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04.01.2014

Allen im Camp geht es trotz Hitze und sehr hoher Luftfeuchtigkeit sehr gut. Team 5 wurde von einem taiwanesischen Kamerateam besucht, was sehr beeindruckt von der Arbeit war. Im Camp wurden 68 Patienten behandelt. Unter anderem wurde ein 6 jähriger Junge nach einem Verkehrsunfall eingeliefert. So kam die Röntgenanlage zum Einsatz, die einwandfrei funktioniert hat. Bei den Midwifes wurden 20 Patienten behandelt und es wurde vereinbart, dass Navis nur noch jeden zweiten Tag zu ihnen fährt.
Endlich konnte das Kirchendach fertig gestellt werden. Ebenso wurde mit den Arbeiten am Schuldach begonnen, wobei dies eigentlich Sache des Governements wäre. Aber in Anbetracht dessen, dass in 2 Tagen die Schule wieder beginnen wird und keinerlei Reparaturteam in Sicht ist, hat sich unser Team 5 der Sache angenommen.
Die defekte TWA konnte wieder gangbar gemacht werden und 6500l Wasser wurden von der Bevölkerung abgenommen.

Team 4 ist heute um 21.05 Uhr ziemlich müde, aber zufrieden und wohlbehalten wieder in München angekommen (siehe Bilder).




03.01.2014

Team 5 ist gut in San Joaquin angekommen und hat schon gleich seine Arbeit aufgenommen. Dank Uwe, der sich um die Beförderung von Cebu nach Tacloban kümmert, musste kein Aufpreis für das Gepäck bezahlt werden. Es konnte wetterbedingt wieder am Kirchendach gearbeitet werden. Für das zu reparierende Dach der Schule wurden 125 m Holz bestellt. Nachdem die Trinkwasseraufbereitungsanlagen wieder gereinigt waren und die Qualität geprüft war, sind 3000l Wasser abgegeben worden. Die medizinische Betreuung ging nahtlos von Team 4 zu Team 5 über, so wurden wieder ca. 100 Menschen medizinisch versorgt.



02.01.2014

Wegen Starkregen konnte leider das Kirchendach nicht mehr von Team 4 fertig gestellt werden, aber Team 5 wird es in den kommenden Tagen richten. Dafür wurden noch einige Kirchenbänke instand gesetzt. Die Trinkwasseranlage war heute mit ca. 7000l ausgelastet, da ein Bagger das öffentliche Wassernetz beschädigt hatte. Mit Hilfe der Jugendlichen des Dorfes wurde die Handyladestation die dem Starkregen nicht standgehalten hatte wieder in Gang gesetzt. Ca. 100 Patienten wurden im Camp und der Station der Midwifes an diesem Tag behandelt. Dort wird Team 5 weiter medizinische Hilfe leisten. Ein Notfall in der Nacht zwang einige Mitglieder zu einer Nachtschicht. Der Patientin geht es aber schon wieder besser.
Heute nahm Team 4 Abschied von einer Abordnung der Gemeinde San Joaquin. Einerseits herrscht Vorfreude auf daheim,  andererseits auch Traurigkeit, liebe wertvoll gewordene Menschen verlassen zu müssen. Zum Abschied gab es nch ein gemeinsames Essen mit den Dolmetschern und dem Fahrer der recht früh wieder raus musste, um Team 5 in Tacloban zu holen.




01.01.2014


Nach einer kurzen Nacht wegen Silvesterfeier wurde die Arbeit angemessen zur Feiertagslage weiter fortgeführt. Die Fertigstellung des Kirchendaches steht kurz bevor und einige Bänke konnten gerichtet werden.Zur Behandlung erschienen heute nur ca. 40 Personen, wobei eine schwierige OP allerdings sehr viel Zeit in Anspruch nahm. Zusätzlich wurden 6 Patienten behandelt, die am Tag zuvor von amerikanischen Freiwilligen aus entlegenen Dörfern gebracht worden waren. Auch die philippinischen Helfer bekamen Unterstützung, einem Dolmetscher konnte die provisorische Hütte zum Teil mit Silikon abgedichtet werden, so dass er und sein Vater nicht ständig den Regengüssen ausgesetzt sind.

Heute um 14.25 Uhr flog Team 5 von München über Dubai in Richtung Philippinen, um Team 4 abzulösen und das Camp bis zum 15.01.14 abzubauen.


31.12.2013

(ab heute wird die Berichtserstattung von Kathrin Unger fortgeführt, da sich Mark im Einsatz befindet) 

Der letzte Tag des Jahres bescherte zuerst einmal besseres Wetter, was die Stimmung hob und zur Fertigstellung verschiedenster Arbeiten beitrug. Im Jahresabschlussgottesdienst wurden die anwesenden Mitglieder von NAVIS e.V. vom Pfarrer gelobt. Große Teile der Bevölkerung wünschten persönlich ein gutes neues Jahr. Ebenfalls wurden wieder einige Dankesbriefe übergeben. Im medizinischen Bereich konnten über 80 Patienten versorgt werden, wobei leider schon Unfälle mit Feuerwerkskörpern zu behandeln waren. Mit Hilfe des Klinikums Freising konnte die weitere Behandlung eines Patienten in einer Spezialklinik veranlasst werden. Leider konnte das Kirchendach noch nicht vollständig repariert werden, aber in der Hoffnung auf trockeneres Wetter, wird dies wahrscheinlich noch in den letzten Tagen des Teams 4 geschehen. Die ca. 4000l Trinkwasser, die die TWA produziert, werden gut abgenommen.


30.12.2013

Ab heute wird Trinkwasser leider nur noch mit einer Anlage produziert. Das schmutzige Rohwasser hat Reparaturarbeiten an der anderen Anlage provoziert, für welche Ersatzteile aus Deutschland notwendig sind. Diese Ersatzteile werden vom Folgeteam mitgebracht. Um das Fehlen der einen Anlage zu kompensieren, wird das philippinische Rote Kreuz einen von NAVIS e.V. installierten Wasserbehälter bei den Hebammen (Mercy in Action) regelmäßig mit Trinkwasser befüllen. Die NAVIS-Ärzte stellen fest, dass sich die Gesundheitslage in San Joaquin grundsätzlich verbessert. Bei vielen Patienten können deutliche Heilungsprozesse festgestellt werden. Eine angenehme Abwechslung für die 12 HelferInnen von NAVIS e.V. und AoG ist eine Einladung zu einer Hochzeitsfeier im Ort, der sie selbstverständlich auch nachkommen.

In Deutschland machen sich auch schon die 12 Mitglieder des Teams 5 langsam reisefertig. Am 01.01.2014 um 14:25 Uhr wird das vorerst letzte Hilfsteam von NAVIS e.V. und AoG vom Flughafen München aus aufbrechen und am 15.01.2014 wieder zurück erwartet.


29.12.2013

Immer noch werden täglich bis zu 180 Patienten durch NAVIS e.V. und AoG medizinisch versorgt. Da es nicht allen Bedürftigen möglich ist das Feldhospital in San Joaquin zu erreichen, gibt es täglich eine Sprechstunde in abgelegenen Ortschaften. Weiterhin sind Verletzungen zu behandeln, die unmittelbar durch den Taifun Haiyan entstanden sind. Die medizinischen Helfer werden aber auch mit frischen Verletzungen, die sich die Bewohner bei Aufräumarbeiten, Arbeits- oder Verkehrsunfällen zuziehen, konfrontiert. Die Versorgung mit Trinkwasser wird ebenfalls von der Bevölkerung weiterhin dankbar angenommen. An manchen Tagen produzieren die beiden Trinkwasseraufbereitungsanlagen bis zu 8000l sauberes Trinkwasser. Durch den hohen Verschmutzungsgrad des Rohwassers sind häufige Wartungsarbeiten an den Anlagen notwendig und auch Defekte an den TWA kommen vor. Diese werden aufgrund der schlechten Ersatzteilversorgung mit viel Erfindergeist unserer Techniker stets behoben. Ebenfalls das Instandsetzen von Hausdächern mit einfachsten Baumaterialien wird durch unsere Handwerker bravourös gelöst. Wichtige Einrichtungen, wie die Praxis der örtlichen Hebamme, die örtliche Schule oder die Kirche, konnten bereits wieder nutzbar gemacht werden, weitere öffentlich genutzte Gebäude folgen noch. Gerade jetzt während der Regenzeit ist ein Schutz gegen die immer wieder auftretenden heftigen Regenfälle unabdingbar.