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Berichte vom 08.09. - 14.09.2010

 

Hilfe für Pakistan 08.09.2010

Das Team 1a ist aus Pakistan zurück und abends in München angekommen. Vielen Dank für eure hervorragende Arbeit.
Team 2a ist nach Lahore geflogen und am frühen Morgen des 09.09.2010 gesund dort angekommen, die Einreise mit vereinfachten Visa-Anträgen klappte reibungslos, noch einmal Dank an Stephan Zobel, der sich da richtig "reingehängt" hat. Das Team 2a ist nun per Kleinbus unterwegs zum Team 1b, es wird eine Einweisung geben, dann geht es los, Arbeit ist genug vorhanden. Während des Wechsels von Team 1 und 2 ist für einen kurzen Zeitraum ein Team nur mit halber Besatzung vor Ort, die Arbeit ist dort aber nicht weniger. Wir bitten daher um Verständnis, dass aus Pakistan in dieser Zeit keine Berichte kommen. Wenn das 2. Team komplett ist, erfolgt die Berichterstattung in gewohnter Weise. Wir wünschen dem 2. Team alles Gute und viel Erfolg.

Hilfe für Pakistan 09.09.2010

Die Medizinabteilung läuft auf Hochtouren, die Patientenzahl nimmt täglich zu, anscheinend spricht sich die gute Arbeit wie ein Lauffeuer in der Gegend rum. Den stationär aufgenommenen Malariafällen geht es schon viel besser, das kleine Mädchen mit cerebraler Malaria, das im komatösen Zustand eingeliefert wurde, isst schon wieder, geht kleinere Strecken, darauf wurde auf Wunsch des Vaters beschlossen, das Mädchen über Nacht nach Hause gehen zu lassen.
Beide Trinkwasseraufbereitungsanlagen laufen problemlos auf Hochtouren.
In der Unterkunft hatten unsere Leute einen kleinen Gast, eine 1m lange Krait, zählt zu den giftigsten Schlangen, sie wurde aus dem Haus gebracht.
Team 2a erreichte das Camp gegen 18:00 Uhr und wurde von allen herzlich empfangen, morgen wird Team 1b das Camp verlassen. Zitat aus der Zeit in Haiti: "Habt wieder alles richtig gemacht"! Für Team 2a alles Gute.

Hilfe für Pakistn 10.09.2010

Durch die Übergabe vom Team 1b an Team 2a und die Abreise vom Team 1b um 11:00 Uhr verspätete sich die Versorgung ein wenig, daher dauerte der Einsatz bis spät in die Dunkelheit. Es kommen immer neue Fälle von Malaria zu unseren Ärzten, ein Problem ist auch, dass durch den Ramadan viele Patienten eine Infusionsbehandlung ablehnen.
All unseren Leuten macht die extreme Hitze und Luftfeuchtigkeit zu schaffen, aber es geht ihnen allen ganz gut.

Hilfe für Pakistan 11.09.2010

Am heutigen Tag wurde das Ende der Fastenzeit gefeiert, deshalb kamen nicht viele Patienten zu unserem Zelt. Unsere Leute wurden vom Hausherren zu diesem Fest mit dessen Angehörigen eingeladen, was als eine große Ehre anzusehen ist.

Hilfe für Pakistan 12.09.2010

Am Vormittag wurde von München das Team 2b von der Flughafenfeuerwehr nach Frankfurt gebracht, gegen späten Abend wird das Team 1b aus Frankfurt in München erwartet.
In Pakistan wurden unsere Leute nach dem Feiertag förmlich von Patienten überrannt, ein neuer Malaria-Fall ist zu beklagen, ebenfalls kam ein Patient mit einem Schlangenbiss. Am meisten haben unsere Leute mit Kindern und Säuglingen zu tun, die quasi von Austrocknung bedroht sind. Gegen Abend mussten sie die Zelte wegen eines aufkommenden Sturmes etwas früher als geplant dicht machen.

Hilfe für Pakistan 13.09.2010

Der Tag nach dem Sturm: es hat nur kleinere Beschädigungen gegeben, die aber leicht zu beheben waren. Die Anzahl der Patienten bleibt jeden Tag relativ konstant bei etwa 250. Wie schon an den vorigen Tagen berichtet, handelt es sich: überwiegend um starkes Fieber, sowie Malaria und Dehydration (Austrocknung), die aber in den sehr warmen Gebiet wesentlich ausgeprägter ist, wie bei uns.
Der Flug von Team 2b hatte Verspätung, daher wird der Rest des Teams erst gegen 01:00 Uhr erwartet, somit ist Team 2 komplett und kann mit voller Stärke den geforderten Anforderungen nachkommen.
Wasser läuft nach wie vor ohne Probleme und wird auch sehr gut angenommen.

Hilfe für Pakistan 14.09.2010

Team 2b ist nun endlich angekommen, es gab sofort einiges zu tun, da ein erneuter Sturm einige Planen wegriss, diese mussten wieder angebracht und befestigt werden. Gleichzeitig kam die Mitteilung, dass die Trinkwasseraufbereitung der Südchemie defekt sei, ein Technik-Team fuhr sofort los und konnte den Defekt (der Füllstandsschalter ist hängen geblieben) sofort beheben. Der Bekanntheitsgrad des Camps spricht sich wie ein Lauffeuer durch die Gegend, es kommen immer mehr Patienten, auch mit chronischen Erkrankungen, der Einzugsbereich erweitert sich enorm. Nach wie vor kommen sehr viele Kinder und Jugendliche mit hohem Fieber, ebenfalls wurde ein Schlangenbiss versorgt.