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Bericht zum Einsatz in Mosambik

 


24.04.2019

Zur Zeit gibt es leider keine Mobilfunkverbindung zu unserem Einsatzteam in Mosambik. Per Satelliten-Telefon haben wir die Info bekommen, dass es allen Teammitgliedern gut geht!

Ein kleiner "Fun Fact" nebenbei: Dank der schlechten Straßenverhältnisse und der kaputten Infrastruktur sind 2 Leute mit 1 Auto den ganzen Tag damit beschäftigt, Nahrungsmittel für das Team sowie Treibstoff für Autos und Agregate zu besorgen...


22.04.2019

Im Hilfscamp von NAVIS e.V. geht die Arbeit nicht aus. Ca. 150 Patienten, viele davon Kinder, mit unterschiedlichsten Erkrankungen, kommen jeden Tag ins Feldhospital, um medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Malaria ist weiterhin das häufigste Krankheitsbild. Dazu kommen schlecht versorgte Wunden, Infektionen der Atemwege sowie akute Verletzungen. Aufgrund der Masse müssen nicht ernsthaft kranke Patienten frühzeitig auf einen anderen Tag vertröstet werden. Die örtliche Schule wurde von unseren Technikern auf Schäden untersucht, woraufhin diese gleich das Dach instandgesetzt haben. Der gereinigte 5000l Tank konnte auch in Betrieb genommen werden. Damit ist in Zukunft wieder eine Selbstversorgung des Ortes möglich, wenn die Qualität des Brunnenwassers wieder akzeptabel ist.


20.04.2019

Mittlerweile ist Team 2 komplett ins Einsatzgeschehen involviert. Die medizinische Abteilung bekommt täglich über 100 Patienten vorgestellt. Die häufigsten Beschwerden sind Malaria, infizierte Wunden und Infektionen der Atemwege. Hier leisten unsere medizinischen Spezialisten zusammen mit den Apothekerinnen wertvolle Hilfe. Das Techniker-Team hat auch alle Hände voll zu tun. So konnte ein weiterer verschmutzter Brunnen wieder gangbar gemacht werden, damit für die Trinkwasseraufbereitungsanlagen genug Rohwasser zur Verfügung steht, um alle Menschen im Flüchtlingscamp mit ausreichend Trinkwasser versorgen zu können. Desweiteren werden Tanks, die sich bereits vor Ort befanden, wieder in Betrieb genommen, was u.a. langwierige Reinigungs- und Desinfizierungsmaßnahmen mit sich bringt.


18.04.2019

Wir heißen Team 1 herzlich willkommen zurück! Am Morgen sind alle Teammitglieder des 1. Einsatzteams von NAVIS e.V. und Apotheker ohne Grenzen erschöpft, aber auch glücklich, am Flughafen München gelandet und wurden dort von weiteren NAVIS-Mitgliedern, Freunden und Verwandten in Empfang genommen. Alle Einsatzkräfte berichten übereinstimmend von der Notwendigkeit der Hilfe, die in den durch den Zyklon "Idai" massiv betroffenen Gebieten in Mosambik zur Zeit von NAVIS e.V. , AoG und anderen Hilfsorganisationen geleistet wird.

Unterdessen ist das Team 2 im Basiscamp in Mosambik angekommen und nimmt ab Morgen die Arbeit im außerhalb gelegenen Flüchtlingscamp auf. Es gilt weiterhin mehrere hundert Familien mit Trinkwasser zu versorgen und medizinisch zu betreuen.


15.04.2019

Team 2 ist heute von München gestartet und auf dem Weg nach Mosambik. Wir wünschen Euch alles Gute, viel Erfolg und kommt alle gesund zurück.
Nach der Tagesplanung im Camp Estaquinha ist ein erster Teil nach Inhanjou gefahren. Die Mediziner konnten sofort mit Hilfe des Dolmetschers Fernando mit der Behandlung der Patienten anfangen die bereits vor dem Zelt schlange standen. An diesem Tag wurden 76 Patienten behandelt.
Die Techniker haben weiter die Wasserversorgung aufgebaut bzw. das desinfizierte System gespült, mit dem notwendigen Chlor und Flockungsmitel angereichert und gegen 11:00 Uhr erfolgte der „Fassanstich“. Die Abnahme war zunächst etwas zurückhaltend (da auch kaum eigene Trinkgefäße vorhanden) aber nachdem wir und die Ersten daraus getrunken haben kamen doch immer mehr. Insagesamt wurden an diesem Tag ca. 2.000 Liter Trinkwasser produziert bzw. ausgegeben.
Im Camp Estaquinha wurde derweil alles für die Ankunft Team 2 und die damit verbundene Übergabe vorbereitet.


14.04.2019

Team 1 konnte heute endlich damit beginnen, dass Lager vollständig zu errichten und mit der Trinkwasserproduktion zu starten. Auch konnte durch unsere Mediziner heute endlich mit der medizinischen Versorgung von Patienten begonnen werden. Am ersten Tag konnten 63 Patienten versorgt werden. Mit Einbruch der Dunkelheit musste dies, trotz langer Warteschlangen gestoppt werden und auf den morgigen Tag verschoben. Unsere Mediziner berichteten von verschiedensten Verletzungen und Krankheiten, wie Malaria, Lungenentzündungen, Knochenbrüche, welche zu behandeln sind. Man erwartet in den nächsten Tagen sehr viel Arbeit und freue sich bereits, den Menschen Vor-Ort helfen zu können.


13.04.2019

Heute war es endlich soweit, sowohl die restlichen Teammitglieder, welche sich um die Fracht gekümmert haben, als auch die dringend benötigte Fracht kam heute in Estaquinha an. Sofort nach Ankunft der Fracht wurden die ersten Traktoren beladen um in das benachbarte Inhanjou zu fahren, um dort mit dem Aufbau der Trinwasseranlage zu starten. Auch unser Arzt Uwe ist voller Tatendrang und würde am liebsten mit der dringend notwendigen Behandlung von Patienten beginnen. Das Team hofft im Laufe des morgigen Tages sowohl das erste Trinkwasser ausgeben zu können, als auch die ersten Patienten behandeln zu können.
Der Rest des Teams, welches am Hauptstandort blieb, kümmerte sich um den Aufbau der Schlaf- und Wohnzelte des Teams. Abends war das Team glücklich und zufrieden und freut sich bereits auf den nächsten Tag, um den weiteren Aufbau voran zu treiben.
Währenddessen berichtete das Fact Finding Team auf der 13. Mitgliederversammlung von den Eindrücken. Dr. Anton Freilinger erinnere die Situation an die Einsätze in Sri Lanka (Tsunami) und Pakistan (Flut).


12.04.2019

Der Rest der Fracht wurde in Beira auf LKW's verladen und ist nun unterwegs nach Estaquinha. Leider fehlte wieder eine Palette, die mit Chemiekalien für die TWA und Batterien der Generatoren. Nach Rücksprache mit der Laborantin des THW in Nhangau, konnten wir dort die fehlenden Chemikalien abholen. Einen großen Dank an das THW für die sehr unkomplizierte und super Zusammenarbeit.
Zugleich wurden dann noch die notwendigen Batterien gekauft, sodass wir, sobald dieser Teil der Fracht aus Beira hier ankommt aufbau- und einsatzbereit sind.


11.04.2019

Am heutigen Tag ist das Team überwiegend damit beschäftigt, denn Rest der Fracht nach Estaquinha zu bekommen.
Zugleich wird alles Nötige (vor allem Kraftsoff) besorgt um das Camp zum Laufen zu bringen, sowie die Plätze der Zelte festzulegen.


10.04.2019

Nach nochmaliger Begutachtung des geplanten Platzes in Inhanjo und Rücksprache einiger vor Ort stationierten Helfer, hat man aus diversen taktischen Gründen beschlossen, das Basis-Camp in Estaquinha zu lassen und nur über den Tag nach Inhanjou zu fahren.
Unser Arzt konnte heute Nicki, die Health-Care-Workerin begleiten die für die Kinder zuständig ist. Bei den Kindern fast das gleiche Krankheitsspektrum wie bei den Erwachsenen: Fieber (meist Malaria), akute Atemwegsinfektionen, Erbrechen/Durchfall. Bei allen Kindern wurde der Oberarmumfang gemessen, zudem Gewichtsbestimmung auf einer Waage. Es gab einen Fall einer komplizierten Malaria Tropica, das Kind wurde anbehandelt und für 24 Stunden in der Aufnahmestation aufgenommen (umfasst 3 Betten). Es gab nur ein einziges Kind mit Unterernährung.


09.04.2019

Am Montag abend wurde die Entscheidung getroffen, dass NAVIS e.V. in Inhanjou (45min Fahrt mit Pick-up) helfen wird, dort wurde  ein Zeltlager eingerichtert, mit Leuten die alles verloren haben. Der Rest der Fracht wird am Donnerstag von World Food Programm in einem extra für uns organisierten Flieger am Abend nach Beira geflogen. Die Fracht wird dann in LKW(s) umgeladen und direkt nach Estaquinha gefahren wo sie dann am Freitag früh erwartet wird.
Von medizinischer Seite hat unser Arzt versucht, die örtlichen Gegebenheiten hier im Krankenhaus kennen zu lernen. Nach Rücksprache mit dem Krankenhausdirektor war es möglich, den hier zuständigen Health Care Worker zu begleiten. Es waren ca. 150 Patienten anzusehen. Die meisten Beschwerden waren Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Brust- oder Bauchschmerzen, Erbrechen, Diarrhoe, Husten.
Kein Patient wurde ohne Rezept entlassen.


07.04.2019

Der erste Teil der Fracht war über Nacht 12 Stunden unterwegs und hat am Morgen Estaquinha erreicht. Der Rest der Hilfsgüger soll morgen mit der Airforce Beira erreichen. Es wird gerade versucht, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die restliche Fracht ins Camp transportieren zu lassen.
Was die Sache schwierig gestaltet ist, dass am Wochenende kaum jemand zu erreichen ist.


06.04.2019

Das Fact Finding Team ist heute morgen müde aber gesund am Münchner Flughafen gelandet. Auf diesem Wege bedanken wir uns für die hervorragende Arbeit und die gute Vorbereitung.
Der andere Teil vom Team 1 erreichte gegen 00:30 Uhr Estaquinha. Am Morgen wurde das Anwesen für das zukünftige Camp begutachtet und ein Standort für die Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) am Rio Buzi festgelegt. Dort hatte man gleich noch einen Traktor gangbar gemacht, der das saubere Trinkwasser in die umliegenden Dörfer transportieren soll, da die Bevölkerung das verunreinigte Wasser des Flusses trinkt.
Eine aktuelle Rückmeldung vom anderen Teil des Teams besagt, dass sie noch heute Abend mit einem Teil der Fracht von Beira nach Estaquinha aufbrechen werden.


05.04.2019

Team 1 hat sich aufgeteilt, Ein Teil ist im Zielgebiet und bereitet alles auf die Ankunft der Hilfsgüter vor. Der andere Teil des Teams ist am Flughafen und kümmert sich darum, dass die Fracht so schnell wie möglich ins Zielgebiet transportiert wird. Durch das Empfehlungsschreiben konnte die Fracht problemlos den Zoll passieren und wurde durch die US Army nach Beira transportiert. Von dort aus müssen die Hilfsgüter noch Estaquinha erreichen. Wenn es dazu Neues gibt, werden wir an dieser Stelle berichten.


04.04.2019

Team 1 ist in Mosambik angekommen und hat sich sofort darum bemüht, dass die Hilfsgüter so schnell wie möglich ans Zielgebiet transportiert werden können. Dabei hat man sich bemüht, mit der US Army in Kontakt zu treten, diese haben sich bereit erklärt, die komplette Cargo nach Beira zu fliegen. Parallel dazu liefen Gespräche mit dem Zoll, hilfreich war, dass man den Chef vom Zoll kennen lernte. Der Deutsche Botschafter hat sich bemüht über einen Minister ein Empfehlungsschreiben zu bekommen. Mit diesem Empfehlungsschreiben wurde man wieder beim Chef vom Zoll vorständig und es war alles im Grünen. Die Hilfsgüter werden morgen um 08.00 Uhr mit dem US Militär nach Beira geflogen.
Saubere Arbeit Jungs.


03.04.2019

Team 1 ist in München gestartet und auf dem Weg nach Mosambik. Wir wünschen Euch alles Gute, viel Erfolg und kommt gesund zurück.
Das Fact Finding Team hat in Afrika alle Hände voll zu tun um sich auf die Ankunft von Team 1 und der Hilfsgüter, die per Fracht kommen, vorzubereiten, Transport von Mannschaft und Gerät muss organisiert werden. Die größte Herausforderung wird wohl sein, dass die gesamten Hilfsgüter den Zoll verlassen können und somit auf den Weg in das zukünftige Camp finden. Hilfreich dabei sind ihnen die vor Ort geknüpften Kontakte, die da alle Hebel in Bewegung setzen werden. Wir wünschen ihnen hierbei viel Erfolg.


02.04.2019

Am Tag nach der Autopanne beschloß das Fact Finding Team sich zu teilen. Während sich Teamleiter Dr. Anton Freilinger um die Ankunft des ersten Teams kümmerte, versuchte der Rests des Teams am Flughafen um die Einreisebestimmungen für das dringend benötige Material zu kümmern. 
Hier konnte derzeit leider noch kein Erfolg erzielt werden, dennoch ist man positiv gestimmt, dass das technische und medizinische Material nach Ankunft am 05.04.2019 schnell zum Einsatzort gebracht werden kann. 
Im Anschluß fuhr das gesamte Team zu einem treffen der Hilfsorganisation Esmabama um die weiteren gemeinsamen Schritte zu besprechen.


01.04.2019

In der Früh wurde durch das Fact Finding Team eine Krankenstation begutachtet und der Andrang an Patienten war so groß, dass man sich gemeinsam mit dem Leiter der Station schnell einig war, dass Hilfe hier dringend notwendig ist.
Anschlißend fuhr man gemeinsam landwärts, tiefer in das Katastrophengebiet um weitere Standorte für Wasseraufbereitung zu erkunden. Hier wurden weitere Kontakte mit Ärzten, Piloten geknüpft.
Gegen Abend sollte es dann mit dem Auto zurück nach Beira gehen, leider wurde das Team durch einen Motorschaden gestoppt und wurde nach einer längeren Wartezeit durch Mitarbeiter einer ansässigen Hilfsorganisation zurück in die Unterkunft gebracht


31.03.2019

Mittwoch Abend startet das erste NAVIS-Team nach Mosambik! Das Einsatzgebiet liegt ca. 100 km südwestlich von Beira in Estaquinha.
Das Einsatzcamp wird in der dortigen Schule aufgebaut.
Bereits das komplette Wochenende wurde durch die Fachbereiche Medizin, Technik und IT/Kommunikation das Material gepackt.

Durch den Fachbereich Logistik wurden Flugtickets besorgt und der Materialtransport organisiert. 
Bereits am Montag, den 01.04.2019 wird am Moosburger NAVIS e.V. Lager die Fracht abgeholt und ins Einsatzgebiet entsendet


30.03.2019

Das Team stand um 05.00 Uhr auf, um mit der Erkundung von zwei Zielgebieten zu starten. Unterstützt wurde das Team von Jaime Cossa von Esmabama Emergency Relief, nach einer fünfstündigen Fahrt nach Madunde wurde das erst Ziel erreicht.
Bei der Rückkehr am Basis-Camp wurde sofort mit der Einsatzleitung in Moosburg kontakt aufgenommen und mitgeteilt, dass der Einsatz für NAVIS e.V. starten solle.
Die Planungen für die Team-Bildung liefen auf Hochtouren und gestalten sich nicht ganz einfach, aber durch unermüdlichen Einsatz konnte Team 1 fertig zusammen gestellt werden.
Auf diesem Wege vielen Dank an die vielen Helfer aus Moosburg und Umgebung.


29.03.2019

Das Team hat nun Beira gegen 08:00 Uhr erreicht, und wurde dort durch die vorher geknüpften Kontakte mit Emergency Relief, von einem deutsch sprechenden Einheimischen begrüßt. Am Flughafen befand sich gleich eine Meldestelle für Hilfsorganisationen die von der UN und der WHO geführt wird. Das Team suchte sich einen geeigneten Platz zum Campen um später bei einem Meeting der Meldestelle teilzunehmen. Dort erfuhren sie von zwei möglichen Standorten für ein Camp, die aber erst in Augenschein genommen werden müssen, ob sie für NAVIS e.V. geeignet sind.


28.03.2019

Das Fact Finding Team hat Johannesburg um 08:15 Uhr erreicht und konnte bei Ankunft schon die ersten Kontakte knüpfen, bzw. erhielt interessante Informationen rund um das Gebiet Dombe.
Am Abend, nahm das Team an einem Meeting mit einer örtlichen Hilfsorganisation teil, hier wurden mögliche Zielgebiete, bei denen noch Hilfe notwendig ist, benannt.
Anschließend flog das Team gleich weiter nach Maputo.
Geplant ist morgen der Flug nach Beira um sich dort bei der Örtlichen Katastropheneinsatz-Leitung zu melden und Infos von Emergency Relief zu erhalten.
Schwierig wird sich der Transport der Hilfsgüter in das Zielgebiet gestalten, aber auch dieses Problem wird zu lösen sein.


27.03.2019

Das Fact Finding Team bestehend aus Kerschbaumer Hans, Konstantin Friedrich, Nolte Petra (AoG) und Dr. Freilinger Anton ist heute vom Münchner Flughafen aus nach Mosambik gestartet. Wir wünschen ihnen alles Gute.


26.03.2019