01.09.2021

Heute war es ein sehr ruhiger und entspannter Arbeitstag im Team 7, der Tag begann damit, dass wie gewohnt um 5:55 die TWA`s in Betrieb genommen wurde und genauso die Kreiselpumpe zum Ein-speisen von dem Aufbereiten Wasser in das Hydrantennetz.

Um 10:30 erklärte Benni dem Max die restlichen Einzelheiten zu dem Einsatz, danach wurde Benni von dem Team verabschiedet und trat gegen 11:30 seine Heimreise an.

Der restliche Arbeitstag bestand dann nur noch daraus die TWA`s sowie die Pumpenbetreuung und der Reinigung sowie Desinfektion der Unterkunft, zwischen durch konnte sich immer abwechselnd einer aus dem Team etwas ausruhen, da bei jedem der Schlafmangel bemerkbar ist.

Gegen 17:30h kam eine Dame aus Ahrbrück und überreichte uns eine Spende und bedankte sich vielmals für unsere sehr gute Arbeit.

Ab 19:30 konnte das Team ihr Abendessen zu sich nehmen

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 126.000 l Wasser abgegeben.

Davon:

- Trinkwasser für das Trinkwassernetz 126000 Liter,

- Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 0.000 Liter

31.08.2021

Wie gewohnt wurde auch heute Morgen gegen 5:45 die TWA`s in Betrieb genommen, während einer aus unserem Team zum Hydrantennetz entlüften in die Höhenstraße gefahren ist.

Gegen 7:45 konnte das Team gemeinsam ihr Frühstück zu sich nehmen, und währenddessen gleich den Tagesablauf besprechen, da ein französisches Fernsehteam zu uns in das Camp kommen auf dem Weg machen wollte, um eine Reportage über die Flutkatastrophe im Ahrtal zudrehen.

Bis zum Mittagessen wurde das Camp etwas auf Vordermann gebracht, Kraftstoff für die Kreiselpumpen organisiert sowie eine weitere Blasendesinfektion durchgeführt, um weiter eine sehr gute Wasserqualität einhalten zu können.

Um 16:00 kam dann das französische Fernsehteam, wir klärten vorab noch Fragen und drehten im Anschluß bis 17:30h die Reportage.

Ab 19 Uhr konnte wie bei den letzten Tagen auch, der erfolgreiche Einsatztag mit einem gemeinsamen Abendessen beendet werden

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 131.000 l Wasser abgegeben.

Davon:

- Trinkwasser für das Trinkwassernetz 131.000 Liter,

- Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 0.000 Liter


30.08.2021

Gegen 7:30 wurde der Tagesplan mit den vorstehenden Arbeiten besprochen und eingeteilt, es stand Poolreinigung, Blasendesinfektion sowie Kundendienst einer Kreiselpumpe und umbaumaßnahmen der Rohwasserschläuche im Bach.

Nachdem der Kundendienst erfolgreich gegen 12:00 beendet hatte konnte die Kreiselpumpe wieder zum Einspeisesystem von Trinkwasser in das Hydrantennetz integriert werden.

Nachdem Mittagessen hatte dann unser Team die Umbaumaßnahme der Rohwasserschläuche vorgenommen und diese gegen 16 Uhr erledigt, anschließend mussten die Pools noch aufwendig gereinigt werden, da es die letzten zwei Tagen geregnet hatte, und dadurch die Pools stark verschmutzt wurden.

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 132.000 l Wasser abgegeben.

Davon:

- Trinkwasser für das Trinkwassernetz 130.000 Liter,

- Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 2.000 Liter


29.08.2021

Wie gewohnt beginnt der Tag um 05:45 Uhr mit der üblichen Routine.

Gleich zu Beginn stellte uns die TWA 3 vor eine neue Herausforderung. Es war keine Bedienung der Anlage mehr möglich. Die wieder mal erneute Aufspielung des Steuerungsprogramms behob jedoch das Problem.

Diese Situation nutzten wir für eine Desinfektion der dazugehörigen Blase.

Da dieser aufwendige Vorgang etwas Zeit in Anspruch nimmt konnte die Anlage erst gegen frühen Nachmittag wieder in Betrieb genommen werden.

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 126.000 l Wasser abgegeben.

Davon:

- Trinkwasser für das Trinkwassernetz 125000 Liter,

- Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 1.000 Liter


28.08.2021

Wie gewohnt beginnt der Tag um 05:45 Uhr mit der üblichen Routine.

Nach den weiter anhaltenden Regenfällen stand neben dem Betrieb die Reinigung der Rohwasserbehälter natürlich auf dem Programm.

Wie jedes Wochenende kam auch der Trinkwasser LKW für die Befüllung der IBC’s in den Bereichen Kreuzberg bis Mayschoss. Da jedoch die Befüllung teilweise schon durch andere Organisationen und/oder Unternehmen erfolgt war, wird dieser morgen nicht mehr kommen.

Durch die deutlich wenigere Abnahmemenge im Vergleich zu den letzten Wochenenden konnten wir wesentlich öfter Spülvorgänge an den TWA’s durchführen um eine aufwendige Reinigung der Anlagen zu vermeiden.

Nach wie vor bleibt unser Ansehen bei der Bevölkerung sehr hoch und wir konnten erneut eine Spende der Anwohner in Empfang nehmen.

Den restlichen Tag konnten wir zeitig mit unseren Reinigungsarbeiten an den TWAs und den Vorbereitungen für den nächsten Tag ausklingen lassen.

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 146.000 l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                           126000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                20.000 Liter

27.08.2021

Es war ein sehr ruhiger Tag für unser Team.

Gegen 18:30h traf endlich das Team 7 im Camp ein. Nach der Übergabe und einem gemeinsamen Abendessen machte sich Simon Kupfer und Tobias Venus von Team 6 auf die Heim- bzw. Weiterreise.

Da schon einige Teammitglieder mehrmals vor Ort waren, brauchten wir nur ein kleines Update der jetzigen Situation und der restliche Abend bestand nur noch in der Produktion und der Absprache der Abläufe.

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 131.000 l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                           131.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                0.000 Liter

26.08.2021

Der Heutige Tag startete damit, dass wir unseren Haupttank mit 32.000 Liter Fassungsvermögen komplett leer in das Hydrantennetz eingespeist hatten, um diesen Tank anschließend innen sowie außen komplett zu reinigen.
In der Zwischenzeit übernahmen die beiden 24.000 Liter Pufferspeicher mit der entsprechenden Kreiselpumpe die Einspeisung in das Trinkwassernetz.

Gegen Zehn Uhr bekamen wir ein Pavillon, um unsere Kreiselpumpe die für das Umpumpen aus den Frischwasserblasen in die Puffertanks vor Wettereinflüsse zu schützen.

Nachdem Aufbau des Pavillons, wurden dann noch bis Zwölf Uhr die Wasserbecken mit dem Nasssauger gereinigt, da wir seit ein paar Tagen bemerkten, dass unsere Vorfilter in den TWA’s sehr schnell verschmutzen und dadurch nicht die gewohnte Leistung bringen konnten.

Nach Neunzehn Uhr wurde es dann ruhiger im Camp, da die Arbeiten alle erledigt waren.
 

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 123.000 l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                           123.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                0.000 Liter

25.08.2021

Am heutigen Tag gab es keine Nennenswerten Vorkommnisse und wir konnten den Tag ruhig angehen lassen.

Während Tobias und Ullrich die Treibstoffvorräte auffüllten machte sich der Rest des Teams an die Wartung der TWA’s und der Kreiselpumpen im Camp.

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 129.000 l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                           129.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                0.000 Liter

24.08.2021

Und täglich grüßt das Murmeltier
Unser heutiger Tag begann sehr ruhig und entspannt wir konnten um sechs Uhr das Trinkwassernetz von Ahrbrück entlüften, die TWA’s starten und mit der Produktion beginnen.

Gegen 13 Uhr war das Team 6 letztendlich komplett. Mit Ullrich Dörschl und Tobias Venus trafen die letzten beiden Teammitglieder in Ahrbrück ein. Somit konnte Gernot Schönfeld den Staffelstab an Tobias übergeben, der den Rest der Woche die Teamleitung übernimmt.

Gernot Schönfeld trat im Anschluß die Heimreise an.

Wir haben heute insgesamt 130.000 l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                           128.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                2.000 Liter

22./23.08.2021

Der Sonntag begann für Team 6 leider bereites nach nur kurzer Nachtruhe um 02:00h, als das Team durch ein sehr starkes Gewitter mit Starkregen und Hagelschauern geweckt wurden. Sofort war das ganze Team auf den Beinen und versuchte die Schäden und Überschwemmungen im Lager so gering wie möglich zu halten. Nach ca. 1h ließ der Regen nach und die Nachtruhe konnte fortgesetzt werden. Kurze Zeit später klingelte aber bereits wieder der Wecker und die morgendliche Routine begann. Während das Team eigentlich die Tragkraftspritze startete und das Entlüftend es Trinkwassernetzes vorbereitet wurde, um dann erstmal zum Frühstück überzugehen, kam es ein wenig anders. Bereits um 06:10h stand der Tankwagen vor der Tür und wollte die ersten 10.000l zur Befüllung der Wassercontainer abholen.

Ab 07:00h beseitigten das Team die letzten Pfützen und Erinnerungen des Unwetters von letzter Nacht, und musste feststellen feststellen, dass die Rohwasserquelle durch das Unwetter so stark angeschwollen war, dass es wieder Schlamm und Dreck mit sich führte. Somit mussten wir mit den im Rohwassertank befindlichen 20.000l zurechtkommen. Die Gunst der Stunde wurde zum Reinigen des letzten Rohwasserpools genutzt und somit konnte NAVIS e.V. ab ca. 10:00h in den Standardbetrieb übergehen.

Durch eine merkliche Reduzierung der Wasserentnahme am Sonntagnachmittag reichte es dann aus, ab 18:00h nur noch 2 Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) laufen zu lassen, und eine weitere TWA konnte somit gereinigt werden.

Weiterhin bekommt die Wasseraufbereitungsstation von NAVIS e.V. sehr viel Besuch und Zuspruch von der Bevölkerung aus Ahrbrück. Auch der Malteser Hilfsdienst aus Darmstadt stattete uns einen Besuch ab und war erstaunt über die Leistungsfähigkeit einer NGO (Nicht-Regierungs-Organisation) wie NAVIS.

Der Montag startete zur Abwechslung sehr ruhig und entspannt und das Team konnte um sechs Uhr das Trinkwassernetz von Ahrbrück entlüften, die TWA’s starten und mit der Produktion beginnen.

Gegen Neun Uhr kam wie angekündigt die Baufirma, die eine zerstörte Brücke abreißen wollte. Aufgrund dessen mussten wir zu diesem Zeitpunkt die Rohwasserentnahme stoppen. Gemeinsam mit dem Bagger wurden die beiden Tauchpumpen aus dem Bach entnommen und ca. 5 m vom zerstörten Brückenfundament wieder eingesetzt. Seitens des Teams wurde die neue Entnahmestelle des Rohwassers eingerichtet um diese zeitnah wieder in den Betrieb zu nehmen. Zu zweit dauerte dies fast 3h und gegen 12h konnten endlich wieder Rohwasser entnommen.

Leider begann es zu diesem Zeitpunkt stärker zu regnen und das Rohwasser war schmutzig und verdreckt. Der Nachmittag verlief ruhiger und wir konnten unsere 5 TWA’s mit gedrosselter Leistung laufen lassen. Alle Anlagen laufen absolut störungsfrei und mit niedrigen Differenzdrücken, so wie es sein sollte.

Auch vom THW erhielten wir sehr gute Nachrichten. Von der entnommenen Probe gab es keinerlei Beanstandungen und unser Wasser ist von bester Qualität.

Am Nachmittag stand noch ein Treffen mit dem Krisenstab an und wir führten einige Gespräche über die bisher verlaufene Zeit. 
An einer weiteren Versorgungsstelle in Brück kamen wir mit freiwilligen Helfern und Betroffenen ins Gespräch. Die Dankbarkeit NAVIS e.V. gegenüber ist weiterhin sehr groß, allerdings auch die Angst, wie es weitergehen soll, wenn wir nicht mehr hier sind.


Nach dem Abendessen entschlossen wir uns noch, die Rohwasserbehälter mit dem Nasssauger zu reinigen, damit auch hier die Qualität hochgehalten werden kann.

Das Team freut sich riesig auf die Verstärkung, die am Dienstag endlich ankommen soll, damit Team 6 dann endlich komplett ist.

 

Trinkwasserproduktion am 22. Und 23.08. insgesamt:

22.08.2021

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                    131.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                    20.000 Liter


23.08.2021

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                    111.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                      2.000 Liter

20./21.08.2021

Am Freitag, den 21.08.2021, wurde, wie bereits Routine, die Trinkwasserversorgung sichergestellt und letzte Vorbereitungen getroffen, um die Übergabe an Team 6 durchzuführen. Dazu gehörte auch die ausreichende Bereitstellung der maximalen Kapazität n Trinkwasser in den Vorratsbehältern. Am Nachmittag führte ein erheblicher Starkregen leider zu einer Unterbrechung der Trinkwasseraufbereitung von ca. 1,5 Stunden.

Am Samstag verabschiedete sich Team 5 aus Ahrbrück zur wohlverdienten Heimreise. Leider platzten uns gegen 10:00h zwei B-Schläuche, welche die 2 Tanks für die Trinkwasserpuffer befüllen und hier musste nun Team 6 größere Umbauarbeiten starten. Dies konnte nach 2 Stunden Arbeit erfolgreich im laufenden Betrieb abgeschlossen werden und wir begannen sofort mit der nächsten Baustelle.

Gemeinsam mit einem Ahrbrücker Elektriker konnten wir die Dosierpumpe der Trinkwasseraufbereitung 1 (TWA1) einbauen und erfolgreich wieder in Betrieb nehmen. Gegen 20:00h haben wir uns dennoch entschlossen, TWA 1 zu reinigen und über Nacht die Membrane einwirken zu lassen. Außerdem wurden in den Abendstunden noch die Rohwasserbecken 1 und 2 gereinigt und mit einem Nasssauger die Verschmutzungen entfernt.

Nach einem doch sehr arbeitsreichen Tag hat das Team noch kurz das Fest zum Dank an alle Helfer des Karnevalsverein Kesseling besuchen können und den Abend ruhig ausklingen lassen.
 

Produzierte Wassermenge:

21.08.2021:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                             129.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                               0.000 Liter

22.08.2021

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                               122.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                               41.000 Liter

19.08.2021

Am Morgen stand ein Besuch beim Versorgungspunkt Friedhof an, da dort eine Trinkwassersammelstelle ist, die von Navis e.V. aufgebaut war und das Schlauchmaterial sollte anders verlegt werden.

Des Weiteren konnte mit den lokal Verantwortlichen geklärt werden, dass zukünftig nicht mehr ohne Abstimmung Veränderungen am Wassernetz vorgenommen werden, dies führte ja am Vortag zu einem Druckverlust und umfangreichen Nacharbeiten.

Erfreut hat das Team vor Ort eine Spende von 500 Euro entgegennehmen können, wieder ein Zeichen, wie dankbar man in Ahrbrück für unser Engagement ist.

Das Team konnte auch weitere Optimierungen am Camp vornehmen. Weiterhin bestehen Probleme mit der Dosierpumpe einer Trinkwasseraufbereitungsanlage, somit sind weiterhin derzeit nur 4 TWA im Einsatz.

Insgesamt konnte wieder 132.000 l Wasser in das Trinkwassernetz abgegeben werden.


18.08.2021

Am Morgen wurde festgestellt, dass der Leitungsdruck nur noch bei 1 bar lag, bei dem Versuch die Leitung durch Trinkwasser zu füllen, wurden ca. 40.000 Liter in das System gepumpt ohne dass eine Druckerhöhung erfolgen konnte. Es konnte ermittelt werden, dass am Vorabend zwei Schieber in der Hauptstraße geöffnet wurden, ohne dem Team eine verbindliche Information zu geben. Dadurch waren ca. 80.000 Liter aus dem System entwichen.

Es war nicht mehr möglich aus Eigenmitteln diese Fehlmenge auszugleichen, so dass die örtliche Feuerwehr um Unterstützung gebeten wurde. Zusätzlich wurden von der Bereitstellung aus Ahrweiler zwei Tankfahrzeuge der BF Trier entsendet, die diese Fehlmenge ausgleichen mussten. Durch diese Maßnahme konnten ca. 52.000 Liter zusätzlich in das Leitungsnetzt gepumpt werden. Gegen 11:40 Uhr war der tägliche Betrieb wieder möglich und alle Leistungsmerkmale vorhanden, um mit dem „Tagesgeschäft“ zu beginnen.

Um 9:30 Uhr erschien ein Fernsehteam vom Schweizer Fernsehen, um eine Reportage über das Ahrtal und Navis e.V. aufzunehmen Die TWA 1 kann für die Erstellung von Trinkwasser nicht mehr verwendet werden, da die Probleme durch die defekte Dosierpumpe weiterhin bestehen. Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 158.000 l Wasser abgegeben.

Davon:

- Trinkwasser für das Trinkwassernetz 158.000 Liter,
- Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 0.000 Liter
- In das System wurden von 3ten weitere 52.000 Liter

 

17.08.2021

Am Vormittag wurde das THW in Hönningen besucht, da dort auch eine Trinkwasseraufbereitung aufgebaut wurde. Diese fördert für den Ort ca. 15.000 Liter in der Stunde und versorgt etwa 1.000 Einwohner.

Die Duschversorgung wurde eingestellt, da die Dusch-Container vom Parkplatz zum Sportplatz verlegt wurden, um im Container-Dorf neuaufgebaut zu werden

Bei dem Besuch des Versorgungszentrum in Brück (Ortsteil von Ahrbrück-Friedhof) ergaben sich keine Besonderheiten, die Duschen und die Wasserversorgung durch zwei Tanks mit einem Fassungsvermögen von ca. 16.000 Liter, waren gefüllt, es gab keine Versorgungsengpässe.

Gegen Nachmittag traf der Rest vom Team 5 ein, der das Team ab heute bis zur Abfahrt am Samstag, unterstützen wird. Elke und Reinhard trafen gegen 15:00 Uhr ein.

Gegen 15:30 Uhr erfolgten heftige Regenfälle, der Bach trübte sich dadurch kurzzeitig ein, die Trinkwasseraufbereitung musste jedoch nicht eingestellt werden.

Gegen späten Nachmittag erschien ein Sachverständiger, der die Schäden im Gebäude, in dem wir untergebracht sind, begutachtete. Die Renovierung soll ab dem 20.09.2021 beginnen, dadurch muss Navis das Gebäude verlassen. Als möglicher Ersatz könnte das Vereinsheim vom Sportplatz genutzt werden, der Teamleiter vom Team 6 wird sich hierzu vor Ort weiter informieren

Davon:

- Trinkwasser für das Trinkwassernetz 135.000 Liter,
- Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 20.000 Liter

Insgesamt wurden seit dem 26.07.2021 bereits 2.386.000 Liter Trinkwasser bereitgestellt.

16.08.2021

Bereits in der Früh wurden fast 16.000 Liter Wasser aus dem Netz entnommen. Diese Menge war sehr viel und auch ungewöhnlich.

Als nächstes war die Reinigung und die neue Ausrichtung der Rohwasserpumpen im Bach, da wir leider Einbußen bei der Rohwasserversorgung bemerkt hatten. Zusätzlich wollten wir noch ein Rohwasserauffangbecken reinigen. Kurz nach dem Mittag kündigten sich die ersten Regenwolken an und der aufkommende Wind zerstörte einen Teil der Beschattung der Trinkwasserauffangblasen. Hektisch mussten die Folien zurückgebaut und die frei geworden Zeltspannseile, an den Zelten angebracht werden. Gerade als wir fertig waren entlud sich ein erster Regenschauer. Der Bach verschmutzte nicht, somit mussten keine TWA abgeschaltet werden. Der Rasen verwandelte sich wieder in einen Sumpf, das Wasser ist wieder überall. Nachdem der Bereich um die TWA‘s wieder abgetrocknet ist, galt es wieder aller Wasserpuffer zu füllen.      

Innerhalb von 24 Stunden haben wir heute insgesamt 121.000 l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                           101.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                          20.000 Liter

Insgesamt wurden seit dem 26.07.2021 bereits 2.386.000 Liter Trinkwasser bereitgestellt.

 

15.08.2021

Der Fokus am gestrigen Tag lag auf die Bereitstellung der Wassermengen, die benötigt werden sollten. Am Vortag waren ungeplant 4 Wassertransporte von jeweils 16.000 Litern abgerufen worden, was nicht erwartet worden war. Zudem war ein hochsommerlicher Tag angekündigt, was darauf schließen ließ, dass die Verbrauchsmenge an Wasser steigen wird.

Zusätzlich waren seitens der örtlichen Einsatzleitung 4 Fahrten mit einem Transportfahrzeug zur Versorgung der IBC angekündigt worden, was einer Gesamtmenge von ca. 64.000 Litern entsprochen hätte.

Daher wurde entschieden, damit die NAVIS Vorratsbehälter auch nicht zu lange der Hitze ausgesetzt sind und die hohe Menge an Wasser nur schwer zu erzeugen (Vortag ca. 163.000 Liter) gewesen wäre, einmal 16.580 Liter aus einem Tankwagen direkt in den Wasserpuffer zu speisen.

Die 4 Fahrten blieben dann jedoch aus, sodass gegen bereits 19:00 Uhr die notwendige Wassermenge in den Pufferbereichen für den Folgetag ohne Probleme bereitgestellt werden konnten.

Die Mannschaften der Feuerwehr Brandenburg, mit denen NAVIS eng zusammen arbeitete, bereitete sich für die Abfahrt am 16.08.2021 auf, er wird kein Folgekontingent der Feuerwehr mehr in Ahrbrück erwartet.

Die Grundschule wurde am 15.08.2021 komplett geräumt, sodass die Verpflegung am nahen Sportplatz eingerichtet wird und die Einsatzleitung im alten Bahnhof untergebracht wird. Eine erste Besprechung dazu soll voraussichtlich am Mittwoch, den 18.08.2012 erfolgen.

Am Vormittag zeigte sich anhand der Aufgabe zusätzlich eine Einspeisung vorzunehmen, dass mit dem derzeit reduzierten Team an die Grenzen geht. Der Normalbetrieb kann gestemmt werden, sobald eine Abweichung vom Plan entsteht, kommt es zu Sonderaufgaben, die nicht mehr ganz ohne Probleme abgearbeitet werden können. Am Dienstag wird das Team 5 wieder um 2 Personen ergänzt.

Am Nachmittag wurden wir von einheimischen Bürgern besucht mit, die uns Muffins mitbrachten, ein Teil der Mannschaft der Feuerwehr Brandenburg besichtigte unsere Anlage und war sehr beeindruckt.

Innerhalb 24 Stunden haben wir heute insgesamt 126.000l Wasser abgegeben.


06.08.2021

Der Tag beginnt mit den üblichen Schritten. TS für die Einspeisung starten, Frühstücken, Team-Besprechung, Entlüften am obersten Hydranten im Ort und die Wasseraufbereitung fortsetzen.

Der Tag steht voll im Zeichen der Vorbereitung und Übergabe an das Team 4. Neben den Vorbereitungen an das Team 4 haben wir heute einen weiteren IBC-Container beschafft, um eine ausreichende Menge an Chlorlösung herzustellen mit der wir mal ein Teil des Systems nach den TWAs desinfiziert haben. Damit konnten nun (hintereinander) alle 5 Trinkwasserblasen sowie die Schläuche bis zum Verteiler gereinigt werden.

Chris war heute mit Helfern beschäftigt das Leitungsnetz in Richtung Bahnhof und Pützfeld zu prüfen und die Hydranten und Schieber gemäß Plan zu finden. Mit Hilfe einiger Tankladungen von Tanklöschfahrzeugen wurde versucht ein Druck aufzubauen, dabei ergab sich noch die ein oder andere undichte Stelle. Vermutlich wird man in den nächsten Tagen einen Bereich definieren und abschieben können, um zumindest teilweise dieses Leitungsnetz bald wieder bedienen zu können.

Mit etwas Verspätung und nach einer langen Autofahrt begrüßen wir das Team 4 und freuen uns auch auf die mitgelieferten Materialien wie Adapterstücke und vor allem die neuen Stellmotoren für das 3/2-Wegeventil wobei eins direkt bei der TWA1 ausgetauscht wurde. Leider war das Ersatzteil nicht 1:1 austauschbar, da beim neuen Stellmotor die Kabel ins Gehäuse geleitet werden und bei den alten ein Stecker außen montiert ist. Wieder mussten unsere Elektriker ran, die diese Woche schon mehrfach Gold wert waren. Alles montiert läuft die Anlage bisher wie sie soll, hoffen wir, dass es lange so bleibt.

Parallel wurde Team 4 in die Örtlichkeit eingewiesen und mit den Anlagen vertraut gemacht.

Innerhalb 24 Stunden haben wir heut insgesamt 136.000l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                    122.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                               14.000 Liter

05.08.2021

Auf dem Programm stand heute die Reinigung zweier Trinkwasseranlagen, bei denen unser ortsansässiger und mittlerweile mit Navis-Kleidung ausgestatteter Franky weiter in die Anlagen eingelernt und sein Wissen vertieft wird. Die Reinigung zeigt Erfolg und die Anlagen können danach wieder mit reduziertem Differenzdruck betrieben werden.

Da gestern eine Pumpe im Bach ausgefallen ist, musste diese heute getauscht werden. Da diese sehr schwer und mitten im Bach positioniert war, haben wir wieder Hilfe von „außen“ angefordert. Kurze Zeit später stand ein Bagger „vor der Tür“ und unterstützte beim Austausch der Pumpe.

Zum Glück konnten wir dann feststellen, dass die Pumpe nicht defekt war, sondern es wurde „lediglich“ ein größerer Stein angesaugt. Da wir den Bagger bereits am Bach hatten, wurde dann doch auch gleich das Bachbett begradigt, so dass die Pumpe zukünftig keine Steine mehr ansaugen sollte.

Mittlerweile gibt es im Gesamten Katastrophengebiet „Ahrweiler“ vier Stellen an denen Trinkwasser aufbereitet wird. Neben uns in Ahrbrück ist das THW in Ahrweiler/Bad Neuenahr sowie in Schuld mit Trinkwasseraufbereitung aktiv. Neu hinzugekommen ist nun ein THW-Team in Hönningen, also im Nachbarort von Ahrbrück. Das THW ist dort gerade dabei, eine Anlage und Tanks sowie das Trinkwassernetz zu desinfizieren und wird in den kommenden Tagen in Betrieb gehen. Heute waren wir gleich mal dort und haben uns die Anlagen angeschaut und uns ausgetauscht. Der Laborant kam auch direkt heute Abend noch zu uns, um unseren Aufbau zu sehen und einige Fragen bzgl. Reinigung, Desinfizieren und Wasser-Analysen zu machen. Er zeigt sich sehr kooperativ und steht für Fragen und Analysen zur Verfügung.

Begonnen haben wir auch mit den Übergabevorbereitungen für Team 4, wie Kontakte geordnet darzustellen oder den aktuellen Stand zu beschreiben.

Innerhalb 24 Stunden haben wir heute insgesamt 105.000l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                    93.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                  12.000 Liter

 


04.08.2021

Gegen 09:00Uhr kam der MHWD mit dem LKW und dem bestellten Material, darunter Wassersauger zur Reinigung der Absetzbecken, Chemie zum Reinigen der TWAs, Schlauchbrücken und Schlauch-schellen. Das Material und die Paletten, die wir schon für den Transport vorbereitet hatten, füllten nahezu komplett die Ladefläche des 7,5-Tonners. Zurückgeschickt wurden z.B. defekte Tragkraftspritzen, die beiden TWAs 500 RO, überschüssiges Schlauchmaterial und die EPAs.
Heute wurden auch endgültig die Dusch-Container am Friedhof in Betrieb genommen, für den 5 IBC-Container etwas höher gelegen mit einem Hauswasserwerk verbunden werden mussten. Schönes Erlebnis: als wir grade nochmal dort waren, haben uns 2 Personen angesprochen mit den Worten „ach, ihr seid die von Navis, die bei denen alles funktioniert…“. Das ist eine schöne Bestätigung hier vor Ort, was ich aber gerne an alle Beteiligten vor allem auch zu Hause weitergeben möchte. Un-glaublich wie schnell wir was organisieren können, wie z.B. das angeforderte Material oder Ersatz-teile für TWA etc.
Durch den Regen gibt es hier mittlerweile eine ordentliches Matsch-Feld. Kurzfristig konnte über Franky und die Feuerwehr ein kleiner Anhänger besorgt werden, womit wir Hackschnitzel von frisch gehäckseltem Treibgut der Ahr laden konnten und hier an die betroffenen stellen füllen konnten. Dadurch ist auch unser Arbeiten im Dreck etwas reduziert.
Heute hatte ich ein Gespräch mit der Pfarrerin bzgl. Weiterer Benutzung des Geländes und der Un-terkunft. Ihre Aussage war, dass wir so lange hierbleiben können, wie wir wollen bzw. es notwendig ist und, dass sie froh und auch stolz sind, so ein großartiges Team „beherbergen“ zu dürfen.
Innerhalb 24 Stunden haben wir heut insgesamt 106.000l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz 84.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 22.000 Liter,

03.08.2021

Auch wenn jeder Tag eigentlich gleich starten sollte, war schon früh war klar, dass durch den Regen und das entsprechend verschmutzte Bachwasser eine Grundreinigung unseres Absetzbeckens gemacht werden musste. Dies ist nötig, um die Qualität des Wassers hochzuhalten und die Aufbereitungsanlagen entsprechend zu schonen.

Franky, ein Bewohner und betroffener aus Ahrbrück wurde von seinem Arbeitgeber bis 13.08. freigestellt und wird uns ab sofort kräftig unterstützen. Bereits bei den ersten Teams half er uns tatkräftig und kennt sich somit bereits ein wenig mit unseren Anlagen aus. Ebenso ist er selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und kann somit auch mit seinen Kontakten sehr gut unterstützen.

Um zukünftig zu verhindern, dass wir nach Regenfällen, die derzeit wieder häufiger sind, schmutziges Bachwasser nutzen müssen, haben wir die Entnahmestelle direkt zu einer Quelle verlegt, welches auch nach Regen sauberes Wasser führt.

Wie bereits gestern geschildert, ist der neue Verantwortliche nun der Bürgermeister und dieser errichtete sofort den „Krisenstab Ahrweiler“, zu dessen Besprechungen wir auch ab sofort eingeladen werden. Da nach Aussage des Wasserzweckverbandes die kritische Trinkwassersituation noch mindestens 3-4 Monate andauern könnte, wurde NAVIS erneut gefragt, wie die weitere Planung für weitere Teams ist und wie ein evtl. Winter Betrieb aussehen könnte. Hier sollen die Gespräche in den nächsten Tage Vor-Ort und in der Einsatzleitung in Moosburg fortgeführt werden.

Noch die heute geförderten Wassermengen:

Innerhalb 24 Stunden haben wir heut insgesamt 87.000l Wasser abgegeben. Davon:

  • Trinkwasser für das Trinkwassernetz                                           80.000 Liter,
  • Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland                7.000 Liter

 

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01.08.2021

Das morgendliche Ritual hat sich bereits eingespielt. Zwischen 06:00Uhr und 06:15Uhr wird die Tragkraftspritze zur Einspeisung ins örtliche Wassernetz gestartet. Spätestens dann wird auch das letzte Teammitglied und wir starten den Tag mit unserer Besprechung.

Im Lager wurden einige Paletten/Boxen neu geordnet Kisten, welche kommenden Dienstag/Mittwoch für den Rücktransport angedacht sind ordnungsgemäß verpackt.

In der Zwischenzeit wurde auch das Prozedere zum Reinigen der Trinkwasseraufbereitungsanlagen optimiert und kann so nun effizienter durchgeführt werden.

Langsam merken wir auch, dass wieder ein wenig „Normalität“ einkehrt. Die bisher vom Land Rheinland-Pfalz eingesetzte Einsatzleitung wurde abgezogen und an die örtlichen Behörden übergeben. So konnten wir bei der täglichen Lagebesprechung auch gleich Kontakt mit dem Bürgermeister, dem Stellvertreter Kontakt aufnehmen. U.a. ging es um mögliche Szenarien der Fortführung unseres Einsatzes. Diese Gespräche sollen in den nächsten Tagen fortgeführt und intensiviert werden

Für den morgigen Montag soll nun auch eine neue Duschstraße im besonders zerstörten Brück aufgestellt werden und dieser durch unser Wasser gespeist werden. Die TWAs laufen weiterhin sehr gut und produzieren sehr viel Trinkwasser.

Innerhalb 24 Stunden haben wir insgesamt 130.000l Wasser abgegeben.

Davon:           - Trinkwasser für das Trinkwassernetz 94.000 Liter 

                       - Trinkwasser für die IBC Versorgung im Umland 36.000 Liter

 

............................................................................................................................................................................................................................................................................28.07.2021

Wieder ein Tag im Zeichen der Wartung und Reinigung. Alle Reinigungszyklen sind damit angeschlossen und laufen fehlerfrei, wenn das Team 3 eintrifft.

Auch wurde im Bereich der Trinkwasseraufbereitungsanlagen ein Laufsteg aus Holz, da damit zukünftig verhindert werden kann, dass die Einsatzmitglieder beim Bedienen der Maschinen im Wasser stehen.  Erstmals konnte man den Tag beenden, nachdem alle Vorratsbehälter und Zwischenpuffer mit Trinkwasser gefüllt waren. Wir sprechen hier von 32.000 Liter in einem Milchtankwagen, 2 Trinkwasserbehälter mit je 24.000 Liter Fassungsvermögen und 5 Wasserblasen, die jeweils 5.000 Liter Wasservermögen fassen. Zusammen sind das 105.000 Liter Trinkwasser, das morgen ausgegeben werden kann. Von Montag, 26.07. ab 10:00 Uhr bis Mittwoch 18:00 Uhr konnten 234.000 Liter Trinkwasser an die Bevölkerung, über das bestehende Trinkwassernetzt abgegeben werden.

Eine Besonderheit stellte heute der Besuch von Humedica dar, die sich über die Aufgaben, das technische Equipment und die Bedienung unserer Wasser-Aufbereitungsinfrastruktur informieren wollten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte eine spannende und interessante Diskussion über Lage Vor-Ort und dem Katastrophenschutz im Allgemeinen.

Wir stellen auch fest, dass das Interesse an NAVIS sehr groß ist und regelmäßig bekommen wir Besuch aus der Bevölkerung, die das Lager besichtigen

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27.07.2021
 

4 von 5 Trinkwasseraufbereitungsanlagen mussten in der Früh gewartet, gereinigt werden und waren nach kurzer Standzeit wieder einsatzbereit.  Bei der fünften TWA war dies jedoch nicht erfolgreich, so das momentan nur 4 TWA‘s eingesetzt werden können. Es stellte sich heraus, dass ein Defekt an dieser TWA besteht und ein Ersatzteil über Kärcher beschafft werden muss. Dieses wird direkt an unseren Einsatzort gebracht, damit wir es zügig einbauen können und somit die Anlage hoffentlich Morgen im Laufe des Tages wieder eingesetzt werden kann.

Aufgrund eines starken Gewitters und das anschwellen der Entnahmestelle mit schlammigen Wasser mussten alle TWA´s die Produktion einstellen, da die Sorge bestand, dass es zu starken Verschmutzungen der Anlagen kommt und dadurch Maschinen beschädigt werden.

Der Umbau des Camps ist abgeschlossen, heute wurden folgende Mengen An Wasser abgegeben:

  • Ca. 85.000 Liter Trinkwasser durch Bereitstellung im Trinkwassernetz,
  • Ca. 14.520 Liter Trinkwasser in Kanistern oder ähnliches,
  • Ca. 18.000 Liter Brauchwasser aus dem Bach gepumpt.

Seit dem Betrieb der Wasseruhr am (26.07.2021 10:00 Uhr bis 27.07.2021 18:00 Uhr), wurden bereits 126.000 Liter in das Trinkwassernetzt eingespeist

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26.07.2021

In den Abendstunden bemerkte das NAVIS Team Vor-Ort, dass die Leistung der Verteilerpumpe die Wasserversorgung nicht mehr gewährleiten kann und musste somit kurzfristig vom Netz genommen werden. Somit musste man viele der Verbesserung der letzten Stunden zurückgebaut werden und somit konnte man die Wasserversorgung nach kurzer Zeit wieder hochfahren und konnte einen größeren Schaden verhindern. 

Momentan werden ca. 1400 Haushalte zuverlässig mit Trinkwasser versorgt. Zusätzlich ist es möglich Trinkwasser auch an andere Gemeinden im Umland abzugeben. Die Stadtwerke Bonn stellte uns verschiedenes Material zu Verfügung und mit diesen konnten ca. 40.000 Liter Trinkwasser zusätzlich produziert und verteilt werden.

Neben der Trinkwasseraufbereitung wurde die Infrastruktur im Camp optimiert und die aktuelle Anforderung angepasst. Dadurch kann ab morgen früh die Förderleistung nochmals hochgefahren werden.      

Das Team von Navis e.V. wird weiterhin sehr geschätzt und auch weiterhin als “Wasser-Engel“ bezeichnet. Die Bevölkerung ist sehr glücklich, dass die Wasserversorgung und damit bereite etwas an Normalität eingetreten ist.


24.07.2021

Am späten Samstagnachmittag konnte NAVIS e.V.- Vorsitzender Wolfgang Wagner das am vergangenen Sonntag in das Katastrophengebiet nach Ahrbrück im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz gestartete Team wieder zu Hause in Moosburg begrüßen. Gegen 17.30 trafen nach langer Autofahrt Teamleiter Tobias Venus sowie Christopher Mürle, Florian Schweiger, Stefan Binder und Stefan Unger am Lager in Moosburg ein und wurden von Vorstandschaft und Familien recht herzlich begrüßt, ebenso Peter Ramisch, der bereits ein paar Tage vorher mit dem Transporter den Rückweg angetreten hatte. 

Wie Team-Leiter Tobi Venus bei der Ankunft nun direkt berichteten konnte, ist das Ausmaß der Zerstörung in der betroffenen Region nicht zu beschreiben, vieles der örtlichen Infrastruktur und Gebäude ist stark beschädigt und es erinnert an kriegsähnliche Zustände.

Insgesamt hat das Team 1 in der ersten Woche bereits 1 Millionen Liter Wasser aufbereitet und den Leid geplagten Bewohnern von Ahrbrück zur Verfügung gestellt, und hat in der Region bei der dankbaren Bevölkerung bereits den Namen „Wasserengel“ bekommen.

Für Team 2 unter der Führung von Jürgen Arnold mit seinen Mitstreitern Michael Hareiter, Florian Reuther, Christian Gürster, Tobias Gath und Sebastian Schönfeld heißt es nun, vor Ort die erfolgreiche Arbeit und die Trinkwasserversorgung weiter sicher zu stellen , in Moosburg laufen aber unterdessen bereits die Vorbereitungen, in einer Woche ein 3. Team in das Einsatzgebiet zu entsenden.

Unterstützt werden die Teams vor Ort auch von zahlreichen Helfern zu Hause in Moosburg, die sich um das Ersatzmaterial, Spenden und Finanzierung, sowie Kommunikation kümmern. Der Zusammenhalt der NAVIS – Familie führt auch hier wieder zu einem tollen Ergebnis, nicht zu vergessen all die Spender, ohne deren Hilfe wäre es NAVIS e.V. nicht möglich, Menschen in Not zu helfen.


23.07.2021

Seit einigen Tagen funktioniert nun auch die Einspeisung durch NAVIS e.V. in das örtliche Trinkwassernetz, und auch die Einwohner der Gemeinden Hönningen, Kreuzberg, Liers und Pützfeld konnten jetzt mit bisher über 25.000 Liter sauberem Wasser versorgt werden. Vorher war die Ausgabe von Trinkwasser nur an unseren Ausgabestellen oder per Wassertransport möglich.

Für eine weitere Ortschaft wurden ein 14.000 Liter Tankwagen sowie mehrere Feuerwehrfahrzeuge versorgt. Die Ausweiterung der Trinkwasserversorgung auf weitere Gemeinden durch die Stadtwerke Bonn scheiterte zunächst, da in den betreffenden Ortschaften die Leitungen zu stark beschädigt sind. Hier bleibt man vorerst auf en Wassertransport angewiesen. Insgesamt hat die produzierte Tagesmenge am Mittwoch über 200.000 Liter erreicht.

Unterdessen steht im NAVIS e.V. Basislager ein Schichtwechsel bevor. Das Einsatzteam 2, bestehend aus sechs weiteren ehrenamtlichen NAVIS-Mitgliedern, startete heute um 9 Uhr am Lager in Moosburg an der Isar und steht unter der Leitung von Jürgen Arnold. Doch auch bei den Helfern läuft nicht immer alles rund! Die Anfahrt ist von zwei Reifenpannen geprägt und gestaltet sich dementsprechend schwieriger als erwartet. Nach der erwarteten Ankunft in Ahrbrück am späten Abend bekommt das Team noch eine Einweisung in die Gegebenheiten und eine Übergabe der Anlagen und Aktivitäten vor Ort. Am Samstagmittag tritt Team 1 dann den Heimweg an, um wieder zu Ihren Familien zurückkehren zu können. Die Helfer im Team von Tobi Venus haben eine äußerst arbeitsreiche Woche hinter sich. Dem ersten Team obliegt neben dem Aufbau der Technik und erster Abstimmung mit den lokal Verantwortlichen auch, sich um alles Organisatorische vor Ort zu kümmern, damit Standort, Unterkunft, Struktur und Versorgung des Camps, Menschen wie Maschinen, auch für die nachfolgenden Teams gesichert sind.


22.07.2021

Der gestrige Tag wurde zur weiteren Erweiterung und zum Umbau des Camps genutzt.
Zusätzlich haben wir bereits alle Vorkehrungen für die Installation der zwei weiteren Trinkwasseraufbereitungsanlagen der Kärcher Futuretech getroffen. Diese sind dann auch in der Nacht eingetroffen

Das MHW hat hier mit einem LKW unterstützt und die Anlagen mit einem Navis-Mitglied ins Katastrophengebiet transportiert. Herzlichen Dank hierfür.
Unser Team Vor-Ort musste leider zudem eine Nachtschicht einlegen, da ein Stromaggregat seinen Dienst verweigert hat. Doch gemeinsam konnte man das Problem dann kurzfristig beheben.

Die Einspeisung unseres Trinkwassers in das örtliche Wassernetz funktioniert seit gestern. Somit haben alle angeschlossenen Ortschaften endlich wieder Wasser aus der Leitung. Da wir seit heute unsere Kapazität auf 25000 Liter pro Stunde erhöht haben, wollten die Stadtwerke Bonn das Netz erweitern. Leider scheiterte der Versuch da hierbei festgestellt wurde, dass das Leitungsnetz beschädigt ist. Durch Navis erreicht sauberes Wasser jetzt auch weitere Ortschaften im stark beschädigten Katastrophengebiet. Die Orte Hönningen, Kreuzberg, Liers und Pützfeld sind jetzt mit sauberem Wasser versorgt.

Jetzt stehen in unserem Camp in Ahrbrück ein Zelt mit insgesamt 5 TWA´s, ein Zelt für technisches Material, ein Lager für alle Chemikalien der TWA´s.
Zusätzlich nutzen wir das Gemeindehaus als Büro, Wohn- und Schlafplatz.


21.07. 2021

Nachschub für die Helfer von NAVIS e.V. in Ahrbrück – Material im Wert von mehr als 500.000 Euro im Einsatz

Bereits am frühen Morgen des 21. Juli starteten mehrere NAVIS e.V. Helfer aus Moosburg an der Isar (Bayern), um das elf-köpfige Team im Schadengebiet in Ahrbrück zu unterstützen. Dringend benötigtes Material aus dem NAVIS-Lager, das die Trinkwasseraufbereitung weiter stabilisiert, wird durch zwei Helfer in einem von der SIXT Autovermietung kostenfrei zur Verfügung gestelltem Transporter in den Landkreis Ahrweiler transportiert. Hierbei handelt es sich unter anderem um Zelte, Schläuche, Verteilerstücke und Aufbereitungschemikalien. Ein zweites Helferteam, wieder unentgeltlich unterstützt durch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. aus München, nimmt am Firmensitz der Firma Kärcher Futuretech zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Empfang und transportiert diese umgehend weiter nach Ahrbrück. NAVIS e.V. konnte diese beiden Anlagen kurzfristig käuflich erwerben, nachdem die ausschließlich spendenfinanzierte Hilfsorganisation bereits erste Geldspenden für ihren Einsatz akquirieren konnte. NAVIS e.V. ist auch weiterhin für den laufenden Einsatz in Rheinland-Pfalz auf Spenden angewiesen, denn für die Aufbereitung von Trinkwasser werden fortwährend spezielle Chemikalien benötigt.

Somit befindet sich nunmehr Material von NAVIS e.V. mit einem Wert von über 500.000 Euro im Dauereinsatz im Schadengebiet im Landkreis Ahrweiler. Die Wasseraufbereitungsanlagen von Kärcher Futuretech, von denen seit heute fünf Stück durch NAVIS e.V. betrieben werden, können 5.000 Liter Wasser pro Stunde reinigen. Zusammen mit den zwei weiteren, kleineren Anlagen produziert das Team vor Ort etwa 25.000 Liter Trinkwasser pro Stunde.

Unterdessen schrumpft das NAVIS e.V.-Team vor Ort kurzfristig, denn die personelle Verstärkung durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Allershausen rückt an diesem Mittwoch ab. NAVIS e.V. bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung durch die Wehr und freut sich, dass im Rahmen des Einsatzes vier Feuerwehr-Kameraden aus Allershausen als neue Mitglieder bei NAVIS e.V. gewonnen werden konnten. Ein zweites Einsatzteam, bestehend aus NAVIS e.V.- Helfern, bereitet sich bereits auf seinen Einsatz in Rheinland-Pfalz vor und wird die Kameraden am Wochenende ablösen.


19.07.2021 / 20.07.2021

 

Helfer von NAVIS e.V. nehmen Trinkwasseraufbereitung in Ahrbrück (Lkr. Ahrweiler, Rheinland-Pfalz) in Betrieb – „kriegsähnliche Zustände“

Nach der Ankunft des ersten elf-köpfigen NAVIS e.V.-Einsatzteams im Schadengebiet am späten Sonntagabend waren etwa vier Stunden Ruhezeit vorgesehen, bevor bereits am frühen Montagmorgen die Arbeit begann. Es wurde Kontakt zur örtlichen Einsatzleitung aufgenommen und die Lage erkundet. Es galt, mit Hilfe der Kontakte vor Ort einen geeigneten Platz für das Basislager des Einsatzteams und für die Trinkwasseraufbereitung zu finden. Im Laufe des Tages konnte an einer geeigneten Stelle nun in Ahrbrück dann die erste Anlage zur Trinkwasseraufbereitung am Basislager in Betrieb genommen werden und somit bereits sauberes Trinkwasser produziert werden. Das Team beschreibt die Lage vor Ort als „kriegsähnlich“.

Am Dienstag wurde seitens der Einsatzleitung vor Ort entschieden, dass das NAVIS e.V.-Einsatzteam auch die restlichen Trinkwasseraufbereitungsanlagen in unmittelbarer Nähe ihres Basislagers betreiben wird. Im Laufe des Tages wurden alle Anlagen in Betrieb genommen. Für die Aufbereitung werden tausende Liter Flusswasser entnommen, in den Aufbereitungsanlagen zu Trinkwasser aufbereitet und anschließend in das örtliche Trinkwassernetz des Landkreises Ahrweiler eingespeist. Zusätzlich wird auch Trinkwasser aufbereitet, das vor Ort durch Anwohner und Einsatzpersonal entnommen und genutzt werden kann. Des Weiteren konnte eine „Duschstraße“ am Basislager in Betrieb genommen werden, die den zahlreichen privaten und professionellen Helfern zur Verfügung gestellt wird. Der Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen dem NAVIS e.V.-Einsatzteam, der örtlichen Einsatzleitung und den Hilfsorganisationen vor Ort ist sehr gut. Auch das NAVIS e.V.-Team, das von Moosburg an der Isar oder aus dem Home Office heraus die notwendige Unterstützung sicherstellt, steht mit seinem Team in Ahrbrück in engem Kontakt - auch wenn die Verfügbarkeit des Mobilfunknetzes im Schadengebiet noch bei weitem nicht flächendeckend gegeben ist.

In Moosburg schreiten auch die Planungen für die Ablösung des ersten und die Zusammenstellung eines zweiten Teams voran. In Adenau sind unter anderem fünf Trinkwasseraufbereitungsanlagen im Einsatz, davon drei mit einer Leistung von 5.000 Litern pro Stunde. Bereits im April 2021 spendete die Firma Kärcher Futuretech Zubehör zur Trinkwasseraufbereitung an NAVIS e.V. im Wert von 7.800 Euro. Angesichts der verheerenden Lage vor Ort konnte Kärcher Futuretech spontan eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Verfügung stellen. Unterstützt durch das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. aus München konnten Vertreter beider Organisationen die dringend benötigte Spende vor Ort bei Kärcher Futuretech entgegennehmen und direkt kostenlos zum ersten NAVIS e.V.-Einsatzteam in den Landkreis Ahrweiler transportieren. Dort ist die Anlage zusammen mit weiterem Equipment von NAVIS e.V. bereits im Dauereinsatz.


18.07.2021

In Zusammenarbeit mit der Flughafenfeuerwehr und der Freiw. Feuerwehr Eching wurde von dort auch noch mit den Helfern von NAVIS e.V.je ein 70KV und ein 75KV Notstromaggregat zum Einsatz gebracht, die Feuerwehr Allershausen unterstützen mit Schläuchen und Pumpen und stellen den Gerätewagen Logistik mit zugehöriger Besatzung zur Verfügung. Zusammen mit Kreisbrandrat Manfred Danner wurden mit den Feuerwehren des Landkreises Freising auch noch zusätzliche Tragkraftspritzen und Schlauchmaterial organisiert. Insgesamt 37 Feuerwehren aus dem Landkreis haben sich eingefunden und stellen Material wie Tragkraftspritzenpumpen, Tauchpumpen und Schläuche zur Verfügung.

m Sonntag wurde seit den frühen Morgenstunden das Material seitens der Feuerwehren am NAVIS e.V. – Lager in Moosburg angeliefert, die Koordination dazu übernahm die UG ÖEL der Feuerwehren des Landkreises. Anschließend übernahmen die zahlreichen freiwilligen Helfer von NAVIS e.V. das Verladen in LKW’s, die u.a. von der Moosburger Firma Heinz zur Verfügung gestellt wurden. Bei den Vorbereitungen am Vormittag ließen es sich Johannes Becher, MdL, und Florian Brunnbauer vom zuständigen Landratsamt in Freising, nicht nehmen, sich ein Bild über das Engagement der freiwilligen Helfer zu machen. Parallel wurde für diesen Einsatz auch seitens Firma Kärcher eine weitere Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von ebenfalls 5.000 ltr. pro Stunde zur Verfügung gestellt, und seitens dem Medizinisches Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. auch kostenlos von Kärcher bis direkt zum Einsatzort transportiert. 

Gleichzeitig zum Material konnte NAVIS e.V. - Vorsitzender Wolfgang Wagner gegen 15:00 Uhr insgesamt 11 aktive Helfer auf den Weg schicken, die das vorgesehene Equipment einsetzen werden, alles Freiwillige, die kurzfristig Urlaub und Überstunden einbringen, um die Menschen in den betroffenen Gebieten zu unterstützen. Die Teamleitung vor Ort hat der FB-Leiter Technik, Tobias Venus.

Zur Verabschiedung fand sich neben Landrat Helmut Petz und Moosburgs 2. Bürgermeister Georg Hadersdorfer auch Frau Weller und Frau Fleischmann als Vertreter der Kirchen ein, die den Einsatzmitgliedern eine gesunde Heimkehr wünschten und ihren Segen aussprachen. Landrat Petz erwähnte in diesem Zusammenhang auch die hervorragende Unterstützung der Landkreisfeuerwehen und bedankte sich für die reibungslose Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen, um jetzt den Menschen zu helfen, die dringend Unterstützung benötigen.


17.07.2021

NAVIS e.V. ist bereits seit einigen Tagen in Kontakt mit verschiedenen Hilfsorganisation und Behörden in den von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebieten. Mittlerweile ist NAVIS e.V. im direkten Kontakt mit dem Krisenstab der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler und hat dadurch die Informationen zur aktuellen Lage und benötigten Hilfe. Daher hat NAVIS e.V. die aktiven Mitglieder benachrichtigt und bereitet derzeit einen Einsatz mit seinen freiwilligen Helfern vor.

Parallel starteten die Mitglieder des Fachbereichs Technik, im Lager in Moosburg die Vorbereitungen der technischen Ausrüstung, unter anderem 4 Trinkwasseraufbereitungsanlagen, davon 2 mit einer Leistung von 5.000 Ltr. Pro Stunde, alle Notstromaggregate, sowie Zelte in verschiedenen Größen und 200 Behälter a 10 Liter für den Trinkwassertransport vor Ort. Die Einsatzleitung bei NAVIS e.V. übernahm 2. Vorsitzender Stephan Zobel.