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17.11.2013

Die Katastrophenhilfe von NAVIS e.V. und Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. ist in vollem Gange. Außerdem gibt es Neuigkeiten und erste Bilder vom Erkundungsteam im Einsatzort San Joaquin südlich von Tacloban.

Die GPS-Koordinaten des NAVIS e.V.-Camps sind: N 11 8' 27'' E 125 0' 19''

Heute wurden die gesamte Ausrüstung und Hilfsgüter vom NAVIS e.V.-Materiallager an den Flughafen München in den Frachtbereich gefahren. Zusätzlich wurde die Fracht durch ein standardisiertes Medikamentenset (IEHK: Interagency Emergency Health Kit) ergänzt, mit dem bis zu 10.000 Menschen etwa 12 Wochen medizinisch versorgt werden können. Dieses Set bringt noch einmal etwa 1.000kg auf die Waage. Die Kooperation mit AoG hat diese schnelle Lieferung möglich gemacht. Schließlich konnten heute auch alle 11 Flugtickets für das Team 1 endgültig bestätigt werden, sodass einem Abflug von Mannschaft und Fracht am morgigen Montag nichts mehr im Wege steht.

Auf den Philippinen ist unser Vorausteam trotz der Umstände auch fleißig am Arbeiten. In San Joaquin wird von Walter und Georg der Platz des zukünftigen Camps weiter vorbereitet. Standplätze für Zelte, Stromerzeuger und Trinkwasseraufbereitungsanlagen müssen befestigt werden und Wege werden von Trümmern befreit. Andreas und Gerhard kümmern sich unterdessen in Cebu um eine erste Unterkunft für das Team 1 und die rasche Zollabwicklung sowie einen zügigen Weitertransport von Hilfsgütern und Team.


16.11.2013

Und plötzlich geht alles ganz schnell. NAVIS e.V. und die Apotheker ohne Grenzen entsenden ein erstes gemeinsames Einsatzteam auf die Philippinen. In aller Frühe (04:00 Uhr dt. Zeit) meldet sich das Factfindingteam von NAVIS e.V. und AoG und ordert Material und Mannschaft. Etwa 20km südlich der bekannten Stadt Tacloban wird in der Ortschaft San Joaquin die Hilfe dringend erwartet. Es fehlt dort an Wasser, Nahrung, Elektrizität und medizinischer Grundversorgung. Die Liste der angeforderten Materialien und Hilfsgüter ist lang: Pumpen, Trinkwasseraufbereitungsanlagen, Zelte, Planen, Wasserkanister, verschiedenste Medikamente, medizinische Ausstattung, Stromerzeuger und und und... Sofort beginnt das große Arbeiten in der Heimat. Im Materiallager in Moosburg werden alle angeforderten Geräte und Hilfsgüter abflugfertig verpackt und zum Transport an den Flughafen München bereitgestellt. Technische Geräte und Zelte werden auf Funktion überprüft. Parallel dazu wird das erste Einsatzteam endgültig zusammengestellt, das aus zehn NAVIS e.V.-Helfern und zwei Helfern der Apotheker ohne Grenzen besteht und auch dessen genauer Einsatzzeitraum festgelegt. Auch der Transport der über 15t Fracht an Hilfsgütern und technischen Hilfsmitteln ist organisiert worden. Die Beschaffung der benötigten Medikamente und Anlieferung an den Flughafen München haben die Apotheker ohne Grenzen erledigt. Insgesamt sind heute alleine von NAVIS e.V. in der Zeit von 04:00 Uhr morgens bis 22:00 abends zeitweise über 20 Helfer aktiv gewesen. Hut ab. Wir ziehen ebenso den Hut vor unserem Factfindingteam, das zur Zeit unter widrigen Umständen auf der Insel Leyte in San Joaquin ausharrt. Auch unsere vier Helfer bekommen die Nahrungsmittel- und Wasserknappheit zu spüren, die dort noch herrscht.


15.11.2013

Weiterhin steht die Aufgabe des Factfindingteams im Mittelpunkt, einen geeigneten Einsatzort für NAVIS e.V. und AoG zu finden. Im Norden von Cebu ist die Zerstörung durch Hayian zwar groß, doch medizinische Hilfe wird nicht benötigt. So beschließen die vier "Erkunder" auf die Insel Leyte überzusetzen und dort weiter zu erkunden. Immer noch gibt es laut Medienberichten und Behördenangaben Ortschaften um die Stadt Tacloban, an denen noch keine oder sehr wenig Hilfe angekommen ist. Der Schritt in Richtung Tacloban zu erkunden fiel dem Vorausteam nicht leicht, da die Gegend als nicht ganz so sicher gilt. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln läuft bisher alles andere als rund.


14.11.2013

Das Vorankommen im philippinischen Krisengebiet ist sehr schwierig. Die beiden Teams erkunden weiterhin unter diesen erschwerten Umständen auf den Inseln Cebu und Leyte mögliche Einsatzorte. In mehreren zerstörten Orten wurde Kontakt zu den lokalen Behörden aufgenommen und die Hilfe von NAVIS e.V. und Apotheker ohne Grenzen angeboten. Zur Zeit ist es für uns auch sehr schwierig, kontinuierlichen Kontakt zum Vorausteam zu halten, da die örtlichen Mobilfunknetze zur Zeit nur sporadisch funktionieren.


13.11.2013

Das vierköpfige Factfindingteam ist heute früh auf den Philippinen in Cebu angekommen. Durch bereits auf der Anreise und von Deutschland aus geknüpfte Kontakte, ist eine direkte Aufnahme der Arbeit möglich. Aufgeteilt in zwei Teams werden nun die nördlichen Teile der Inseln Cebu und Leyte auf mögliche Einsatzorte für NAVIS e.V. und Apotheker ohne Grenzen untersucht. Unterdessen wird von vielen weiteren NAVIS-Helfern in Deutschland der eigentliche Hilfseinsatz weitergeplant und vorbereitet. Im Vordergrund stehen zur Zeit die Anfragen bei Fluggesellschaften nach Transportkapazitäten für Personal und das umfangreiche Hilfsmaterial, Teamzusammenstellung, Terminplanung, usw. Wir erwarten in den nächsten Stunden eine weitere Rückmeldung des Factfindingteams und werden zeitnah darüber hier informieren.


12.11.2013

Heute früh ist das vierköpfige Factfindingteam zu seiner Reise auf die Philippinen aufgebrochen. Es soll bereits am Mittwoch Vormittag Ortszeit im philippinschen Cebu City, unweit der Verwüstungsschneise, ankommen. Derweil laufen hier in Deutschland die Vorbereitungen für einen Hilfseinsatz auf Hochtouren. Technisches Material wie Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Stromerzeuger sowie medizinische Hilfsgüter werden flugfertig verpackt und katalogisiert. Damit hätte das erste Hilfsteam gleich umfangreiche Ausrüstung zur Verfügung, um direkt effektive Hilfe leisten zu können. 


11.11.2013

Der Tag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung der Anreise des Factfindingteams sowie Vorsortierung der medizinischen Hilfsgüter. Außerdem konzentriert sich die Arbeit der Helfer von NAVIS e.V. in Deutschland stark auf das Beschaffen von gesicherten Informationen über die tatsächliche Lage in verschiedenen Teilen der Philippinen.


10.11.2013

Nachdem die Meldungen über die Auswirkungen des Taifuns Hayian auf den Philippinen immer dramatischer geworden sind, hat sich der Vorstand von NAVIS e.V. darauf geeinigt, einen Einsatz dort zu starten. Ein erstes Vorausteam wird am Dienstag in München starten und für den Mittwoch nahe der Krisenregion, in Cebu City, erwartet. Zum ersten Mal startet NAVIS e.V. mit personeller Unterstützung der Hilfsorganisation "Apotheker ohne Grenzen" in den Auslandseinsatz. Das Erkundungsteam besteht demnach aus vier Personen: Dem Arzt Dr. Gerhard Schlenk, dem Spezialist für technische Hilfe Walter Unger, dem Logistikspezialist Georg Zeller und dem Apotheker Andreas Portugal.