbereitungsanlagen im Einsatz, davon drei mit einer Leistung von 5.000 Litern pro Stunde. Bereits im April 2021 spendete die Firma Kärcher Futuretech Zubehör zur Trinkwasseraufbereitung an NAVIS e.V. im Wert von 7.800 Euro. Angesichts der verheerenden Lage vor Ort konnte Kärcher Futuretech spontan eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Verfügung stellen. Unterstützt durch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. aus München konnten Vertreter beider Organisationen die dringend benötigte Spende vor Ort bei Kärcher Futuretech entgegennehmen und direkt kostenlos zum ersten NAVIS e.V.-Einsatzteam in den Landkreis Ahrweiler transportieren. Dort ist die Anlage zusammen mit weiterem Equipment von NAVIS e.V. bereits im Dauereinsatz.


18.07.2021

In Zusammenarbeit mit der Flughafenfeuerwehr und der Freiw. Feuerwehr Eching wurde von dort auch noch mit den Helfern von NAVIS e.V.je ein 70KV und ein 75KV Notstromaggregat zum Einsatz gebracht, die Feuerwehr Allershausen unterstützen mit Schläuchen und Pumpen und stellen den Gerätewagen Logistik mit zugehöriger Besatzung zur Verfügung. Zusammen mit Kreisbrandrat Manfred Danner wurden mit den Feuerwehren des Landkreises Freising auch noch zusätzliche Tragkraftspritzen und Schlauchmaterial organisiert. Insgesamt 37 Feuerwehren aus dem Landkreis haben sich eingefunden und stellen Material wie Tragkraftspritzenpumpen, Tauchpumpen und Schläuche zur Verfügung.

m Sonntag wurde seit den frühen Morgenstunden das Material seitens der Feuerwehren am NAVIS e.V. – Lager in Moosburg angeliefert, die Koordination dazu übernahm die UG ÖEL der Feuerwehren des Landkreises. Anschließend übernahmen die zahlreichen freiwilligen Helfer von NAVIS e.V. das Verladen in LKW’s, die u.a. von der Moosburger Firma Heinz zur Verfügung gestellt wurden. Bei den Vorbereitungen am Vormittag ließen es sich Johannes Becher, MdL, und Florian Brunnbauer vom zuständigen Landratsamt in Freising, nicht nehmen, sich ein Bild über das Engagement der freiwilligen Helfer zu machen. Parallel wurde für diesen Einsatz auch seitens Firma Kärcher eine weitere Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von ebenfalls 5.000 ltr. pro Stunde zur Verfügung gestellt, und seitens dem Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. auch kostenlos von Kärcher bis direkt zum Einsatzort transportiert. 

Gleichzeitig zum Material konnte NAVIS e.V. - Vorsitzender Wolfgang Wagner gegen 15:00 Uhr insgesamt 11 aktive Helfer auf den Weg schicken, die das vorgesehene Equipment einsetzen werden, alles Freiwillige, die kurzfristig Urlaub und Überstunden einbringen, um die Menschen in den betroffenen Gebieten zu unterstützen. Die Teamleitung vor Ort hat der FB-Leiter Technik, Tobias Venus.

Zur Verabschiedung fand sich neben Landrat Helmut Petz und Moosburgs 2. Bürgermeister Georg Hadersdorfer auch Frau Weller und Frau Fleischmann als Vertreter der Kirchen ein, die den Einsatzmitgliedern eine gesunde Heimkehr wünschten und ihren Segen aussprachen. Landrat Petz erwähnte in diesem Zusammenhang auch die hervorragende Unterstützung der Landkreisfeuerwehen und bedankte sich für die reibungslose Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, um jetzt den Menschen zu helfen, die dringend Unterstützung benötigen.


17.07.2021

NAVIS e.V. ist bereits seit einigen Tagen in Kontakt mit verschiedenen Hilfsorganisation und Behörden in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebieten. Mittlerweile ist NAVIS e.V. im direkten Kontakt mit dem Krisenstab der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler und hat dadurch die Informationen zur aktuellen Lage und benötigten Hilfe. Daher hat NAVIS e.V. die aktiven Mitglieder benachrichtigt und bereitet derzeit einen Einsatz mit seinen freiwilligen Helfern vor.

Parallel starteten die Mitglieder des Fachbereichs Technik, im Lager in Moosburg die Vorbereitungen der technischen Ausrüstung, unter anderem 4 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, davon 2 mit einer Leistung von 5.000 Ltr. Pro Stunde, alle Notstromaggregate, sowie Zelte in verschiedenen Größen und 200 Behälter a 10 Liter für den Trinkwassertransport vor Ort. Die Einsatzleitung bei NAVIS e.V. übernahm 2. Vorsitzender Stephan Zobel.