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30.11.2013

Heute ist das erste Team in der Heimat angekommen und wurde von Angehörigen und anderen NAVIS e.V.-Mitgliedern "Herzlich Willkommen!" geheißen.

Im Lazarett von NAVIS e.V. und AoG sowie auf Außeneinsätzen wurden heute etwa 200 Patienten medizinisch versorgt. Auch die Reparatur von Dächern durch NAVIS e.V. schreitet voran. Das mitgebrachte Werkzeug leistet in der ganzen Ortschaft hervorragende Dienste.


29.11.2013

Dank des beschafften Baumaterials macht die Instandsetzung des Schulgebäudes große Fortschritte. Auch das Dach der Kirche, an der sich das Hilfscamp von NAVIS e.V. befindet, nähert sich seiner Fertigstellung. Außerdem wurden heute wieder über 1000l sauberes Trinkwasser an die Bevölkerung ausgegeben. In der Ambulanz haben sich etwa 100 Patienten eingefunden.

In Deutschland freuen sich die Angehörigen der Mitglieder von Team 1 auf die morgige Rückkehr. Bei den Verantwortlichen von NAVIS e.V. laufen unterdessen die Planungen für ein 3. Team.


28.11.2013

Zwei komplette Teams waren heute den ganzen Tag im Hilfscamp verfügbar. Dementsprechend konnte auch viel gearbeitet werden. Auch ein medizinischer Außeneinsatz und Trinkwasserverteilung in abgelegene Dörfer standen auf der Tagesordnung. Beim medizinischen Außeneinsatzes und im Feldlazarett wurden heute etwa 200 Patienten versorgt. Durch das Ausfahren des Trinkwassers stieg die heutige Abgabemenge auf über 2500l an. Auch die Handwerker waren nicht untätig. Neben dem Instandsetzen des Kirchendaches wird jetzt auch noch das nahegelegene Schulgebäude repariert. Dazu konnte heute Baumaterial beschafft werden, welches die nächsten Tage dort verbaut wird.

Mit je einem lachenden und einem weinenden Auge bereiten sich die Helfer von Team 1 auch bereits auf die Heimreise vor.


27.11.2013

Heute früh konnte das Team 2 wie geplant Cebu per Frachtflugzeug verlassen und ist auch bereits gut im Camp in San Joaquin angekommen. Nach kurzer Einweisung durch Team 1 ging es auch gleich mit der Arbeit los. Insgesamt wurden über 1000l Trinkwasser ausgegeben. Im Feldlazarett wurden etwa 80 Patienten behandelt, wobei das neue mobile Röntgengerät auch zwei Mal zum Einsatz kam.


26.11.2013

Heute gab es für das Helferteam in San Joaquin weniger Patienten zu versorgen - auch weniger Trinkwasser wurde abgenommen. Der Grund dafür sind schwere Regenschauer, die über der Region niedergehen. Diese sind so gewaltig, dass sogar die stabilen Einsatzzelte bis an ihre Grenzen belastet werden. Eines der Zelte im Hilfscamp hat dem Regen sogar nachgegeben und wurde eiligst instandgesetzt. Auch die Reparaturarbeiten an der Kirche machen Fortschritte. Schon bald wird der Unterricht für viele Kinder in einem der beschädigten Seitenschiffe wieder starten können. Weiterhin unterstützen die NAVIS e.V.-Helfer mit der mitgebrachten umfangreichen Werkzeugausstattung bei der Reparatur von z.B. Hausdächern.

Dem kompletten zwölfköpfigen Team geht es nach wie vor gut und weder Hitze noch Regenfälle haben es geschafft, die Stimmung zu trüben.

Unterdessen ist Team 2 auch gut auf den Philippinen angekommen und wird am Morgen mit einer Militärmaschine nach Tacloban fliegen. Von dort aus geht es mit angemieteten Autos ins südlich gelegene San Joaquin.


25.11.2013

Auf Wiedersehen Team 2, kommt alle gesund wieder nach Hause!

Das 2. Team ist heute um 13:10 Uhr Richtung Singapur gestartet, um von dort aus nach Cebu weiterzufliegen. Neben Teamleiter "Keks" Koller sind noch weitere neun NAVIS e.V.-Helfer (Tobias Reuther, "Joe" Baumgartner, Andrea Eberle, Dr. Alexander Krenauer, Dr. Christoph Würtinger, Simon Brosseder, Christoph Kunz, Christian Gürster, Robert Weber) und zwei Apothekerinnen der Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. (Petra Isenhuth, Andrea Czekanski) unterwegs, um das erste Team in San Joaquin abzulösen.

Auf den Philippinen geht während dessen der Wiederaufbau weiter. Das Hilfscamp von NAVIS e.V. und AoG befindet sich direkt an einer beschädigten Kirche. Die NAVIS-Helfer sind im Moment dabei, ein Seitengebäude dieser Kirche wieder soweit herzurichten, dass dort die örtliche Schule, die durch den Sturm komplett zerstört wurde, einziehen kann. Mittlerweile ist das Mobilfunknetz in diesem Bereich auch wieder zeitweise nutzbar - allerdings können viele Bewohner ihre Mobiltelefone nicht benutzen, weil es noch keine funktionierende Stromversorgung gibt, um diese aufzuladen. Hier stellt NAVIS e.V. Steckdosen in der Nähe des Hilfscamps zur Verfügung, an denen die einheimische Bevölkerung ihre Mobiltelefone kostenlos aufladen kann.


24.11.2013

Bereits am ersten Tag des geöffneten Feldlazaretts hatte das medizinische Personal von NAVIS e.V. und AoG alle Hände voll zu tun. Etwa 70 Patienten fanden sich zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ein, um Verletzungen, die durch den Taifun Haiyan entstanden sind, behandeln zu lassen. Häufig müssen auch die Folgen der Trinkwasserknappheit oder des Konsums verunreinigten Wassers versorgt werden. Auch das hergestellte saubere Trinkwasser wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Von immer weiter her kommen die Menschen um sich mit Trinkwasser zu versorgen. Desweiteren beginnen in San Joaquin mit Unterstützung durch NAVIS e.V. die Wiederaufbaumaßnahmen. Primär gilt es, den Hütten, die durch den Taifun schwer beschädigt worden sind, wieder ein dichtes Dach zu verschaffen. Dazu werden herumliegende Blechplatten und mitgebrachte Planen verwendet. Die NAVIS-Helfer untestützen dabei außerdem mit Know-How, geeignetem Werkzeug und Befestigungsmaterialien.

In Deutschland laufen derweil die letzten Vorbereitungen für die Abreise von Team 2. Die von Team 1 georderten Ersatzteile, Mediakamente, Werkzeuge etc. wurden transportfertig verpackt. Ein letztes Vortreffen des Teams, an dem auch Mitglieder des Vorausteams letzte Tipps geben konnten, wurde in Moosburg abgehalten. Die zwölf Mitglieder des zweiten Teams sehen mit Spannung den nächsten 2,5 Wochen entgegen.