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23.11.2013

Wir heißen das Factfindingteam herzlich willkommen zu Hause!

Während in San Joaquin die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und medizinischer Hilfe auf Hochtouren läuft, ist das dreiköpfige Vorausteam erschöpft aber glücklich in München gelandet. Die drei Helfer haben außer Eindrücken und Erinnerungen auch Fotos mitgebracht, die hier auf unserer Homepage auszugsweise zu betrachten sind.

Immer mehr Offizielle besuchen das Hilfscamp von NAVIS e.V. und AoG, um ihre Begeisterung und Freude der schnellen Hilfeleistung auszudrücken und um sich zu bedanken. Die enge und gute Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden zahlt sich auch bei diesem Einsatz wieder aus.


22.11.2013

Lange Menschenschlangen bilden sich vor dem NAVIS-Camp. Der Grund? Die Trinkwasseraufbereitungsanlagen liefern seit dem Mittag sauberes Trinkwasser! Das ist der Moment in dem jeder Helfer alle Strapazen und Widrigkeiten der letzten Tage und Stunden vergisst. An den Wasserausgabestellen können sie endlich in glückliche Gesichter der Menschen schauen, die so lange auf Hilfe gewartet haben. Unterdessen wird die Ambulanz, das Feldlazarett, weiter eingerichtet und aufgebaut. Ab dem nächsten Morgen soll auch die medizinische Versorgung der Bevölkerung von San Joaquin beginnen.

Das mittlerweile nur noch dreiköpfige Factfindingteam machte sich bereits am frühen Morgen auf den Weg Richtung Cebu, um von dort nach Hause zu fliegen. Der Auftrag der drei Helfer ist mit der Errichtung des Hilfscamps von NAVIS e.V. im Katastrophengebiet erfolgreich beendet worden.


21.11.2013

Wir gratulieren dem Teamleiter des Vorausteams, Walter Unger, herzlich zu seinem Geburtstag :-)

Und Walter muss nicht alleine im Katastrophengebiet feiern, denn endlich ist das Einsatzteam mit der kompletten Fracht, bestehend aus Medikamenten, Stromerzeugern, Trinkwasseraufbereitungsanlagen sowie weiterer technischer Ausrüstung und Hilfsgütern in San Joaquin angekommen. Nach einem Tag Aufenthalt in Cebu sind die letzten Formalitäten erledigt worden, dass das komplette Material sowie das Team, aufgeteilt in zwei Transportflugzeuge des Militärs, auf diesem schnellen Weg nach Tacloban gebracht werden konnten. Von dort war es mit den vom Vorausteam angemieteten LKW nur noch ein kurzer Weg bis San Joaquin. Trotz der Strapazen der vergangenen Reise begann das Team direkt nach Ankunft mit dem Errichten des Camps und allen Vorbereitungen, um am Freitag die Trinkwasseraufbereitungsanlagen und das Feldlazarett in Betrieb nehmen zu können. Die Freude bei der Bevölkerung, dass endlich bald professionelle medizinische Hilfe und sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen, spornt die Helfer zu Höchstleistung bei widrigsten klimatischen Bedingungen und sieben Stunden Zeitunterschied an.


20.11.2013

Die Hilfslieferung und Team 1 sind gut und vollständig in Cebu angekommen und wurden von Dr. Gerhard Schlenk und Stefanie Fließ in Empfang genommen. Der Weitertransport nach San Joaquin wird entweder per Frachtflugzeug des Militärs oder per angemieteter LKW erfolgen. In San Joaquin halten unsere Helfer weiterhin die Stellung und müssen die auf Hilfe wartende Bevölkerung leider immer wieder vertrösten. Mit den örtlichen Behörden wird immer wieder der Standort und der Aufbau des zukünftigen Camps besprochen und abgestimmt. Sobald die Technik installiert ist, wird auch ein Posten der örtlichen Polizei zum Schutz des Camps installiert. Die zum Campaufbau notwendigen vorbereitenden Arbeiten werden auch unter zuhilfenahme lokaler Arbeiter vorgenommen, die landestypisch entlohnt werden. Damit bringt NAVIS e.V. wieder Geld in Umlauf, das den Familien hilft, den Wiederaufbau ihres zerstörten Besitzes zu meistern.

In Deutschland läuft parallel die Planung des 2. Teams auf Hochtouren. Es müssen Mitglieder mit entsprechenden Qualifikationen und Verfügbarkeiten abtelefoniert und Flüge müssen organisiert werden. Außerdem läuft parallel die Beschaffung der vom Vorausteam nachgeorderten Hilfsgüter und die Organisation des Transports dieser nach Cebu.


19.11.2013

In San Joaquin versuchen Walter und Georg mit einfachsten Mitteln das beste aus ihrer Situation zu machen, während sie und die Dorfbewohner auf das Team 1 und die Hilfsgüter warten. So wurden eine Toilette und eine Duschmöglichkeit errichtet. Der Zugang zum verschmutzten Fluss, der den Trinkwasseraufbereitungsanlagen als Quelle dienen wird, wurde freigeräumt. Neben der Hitze und der Nahrungsmittelknappheit kommen jetzt auch noch Giftschlangen dazu, vor denen sie sich in acht nehmen müssen. Immer wieder wird unseren Leute in San Joaquin klar gemacht, wie sehr sie willkommen sind - aber auch wie dringend die Hilfe von NAVIS e.V. und AoG in Form der Trinkwasseraufbereitungsanlagen und des Feldlazaretts benötigt wird.


18.11.2013

Es geht los für Team 1! Das erste Hilfsteam von NAVIS e.V. und AoG ist auf dem Weg ins Katastrophengebiet. Pünktlich um 13:10 hob die Maschine, die das Team nach Singapur bringt, ab. Von dort geht es weiter nach Cebu auf den Philippinen, wo sie schon sehnsüchtig von einem Teil des Factfindingteams und dem 12. Teammitglied, Stefanie Fließ von AoG, erwartet werden. Die Helfer sind sowohl mental als auch materiell auf das schlimmste vorbereitet. In Cebu sind Strom und Telefonnetz nur zeitweise vorhanden, im Einsatzgebiet, San Joaquin, gibt es keines von beidem. Ebenso sind Lebensmittel im Einsatzgebiet knapp, bzw. gar nicht vorhanden. Daher führt das Team genug haltbare Nahrung mit sich, sogenannte EPas, um sich komplett autark versorgen zu können.

Immer noch berichten unsere NAVIS-Helfer in San Joaquin von teilweise chaotischen Zuständen. Die Menschen leben auf der Straße unter Plastikplanen; Toiletten oder Waschmöglichkeiten gibt es nicht. Aufgrund der nicht funktionierenden Strom- und Telefonnetze können wir auch nur sporadisch Kontakt über das Satellitentelefon mit dem Vorausteam aufnehmen.


17.11.2013

Die Katastrophenhilfe von NAVIS e.V. und Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. ist in vollem Gange. Außerdem gibt es Neuigkeiten und erste Bilder vom Erkundungsteam im Einsatzort San Joaquin südlich von Tacloban.

Die GPS-Koordinaten des NAVIS e.V.-Camps sind: N 11 8' 27'' E 125 0' 19''

Heute wurden die gesamte Ausrüstung und Hilfsgüter vom NAVIS e.V.-Materiallager an den Flughafen München in den Frachtbereich gefahren. Zusätzlich wurde die Fracht durch ein standardisiertes Medikamentenset (IEHK: Interagency Emergency Health Kit) ergänzt, mit dem bis zu 10.000 Menschen etwa 12 Wochen medizinisch versorgt werden können. Dieses Set bringt noch einmal etwa 1.000kg auf die Waage. Die Kooperation mit AoG hat diese schnelle Lieferung möglich gemacht. Schließlich konnten heute auch alle 11 Flugtickets für das Team 1 endgültig bestätigt werden, sodass einem Abflug von Mannschaft und Fracht am morgigen Montag nichts mehr im Wege steht.

Auf den Philippinen ist unser Vorausteam trotz der Umstände auch fleißig am Arbeiten. In San Joaquin wird von Walter und Georg der Platz des zukünftigen Camps weiter vorbereitet. Standplätze für Zelte, Stromerzeuger und Trinkwasseraufbereitungsanlagen müssen befestigt werden und Wege werden von Trümmern befreit. Andreas und Gerhard kümmern sich unterdessen in Cebu um eine erste Unterkunft für das Team 1 und die rasche Zollabwicklung sowie einen zügigen Weitertransport von Hilfsgütern und Team.