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Bericht zum Einsatz in Mosambik

 


26.05.2019

Nun ist auch Team 5 wieder zu Hause! Heute morgen ist das kleine Team wohlbehalten in München gelandet und wurde herzlichst begrüßt.


24.05.2019

Heute sind die Mitglieder auf dem Weg nach Beira, und morgen geht es weiter Richtung Johannesburg. Team 5 wird dann am Sonntag vormittag zurück am Münchner Flughafen erwartet.


23.05.2019

Heute sind die Teammitglieder dann bereits um 6.30 Uhr aufgestanden, kurz gefrühstückt und haben dann den Tagesablauf besprochen. Jaime hatte zwischenzeitlich einige/viele Hände besorgt die bereits darauf gewartet haben beschäftigt zu werden. Und schon ging es los… Das Verladen hat wunderbar funktioniert, um ca. 10.30 Uhr war alles fertig. Morgen Vormittag  dann der Rest und somit kann sich der LKW auf den Weg machen. 

Im Anschluss hat Team 5 das Außencamp besucht. Wasserversorgung läuft noch wunderbar. Die Zelte sind ebenfalls noch im Einsatz. Tolle Arbeit der vorherigen Teams!! Auf dem Weg haben wir im Anschluss noch einen Abstecher zu der landwirtschaftlichen Station von Esmabama gemacht. Tatsächlich sehr interessant, auch in Bezug auf mögliche langfristige Projekte.

Der Tag neigt sich dem Ende zu. Wir essen jetzt noch etwas und werden uns morgen auf den Heimweg Richtung Beira machen.


22.05.2019

Team 4 ist heue morgen wieder in München eingetroffen und wurden auf das allerherzlichste begrüßt.  Alle sind wohlauf, und Dr. Schenk konnte auch schon erste Eindrücke vom Einsatz bei Radio Trausnitz schildern.  

Nach langer Reise ist Team 5 um ca. 22.oo Uhr im Camp angekommen. Sie wurden von Jaime am Flughafen abgeholt, aber bis alle Formalitäten erledigt waren, war es dann doch ziemlich spät, aber die wichtigste Botschaft: Der Seecontainer ist endlich eingetroffen!


20.05.2019

Überraschung am Morgen! Zwar kein Container, dafür ein großer LKW ohne jegliche Ladebordwand, dafür mit Plastikplane und Nylonstrick. Der gute Fahrer wollte aufladen und losdüsen – diese Option wird von uns weiterhin abgelehnt. Dann werden noch die Zelte auf Vordermann gebracht und das Team 4 fährt um 11:00 Richtung Beira.
Aus Moosburg wird noch ein "Mini-Team" bestehend aus 3 Mitgliedern am 21.05. abends nach Mosambik fliegen und sich um die Verladung und den Rücktransport unserer Hilfsgüter kümmern. Wir wünschen hierzu einen guten Flug und viel Erfolg.


19.05.2019

Container? Negativ. Unzählige Telefonate… Das Team inventarisiert weiter und die Umgebung wird erkundet. Mittlerweile kommt von der Fracht Firma der Vorschlag, die Fracht mit einem offenen LKW holen zu lassen und im Hafen in einen Container zu packen. Sowohl Teile des Vorstands als auch Einsatzleitung Moosburg sehen diese Option als zu großes Risiko und verwerfen diese. Mittlerweile haben sie auch noch ihre beiden Kontakte von Esmabama in Beira, Tony und Jaime, eingebunden.
Um Mitternacht stoßt das Team auf den Geburtstag ihrer AoG-lerin Karla an. Auch von unserer Seite herzlichen Glückwunsch Karla.


18.05.2019

Noch immer ist kein Container in Sicht. Es finden unzählige Telefonate zwischen Fracht Firma, Mosambikischer Spedition, Teamleiter, Fachbereichsleiter Logistik und Einsatzleitung Moosburg statt. Leider ohne Ergebnis. Jeder bekommt eine andere Antwort von den Afrikanern. In der Zwischenzeit wird der Anhänger entladen und sie fangen an zu inventarisieren. Außerdem werden die Arzneimittel und Verbrauchsmaterialien ins Hospital gebracht und überreicht.
Gerd und Mark inspizieren das Krankenhaus genau und nehmen den „Doktor“ ins Kreuzverhör, um herauszufinden, ob sich dieses als Langzeitprojekt für NAVIS e.V. eignet.


17.05.2019

Team 4 hat heute das gesamte Außencamp vom Anhänger abgeladen und im Lagerzelt zwischengelagert, damit es wenn der Seecontainer kommt auf diesen ordentlich verladen werden kann. Außerdem haben sie einen Großteil der Technik- und Medizinkisten inventarisiert und zum Verladen fertiggemacht.
Gegen Abend gab es nach Feierabend noch einen privat OP-Termin für ihren Übersetzer Francisco, der einen Abszess unter der re. Achsel entfernt bekommen hat. Als "OP“ haben sie sich von der örtlichen Klinik einen Behandlungsraum ausgeliehen. Diese örtliche Klinik hat heute auch die medizinischen Verbrauchsgüter, die nicht mehr mit heim gehen in Empfang genommen.
Als kleine Fleißarbeit reparierte ein dynamischer Techniktrupp noch eine Brunnenpumpe auf dem Gelände.
Morgen sollte der Seecontainers aus Beira ankommen, in dem unsere Gerätschaften wieder nach Hause transportiert werden.


16.05.2019

Heute wurde der Abbau des Außencamps weiter geführt. Vor dem Zelt des Camps Estaquinha steht jetzt ein Traktor mit Anhänger vor dem Zelt des Teams mit dem gesamten zurückzuführenden Material aus Inhanjou. Das wartet jetzt bis Morgen darauf, abgeladen zu werden. Vor dem endgültigen Abbau des Außencamps wurden noch 15 Patienten gesichtet. Dabei handelte es sich sowohl um Akutfälle als auch um einbestellte Verbandswechsel.
Die Übergabe der Zelte an die Direktoren der anliegenden Schulen wurde nach dem kompletten Ausräumen des Außencamps durchgeführt. In Estaquinha wurde begonnen, die Handpumpe des Hofbrunnens zu reparieren, was aufgrund Materialmangels erst morgen fertigstellt werden kann.
Der Teamleiter hat heute zur Geburtstagsfeier zum Weißwurstfrühstück eingeladen und sich über die besonderen Semmeln des Bäckers gefreut.
Von hier aus auch alles Gute zum Geburtstag Mark.


15.05.2019

Genau wie der gestrige Tag, war auch heute wieder einiges zu tun.
Man behandelte am letzten offiziellen „Behandlungstag“ nochmals 94 Patienten. Darunter waren erneut 26 Kinder unter 10 Jahren. Aus medizinischer Sicht waren heute zwei besondere Fälle zu behandeln. Ein ca. 10 Monate altes Baby mit einem Pseudokrupp, sowie ein Patient mit einem bösartigen Tumor kamen in die Sprechstunde von NAVIS e.V. und wurden dort ärztlich versorgt.
Die Techniker im Team haben eine neue Wasserzapfstelle aufgebaut und in Betrieb genommen. Es wurden noch einmal 1.000l sauberes Trinkwasser bereitgestellt, anschließend wurde die TWA gereinigt und gespült, bevor man sie abbaute. 2 Zelte, die als Schule dienen, sowie Pumpen, Generatoren, Schläuche u.v.m. für die vorhanden Brunnen wurde an die Verantwortlichen vor Ort übergeben. Gleichzeitig wurde der Rückbau des Camps weiter vorangetrieben.

Nach einem langen und arbeitsreichen Tag wurde man von der Camp Köchin lecker bekocht und konnte den Abend noch geimeinsam genießen


14.05.2019

Der Tag stand im Zeichen großer Umbauarbeiten und Vorbereitungen für den Abschied von Inhanjou. Alle 9 Teammitglieder, egal ob AoG oder NAVIS e.V. haben durchgehend gerackert und sich ständig der Situation angepasst.
Die Umstellung des 5.000l Tanks wurde komplett erledigt. Podest erhöht, dem Aggregat einen Unterstand verpasst und alle Schlauchleitungen angeschlossen. 2 Mal haben wurde noch Trinkwasser für den 1.000l Tank produziert. Morgen soll die TWA stillgelegt werden.
Ansonsten gab es 82 Patienten, davon wurden 28 positiv auf Malaria getestet. 30 Kinder unter 10 Jahren waren bei uns. Besonders zu erwähnen waren folgende Notfälle: auf der Fahrt nach Inhanjou wurde auf dem Boden liegend eine Patientin mit folgenden Symptomen vorgefunden; Kollaps mit akuten Bauchschmerzen, sowie massivem Erbrechen und Durchfall. Transport der Patientin, samt ihrem Baby und einem Betreuer für das Baby nach Inhanjou, nachdem die Symptome und Malaria durch Infusionstherapie behandelt wurden. Später kam ein alter Mann mit akuter Atemnot und Bauchschmerzen und Verdacht auf beginnende dekompensierte Linksherzinsuffizienz. Nach medikamentöser Behandlung haben sie ihn nach leichter Symptomverbesserung mit palliativer Ausrichtung liegend nach Hause transportiert. Der Transport durch unwegsames Gelände nahm so viel Zeit in Anspruch,  dass das gesamte Team mit Verspätung im Camp angekommen ist.
Morgen wird der letzte komplette Behandlungstag sein, Traktor mit Hänger wurde für den 16.05. organisiert. Dann heißt es Abschied von Inhanjou nehmen.


13.05.2019

Heute war es wie in den letzten Tagen, Abfahrt nach Inhanjou am Morgen, Rückkehr im Camp Estaquinha kurz vor Sonnenuntergang, der Tag lieferte folgende Ergebnisse:
124 Patienten haben sich bei den reizenden Medizinspezialisten vorgestellt. Bei 51 wurde Malaria diagnostiziert und insgesamt 55 Patienten waren unter 10 Jahre alt. Eine chirurgischer Eingriff musste bei einem 2 jährigen Patienten durchgeführt werden.  
Technisch wurde im Außencamp die Verlagerung des Wassertanks an den Brunnen weiter vorbereitet, dazu muss der 5.000l  Wasserbehälter erst komplett leer werden, um diesen Richtung Brunnen versetzen zu können. Dieses Projekt soll morgen abgeschlossen werden. Der Plan ist, wenn der Behälter wieder mit frischen Trinkwasser befüllt ist wird die TWA außer Betrieb genommen.


12.05.2019

Team 4 wird aller vorraussicht nach den Einsatz in Mosambik beenden und den Rückbau des Camps vorbereiten. Dazu sind viele Vorbereitungsarbeiten, wie Besorgungen, Organisieren des Rückbaus und dessen Transport u.s.w.,  zu erledigen, deshalb wird es am 15.05. den letzten Behandlungstag geben.
Bis dahin läuft die Versorgung ganz normal weiter, heute waren 110 Patienten vorstellig, 49 davon waren jünger als 10 Jahre und 27 positive Malariafälle waren zu verzeichnen.
Die Technik produzierte ca. 5.330l Trinkwasser und reparierte wieder einmal einen Reifen. Auch bei den Technikern wird nach einer Möglichkeit gesucht, Hilfe zur Selbsthilfe zu schaffen. Man überlegt eine Pumpe für den Brunnen zu besorgen, bzw. dort zu lassen und die örtlichen Helfer in den Betrieb dieser Pumpenalage einzuweisen.


11.05.2019

Das übliche Prozedere 06:00 Uhr Aufstehen, Frühstück. Das Team stellte sich in Estaquinha bei den Verantwortlichen vor, packte und dann ging es ab nach Inhanjou. Dort eröffnete das Medizin-Team sofort die Praxis, da das Wartezimmer schon proppevoll war. Bei den Medizinern wurden 98 Patienten behandelt, 42 Patienten davon waren jünger al 10 Jahre, 12 Malariafälle (hauptsächlich Kinder), 2 OPs: 1 Abszess-Spaltung und 1 Fremdkörperentfernung am re. Fuß.
Die Technik spülte die TWA und diese wurde dann sofort in Betrieb genommen, trotzdem produzierte man etwa 6.000l Trinkwasser.


10.05.2019

Am Morgen reiste Team 3 zum Flughafen. Wir bedanken uns bei Euch und wünschen einen guten Flug nach Hause .
Der 1. Teil Team 4 fuhr zum Einkaufen und holte am Nachmittag den Rest vom Team 4 vom Flughafen Beira ab. Das Camp in Estaquinha erreichten sie dann gemeinsam spät Abends.


09.05.2019

Team 4 ist über Zürich in Johannesburg angekommen, dort kurzes Meeting, da 5 Mitglieder des Teams nach Beira weiterflogen. Der Rest vom Team verbrachte noch 1 Tag in Johannesburg, da nicht genügend Plätze auf den Flug nach Beira verfügbar waren. Als die erste Gruppe von Team 4 das Camp erreichte wurde sofort mit der Übergabe mit Team 3 begonnen.


08.05.2019

Team 4 ist heute abend Abend von München gestartet. Wir wünschen dem Team viel Erfolg bei der Fortsetzung unseres Einsatzes.


07.05.2019

Aufbrauch zum Camp Inhanjou wie immer mit deutscher Pünktlichkeit, dort angekommen saßen wie immer im Wartebereich schon die Patienten und warteten. Heute wurden 106 Patienten behandelt, davon 64 Kinder. Es gab wieder viele Malariafälle, 31 Kinder von 39 positiven Tests. Gut, dass die Apotheker ohne Grenzen mit Malariamedikamenten gut ausgestattet sind, sodass Alle gut versorgt werden konnten. Neben dem Üblichen gab es auch "Exoten", die dann per Krankentransport ins Krankenhaus Estaquinha transportiert wurden.
Punktgenau startete die TWA zur Wasserproduktion, sodass heute 5.250 Liter Trinkwasser hergestellt werden konnten. Die lokale Brunnenpumpe wurde auf ihre Funktion überprüft, leider stellte sich heraus, dass sie schon zerlegt wurde und nicht mehr funktionstüchtig ist. NAVIS e.V. wird hier bestimmt eine Lösung finden. Hier und da wurde geschraubt, gehämmert und probiert.
Da der Vorstand beschloß, die Zelte, die im Einsatz dabei waren in der Gegend sinnvoll zu verbauen, stellten das Team ein SG40-Zelt in der Schule in Begaja auf um den Schülerinnen und Schülern einen schattigen und trockenen Platz zu bieten. Die Kinder verfolgten den Aufbau mit Begeisterung und konnten es kaum erwarten dem ersten Unterrichtstag im fertigen Zelt zu lauschen.


06.05.2019

Wieder pünktlicher Start um 07:00 Uhr, damit um 08:00 Uhr mit der Behandlung begonnen werden konnte. 110 Patienten wurden insgesamt behandelt, davon 51 Kinder. 27 Malariafälle, davon 23 Kinder. Es gab wieder einige Wundversorgungen, Atemwegsinfekte und vieles andere. Nach einiger Recherche und guter Zusammenarbeit mit der Apotheke vor Ort, konnten ein spezielles Medikament gegen einen Parasiten, der in dieser Gegend besonders häufig vorkommt und schwer von einem Harnwegsinfekt zu unterscheiden ist, besorgt werden. Somit können wir die Patienten adäquat versorgen. Krankentransporte wurden ebenfalls durchgeführt.
Die Technik stellte 7.500l Trinkwasser zur Verfügung. Ein Brunnen, der sich gleich neben dem Camp befindet, wurde gespült und gereinigt und eine Wasseranalyse gemacht. John, ein Einheimischer und einer unserer guten Arbeitskräfte, wurde für das Abpumpen geschult und kann jetzt weiterhin die Einwohner unterweisen, denn langsam aber sicher bereiten wir unseren Abzug vor.


05.05.2019

07:00 Uhr Aufbruch nach Inhanjou, damit pünktlich um 08:00 Uhr wird mit den Behandlungen begonnen werden kann. Da Sonntag ist, ist nicht ganz so viel los. Zwischendurch war um die Mittagszeit das „Wartezimmer“ sogar leer, denn da fand der Gottesdienst statt. Insgesamt wurden heute 87 Patienten behandelt, davon 36 Kinder. Es gab weniger Malariafälle, von 12 positiven Testergebnissen waren jedoch 9 Kinder betroffen. Da das Medizin Team überwiegend aus Frauen besteht, und das Vertrauen an NAVIS e.V, sehr groß ist, kamen auch ein paar gynäkologische Fälle ins Zelt.
Die Technik lieferte heute ganze 5.200l reines Trinkwasser. Natürlich wurden wieder Verbesserungen im Camp durchgeführt und die Vorbereitungen für das nächste Team laufen auf Hochtouren.  Geplant war, dass das Team am Sonntag ein wenig früher ins Basiscamp zurück kehrt. Aber natürlich kommt es immer anders, eine Notfallversorgung zögerte die Heimfahrt hinaus. Aber letztendlich schafften sie es noch vor dem Sonnenuntergang ins Lager. Außerdem wurden die Zelte vorbereitet, die die kommenden Tage in den Schulen aufgebaut werden sollen, um den Kindern beim Unterricht, ein wenig Schatten und Schutz zu bieten.


04.05.2019

Auch heute begann der Tag perfekt nach Plan. Das Team hat sich ans frühe Aufstehen gewöhnt und so ging es um 07:00 Uhr auf dem Pickup Richtung Inhanjou. Dort angekommen ging die Behandlung der Patienten um acht mit voller Energie los. Insgesamt wurden 118 Patienten versorgt, davon 42 Kinder. Diesmal gab es 33 Malariafälle, wieder weit mehr als die Hälfte Kinder. Ansonsten behandelten die Mediziner Wunden, Atemwegsinfekte, Durchfallerkrankungen, Würmer und vieles mehr. Das Team hat zunehmend mit der Hitze zu kämpfen, zeitweise hatte es heute knappe 40 Grad im Behandlungszelt. Besonders gefreut hat es uns, dass heute auf den Punkt genau (die Hälfte des Teams war schon am Aufräumen) alle Wartenden behandelt werden konnten.
Die Technik verzeichnete heute 5.300l Trinkwasser. Verfeinerungsarbeiten wurden durchgeführt. Bei der Schule wurde ein Zelt aufgestellt, sodass die Kinder nicht mehr in der prallen Sonne lernen müssen. Eine Ortsbegehung wurde gemacht um zu sehen, wo es noch etwas zu tun gibt. Auch Krankentransporte wurden wieder durchgeführt.
Um 18.30 Uhr glücklich und müde im Basislager angekommen, gab es noch Aufräumarbeiten, anschließend Teambesprechung beim geimeinsamen Abendessen.


03.05.2019

Dieser Tag begann perfekt  05:30 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück, dann die Überraschung: ein Reifen ist platt. Keine Worte sondern Handeln – Schaden behoben. Abfahrt fast pünktlich nach Inhanjou um 07:10 Uhr mit dem Med Team und zwei Technikern. Um 08:10 Uhr nagekommen, die Warteschlange war groß, wurde die Notaufnahme geöffnet und es ging los. Die Mediziner versorgten 102 Patienten, davon 45 Kinder. Es gab 25 Malariafälle, davon 24 Kinder. Das Behandlungsspektrum umfasste Kreislaufbeschwerden, schwangere Frauen, Infekte, Wundversorgungen usw. Trotz der enormen Hitze arbeitete das Team wie ein Uhrwerk.
Die Technik lieferte 5.250l sauberes Trinkwasser. Die Wasserabgabe wurde optimiert mit Ziegel und Kies. Es wurden Brunnenbesichtigungen vereinbart zwecks  Instandsetzung. Auch kleinere Reparaturen wurden im Camp durchgeführt. Krankentransporte von Patienten nach Estaquinha ins Krankenhaus wurden gemacht und 700 Moskitozelte durch uns ins Camp gebracht. Der Tag war lang und der Feierabend wurde verzögert, sodass die Heimfahrt bei Sonnenuntergang und Dunkelheit stattfand. Unterbrochen wurde diese durch ein komisches Fahrgeräusch. Trommelbremse defekt. Aber auch das wurde gemeistert um nach Hause zu kommen.
Nach Vorbereitungen, Duschen, Abendessen und Teambesprechung wurde die Freizeit eingeläutet. Der Teamleiter war stolz auf sein Team – sogar sehr stolz. 


02.05.2019

Als das Team heute gegen 08:00 Uhr am Camp erschien, herrschte bereits großer Andrang, so dass man sich beeilte um die ersten Patienten zu behandeln. Der Andrang war wieder enorm und am Ende eines langen Tages behandelte man 106 Patienten mit einem breiten Spektrum verschiedenster Beschwerden. Bei mehreren Patienten beschloss man, dass eine Behandlung in einem Krankenhaus notwendig sei. Diese sollen am morgigen Tag in Begleitung von NAVIS e.V.- Medizinern dorthin transportiert werden.
Auch für unsere Techniker war es ein anstrengender Tag. Man produzierte 6.500l Wasser und analysierte dieses: Die Qualität des Wassers ist hervorragend.
Es wurden ebenso Wartungsarbeiten am Camp erledigt.
Nach einem 15 Stunden langen Arbeitstag freute sich das Team über ein gemeinsames Abendessen und ein wenig Freizeit. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer. Ein Baby welches bereits am Vortag behandelt wurde, musste erneut in das Krankenhaus in Estaquinha gebracht werden. Von dort wird gemeinsam mit der ortsansässigen Hilfsorganisation Esmabama ein Transport in eine Spezialklinik organisiert. Nach einem Krankenhaus-Besuch kamen dann auch die letzten Mitglieder nach Hause und man konnte den Abend bei letzten Gespräch ausklingen lassen. 


01.05.2019

Alle Mitglieder von Team 3 sind wohl auf, bester Laune und Tatendrang. Pünktlich um 06:00 Uhr traf man sich zum gemeinsamen Frühstück und kurzer Besprechung. Abfahrt zum Camp um 07:00 Uhr, Ankunft in Inhanjou um 07:45 Uhr da sehr wenig Verkehr.
Das med. Team behandelte insgesamt 86 Patienten, von denen 50 Kinder waren, mit verschiedensten Erkrankungen (Windpocken, Augeninfektionen Harnwegsinfekte, Atemwegsinfekte, Spülwürmer, Hauterkrankungen, Fieber). Bei allen Kindern mit Fieber wurde ein Malaria-Test gemacht; 24 Kinder waren leider positiv. Ein Baby (5 Monate) mit einem Herzfehler wurde zur weitern Abklärung nach Estaquinha ins Krankenhaus gebracht. Dort angekommen, besorgte man gleich noch Treibstoffe für die Stromaggregate. Auf der Rückfahrt konnte man das Baby mit der Mutter wieder mit nach Hause mitnehmen.
Die Technik stellte 6.250l sauberes Trinkwasser zur Verfügung, welches reißenden Absatz fand. Des weiteren wurden weitere Verfeinerungen im Camp vorgenommen. Nach diesem langen Arbeitstag wurde das Basis-Camp erst nach Sonnenuntergang erreicht.


30.04.2019

Nach der Übergabe des Staffelstabes von Team 2 an Team 3 ging für das Team 3 die Arbeit sofort los. Wieder wurden zahlreiche Patienten behandelt und versorgt. Das Krankheitsbild reichte erneut von Malaria, über Wundversorgungen bis hin zu orthopädischen Behandlungen und erforderte das komplette medizinische Wissen des Teams.
Gleichzeitig wurde durch die Technik die Maschinen zur Trinkwasser Aufbereitung gereinigt und Trinkwasser für die Bevölkerung erzeugt.
Währenddessen machte sich das Team 2 auf dem Heimweg und konnte heute um 07:20h vom Vorsitzenden Wolfgang Wagner empfangen werden.


27.04.2019

Team 3 ist heute von München gestartet und auf dem Weg nach Mosambik. Wir wünschen Euch alles Gute, viel Erfolg und kommt gesund zurück.
Der letzte Arbeitstag für Team 2 im Camp Inhanjou hat begonnen, es wurde alles vorbereitet, für eine ordentliche Übergabe. Neben bei wurden noch 4.000l Trinkwasser produziert, alle Behälter wurden bis zum Anschlag gefüllt und die TWA ordentlich gespült.
Bei den Medizern hatten sich heute 70 Patienten eingefunden, hauptsächlich Mütter mit Kindern davon 12 Malaria Fälle. Zu dem wurden 25 Wunden der letzten Tage versorgt.
Auch das Medizin-Zelt wurde gereinigt und für die Übergabe Team 3 vorbereitet.
Als Abschluss für den Einsatz von Team 2 wurde dieses von Francesco, einen ihrer Dolmetscher, und seiner Frau bekocht, dabei gab es noch sehr interessante Gespräche.
Das gesamte Team 2 geht mit einen weinendem Auge, auch wenn es sich sehr auf ein Wiedersehen mit ihren Familienangehörigen freut.
Zitat vom Team 2: "Es war wieder eine sehr harte aber auch sehr schöne Zeit. Wir sind dankbar im Namen von NAVIS e.V. helfen zu dürfen. Ein herzliches Dank an alle fleissigen Helfer im Hintergrund". Zitat Ende


26.04.2019

Zur Zeit macht dem Team die hohen Temperaturen 39° C, dazu Staub und wenig Schlaf, zu schaffen. Der Platz der Wasserabgabe wird immer wieder optimiert. Dazu hatte man heute 9.000l sauberes Trinkwasser zur Verfügung gestellt.
Bei den Medizinern waren 170 Patienten vorstellig, 21 davon mit Malaria und ein Kind mit Verdacht auf Cholera, dass jedoch oral rehydriert werden konnte. Ansonsten hielt sich das Spektrum der Erkarankungen auf dem Niveau der Vortage.


25.04.2019

Nachdem das Team nach Inhanjou gebracht wurde, machten sich 2 Techniker auf den weg nach Muxungue um Betriebstoffe, sowie Schulhefte, Kugelschreiber und Bleistifte für die örtliche Schule zubesorgen. Diese wurden dem örtlichen Schuldirektor übergeben, der überaus glücklich und dankbar war.
Da für den Abend etwas Sturm und Regen angekündigt war, wurden die Zeltbefestigung kontrolliert und nachgebessert. Es wurden wieder 5.000l sauberes Trinkwasser produziert.
Die Mediziner hatten 140 Patienten, davon mit 26 Malaria. Da sich herumsprach, dass bei uns Medikamente ausgegeben wurden, mussten die Mediziner den Patienten mit "Engelszungen" erklären, dass Medizin nur wirklich Kranken hilft.


24.04.2019

Heute wurden gleich zu Beginn 2 Team Mitglieder zu einer hoch schwangeren Frau in den Busch nähe Inhanjou gerufen, nach kurzer Beratung wurde beschlossen die Frau auf den Pick-up vorsichtig und ganz langsam nach Estaquina in's Krankenhaus zu "transportieren".
In Inhanjou hatte unser Camp Besuch eines Wasser-Techniker der Unicef, der die Tiefbrunnen in der Region kontrollierte, er war begeistert und bedankte sich für unsere gute Arbeit. Der Plätze für die Wasserausgabe und des 5.000l Wassertanks wurden optimiert. Die Tagesproduktion von Trinkwasser betrug wieder 5.000l.
Die Mediziner hatten 130 Patienten, davon 49 mit Malaria. Außerdem musste eine Schnittverletzung genäht werden. Ansonsten wieder das übliche Spektrum der Patienten mit vielen Malariafällen, davon hauptsächlich Kinder.


23.04.2019

Heute hatten die Techniker ein wenig Zeit das Blechdach der Schule in Inhanjou zu reparieren, die TWA wurde gereinigt (durchgespült, Filter gewechselt), die Schläuche wurden besser verlegt und am Brunnen 1 wurde ein neues Seil mit Eimer installiert, da das Brunnen-Wasser für die Tiere genommen wird. Außerdem halfen die Techniker immer wieder im Mediziner-Zelt aus. Es wurden ca. 5.000l sauberes Trinkwasser produziert.
Die Medizin hatte 120 Patienten davon 20 mit Malaria. Sie haben wieder reichlich Malaria-Fälle diagnostiziert und behandelt. Sehr viele Wunden wurden versorgt. 2 Patienten mussten in ein Krankenhaus einer höheren Versorgungsstufe verlegt werden. Insgesamt hatten die Mediziner wie immer ein breites hausärztliches Spektrum.


22.04.2019

Im Hilfscamp von NAVIS e.V. geht die Arbeit nicht aus. Ca. 150 Patienten, viele davon Kinder, mit unterschiedlichsten Erkrankungen, kommen jeden Tag ins Feldhospital, um medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Malaria ist weiterhin das häufigste Krankheitsbild. Dazu kommen schlecht versorgte Wunden, Infektionen der Atemwege sowie akute Verletzungen. Aufgrund der Masse müssen nicht ernsthaft kranke Patienten frühzeitig auf einen anderen Tag vertröstet werden. Die örtliche Schule wurde von unseren Technikern auf Schäden untersucht, woraufhin diese gleich das Dach instandgesetzt haben. Der gereinigte 5000l Tank konnte auch in Betrieb genommen werden. Damit ist in Zukunft wieder eine Selbstversorgung des Ortes möglich, wenn die Qualität des Brunnenwassers wieder akzeptabel ist.


20.04.2019

Mittlerweile ist Team 2 komplett ins Einsatzgeschehen involviert. Die medizinische Abteilung bekommt täglich über 100 Patienten vorgestellt. Die häufigsten Beschwerden sind Malaria, infizierte Wunden und Infektionen der Atemwege. Hier leisten unsere medizinischen Spezialisten zusammen mit den Apothekerinnen wertvolle Hilfe. Das Techniker-Team hat auch alle Hände voll zu tun. So konnte ein weiterer verschmutzter Brunnen wieder gangbar gemacht werden, damit für die Trinkwasseraufbereitungsanlagen genug Rohwasser zur Verfügung steht, um alle Menschen im Flüchtlingscamp mit ausreichend Trinkwasser versorgen zu können. Desweiteren werden Tanks, die sich bereits vor Ort befanden, wieder in Betrieb genommen, was u.a. langwierige Reinigungs- und Desinfizierungsmaßnahmen mit sich bringt.


18.04.2019

Wir heißen Team 1 herzlich willkommen zurück! Am Morgen sind alle Teammitglieder des 1. Einsatzteams von NAVIS e.V. und Apotheker ohne Grenzen erschöpft, aber auch glücklich, am Flughafen München gelandet und wurden dort von weiteren NAVIS-Mitgliedern, Freunden und Verwandten in Empfang genommen. Alle Einsatzkräfte berichten übereinstimmend von der Notwendigkeit der Hilfe, die in den durch den Zyklon "Idai" massiv betroffenen Gebieten in Mosambik zur Zeit von NAVIS e.V. , AoG und anderen Hilfsorganisationen geleistet wird.

Unterdessen ist das Team 2 im Basiscamp in Mosambik angekommen und nimmt ab Morgen die Arbeit im außerhalb gelegenen Flüchtlingscamp auf. Es gilt weiterhin mehrere hundert Familien mit Trinkwasser zu versorgen und medizinisch zu betreuen.


15.04.2019

Team 2 ist heute von München gestartet und auf dem Weg nach Mosambik. Wir wünschen Euch alles Gute, viel Erfolg und kommt alle gesund zurück.
Nach der Tagesplanung im Camp Estaquinha ist ein erster Teil nach Inhanjou gefahren. Die Mediziner konnten sofort mit Hilfe des Dolmetschers Fernando mit der Behandlung der Patienten anfangen die bereits vor dem Zelt schlange standen. An diesem Tag wurden 76 Patienten behandelt.
Die Techniker haben weiter die Wasserversorgung aufgebaut bzw. das desinfizierte System gespült, mit dem notwendigen Chlor und Flockungsmitel angereichert und gegen 11:00 Uhr erfolgte der „Fassanstich“. Die Abnahme war zunächst etwas zurückhaltend (da auch kaum eigene Trinkgefäße vorhanden) aber nachdem wir und die Ersten daraus getrunken haben kamen doch immer mehr. Insagesamt wurden an diesem Tag ca. 2.000 Liter Trinkwasser produziert bzw. ausgegeben.
Im Camp Estaquinha wurde derweil alles für die Ankunft Team 2 und die damit verbundene Übergabe vorbereitet.


14.04.2019

Team 1 konnte heute endlich damit beginnen, dass Lager vollständig zu errichten und mit der Trinkwasserproduktion zu starten. Auch konnte durch unsere Mediziner heute endlich mit der medizinischen Versorgung von Patienten begonnen werden. Am ersten Tag konnten 63 Patienten versorgt werden. Mit Einbruch der Dunkelheit musste dies, trotz langer Warteschlangen gestoppt werden und auf den morgigen Tag verschoben. Unsere Mediziner berichteten von verschiedensten Verletzungen und Krankheiten, wie Malaria, Lungenentzündungen, Knochenbrüche, welche zu behandeln sind. Man erwartet in den nächsten Tagen sehr viel Arbeit und freue sich bereits, den Menschen Vor-Ort helfen zu können.


13.04.2019

Heute war es endlich soweit, sowohl die restlichen Teammitglieder, welche sich um die Fracht gekümmert haben, als auch die dringend benötigte Fracht kam heute in Estaquinha an. Sofort nach Ankunft der Fracht wurden die ersten Traktoren beladen um in das benachbarte Inhanjou zu fahren, um dort mit dem Aufbau der Trinwasseranlage zu starten. Auch unser Arzt Uwe ist voller Tatendrang und würde am liebsten mit der dringend notwendigen Behandlung von Patienten beginnen. Das Team hofft im Laufe des morgigen Tages sowohl das erste Trinkwasser ausgeben zu können, als auch die ersten Patienten behandeln zu können.
Der Rest des Teams, welches am Hauptstandort blieb, kümmerte sich um den Aufbau der Schlaf- und Wohnzelte des Teams. Abends war das Team glücklich und zufrieden und freut sich bereits auf den nächsten Tag, um den weiteren Aufbau voran zu treiben.
Währenddessen berichtete das Fact Finding Team auf der 13. Mitgliederversammlung von den Eindrücken. Dr. Anton Freilinger erinnere die Situation an die Einsätze in Sri Lanka (Tsunami) und Pakistan (Flut).


12.04.2019

Der Rest der Fracht wurde in Beira auf LKW's verladen und ist nun unterwegs nach Estaquinha. Leider fehlte wieder eine Palette, die mit Chemiekalien für die TWA und Batterien der Generatoren. Nach Rücksprache mit der Laborantin des THW in Nhangau, konnten wir dort die fehlenden Chemikalien abholen. Einen großen Dank an das THW für die sehr unkomplizierte und super Zusammenarbeit.
Zugleich wurden dann noch die notwendigen Batterien gekauft, sodass wir, sobald dieser Teil der Fracht aus Beira hier ankommt aufbau- und einsatzbereit sind.


11.04.2019

Am heutigen Tag ist das Team überwiegend damit beschäftigt, denn Rest der Fracht nach Estaquinha zu bekommen.
Zugleich wird alles Nötige (vor allem Kraftsoff) besorgt um das Camp zum Laufen zu bringen, sowie die Plätze der Zelte festzulegen.


10.04.2019

Nach nochmaliger Begutachtung des geplanten Platzes in Inhanjo und Rücksprache einiger vor Ort stationierten Helfer, hat man aus diversen taktischen Gründen beschlossen, das Basis-Camp in Estaquinha zu lassen und nur über den Tag nach Inhanjou zu fahren.
Unser Arzt konnte heute Nicki, die Health-Care-Workerin begleiten die für die Kinder zuständig ist. Bei den Kindern fast das gleiche Krankheitsspektrum wie bei den Erwachsenen: Fieber (meist Malaria), akute Atemwegsinfektionen, Erbrechen/Durchfall. Bei allen Kindern wurde der Oberarmumfang gemessen, zudem Gewichtsbestimmung auf einer Waage. Es gab einen Fall einer komplizierten Malaria Tropica, das Kind wurde anbehandelt und für 24 Stunden in der Aufnahmestation aufgenommen (umfasst 3 Betten). Es gab nur ein einziges Kind mit Unterernährung.


09.04.2019

Am Montag abend wurde die Entscheidung getroffen, dass NAVIS e.V. in Inhanjou (45min Fahrt mit Pick-up) helfen wird, dort wurde  ein Zeltlager eingerichtert, mit Leuten die alles verloren haben. Der Rest der Fracht wird am Donnerstag von World Food Programm in einem extra für uns organisierten Flieger am Abend nach Beira geflogen. Die Fracht wird dann in LKW(s) umgeladen und direkt nach Estaquinha gefahren wo sie dann am Freitag früh erwartet wird.
Von medizinischer Seite hat unser Arzt versucht, die örtlichen Gegebenheiten hier im Krankenhaus kennen zu lernen. Nach Rücksprache mit dem Krankenhausdirektor war es möglich, den hier zuständigen Health Care Worker zu begleiten. Es waren ca. 150 Patienten anzusehen. Die meisten Beschwerden waren Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Brust- oder Bauchschmerzen, Erbrechen, Diarrhoe, Husten.
Kein Patient wurde ohne Rezept entlassen.


07.04.2019

Der erste Teil der Fracht war über Nacht 12 Stunden unterwegs und hat am Morgen Estaquinha erreicht. Der Rest der Hilfsgüger soll morgen mit der Airforce Beira erreichen. Es wird gerade versucht, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die restliche Fracht ins Camp transportieren zu lassen.
Was die Sache schwierig gestaltet ist, dass am Wochenende kaum jemand zu erreichen ist.


06.04.2019

Das Fact Finding Team ist heute morgen müde aber gesund am Münchner Flughafen gelandet. Auf diesem Wege bedanken wir uns für die hervorragende Arbeit und die gute Vorbereitung.
Der andere Teil vom Team 1 erreichte gegen 00:30 Uhr Estaquinha. Am Morgen wurde das Anwesen für das zukünftige Camp begutachtet und ein Standort für die Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) am Rio Buzi festgelegt. Dort hatte man gleich noch einen Traktor gangbar gemacht, der das saubere Trinkwasser in die umliegenden Dörfer transportieren soll, da die Bevölkerung das verunreinigte Wasser des Flusses trinkt.
Eine aktuelle Rückmeldung vom anderen Teil des Teams besagt, dass sie noch heute Abend mit einem Teil der Fracht von Beira nach Estaquinha aufbrechen werden.


05.04.2019

Team 1 hat sich aufgeteilt, Ein Teil ist im Zielgebiet und bereitet alles auf die Ankunft der Hilfsgüter vor. Der andere Teil des Teams ist am Flughafen und kümmert sich darum, dass die Fracht so schnell wie möglich ins Zielgebiet transportiert wird. Durch das Empfehlungsschreiben konnte die Fracht problemlos den Zoll passieren und wurde durch die US Army nach Beira transportiert. Von dort aus müssen die Hilfsgüter noch Estaquinha erreichen. Wenn es dazu Neues gibt, werden wir an dieser Stelle berichten.


04.04.2019

Team 1 ist in Mosambik angekommen und hat sich sofort darum bemüht, dass die Hilfsgüter so schnell wie möglich ans Zielgebiet transportiert werden können. Dabei hat man sich bemüht, mit der US Army in Kontakt zu treten, diese haben sich bereit erklärt, die komplette Cargo nach Beira zu fliegen. Parallel dazu liefen Gespräche mit dem Zoll, hilfreich war, dass man den Chef vom Zoll kennen lernte. Der Deutsche Botschafter hat sich bemüht über einen Minister ein Empfehlungsschreiben zu bekommen. Mit diesem Empfehlungsschreiben wurde man wieder beim Chef vom Zoll vorständig und es war alles im Grünen. Die Hilfsgüter werden morgen um 08.00 Uhr mit dem US Militär nach Beira geflogen.
Saubere Arbeit Jungs.


03.04.2019

Team 1 ist in München gestartet und auf dem Weg nach Mosambik. Wir wünschen Euch alles Gute, viel Erfolg und kommt gesund zurück.
Das Fact Finding Team hat in Afrika alle Hände voll zu tun um sich auf die Ankunft von Team 1 und der Hilfsgüter, die per Fracht kommen, vorzubereiten, Transport von Mannschaft und Gerät muss organisiert werden. Die größte Herausforderung wird wohl sein, dass die gesamten Hilfsgüter den Zoll verlassen können und somit auf den Weg in das zukünftige Camp finden. Hilfreich dabei sind ihnen die vor Ort geknüpften Kontakte, die da alle Hebel in Bewegung setzen werden. Wir wünschen ihnen hierbei viel Erfolg.


02.04.2019

Am Tag nach der Autopanne beschloß das Fact Finding Team sich zu teilen. Während sich Teamleiter Dr. Anton Freilinger um die Ankunft des ersten Teams kümmerte, versuchte der Rests des Teams am Flughafen um die Einreisebestimmungen für das dringend benötige Material zu kümmern. 
Hier konnte derzeit leider noch kein Erfolg erzielt werden, dennoch ist man positiv gestimmt, dass das technische und medizinische Material nach Ankunft am 05.04.2019 schnell zum Einsatzort gebracht werden kann. 
Im Anschluß fuhr das gesamte Team zu einem treffen der Hilfsorganisation Esmabama um die weiteren gemeinsamen Schritte zu besprechen.


01.04.2019

In der Früh wurde durch das Fact Finding Team eine Krankenstation begutachtet und der Andrang an Patienten war so groß, dass man sich gemeinsam mit dem Leiter der Station schnell einig war, dass Hilfe hier dringend notwendig ist.
Anschlißend fuhr man gemeinsam landwärts, tiefer in das Katastrophengebiet um weitere Standorte für Wasseraufbereitung zu erkunden. Hier wurden weitere Kontakte mit Ärzten, Piloten geknüpft.
Gegen Abend sollte es dann mit dem Auto zurück nach Beira gehen, leider wurde das Team durch einen Motorschaden gestoppt und wurde nach einer längeren Wartezeit durch Mitarbeiter einer ansässigen Hilfsorganisation zurück in die Unterkunft gebracht


31.03.2019

Mittwoch Abend startet das erste NAVIS-Team nach Mosambik! Das Einsatzgebiet liegt ca. 100 km südwestlich von Beira in Estaquinha.
Das Einsatzcamp wird in der dortigen Schule aufgebaut.
Bereits das komplette Wochenende wurde durch die Fachbereiche Medizin, Technik und IT/Kommunikation das Material gepackt.

Durch den Fachbereich Logistik wurden Flugtickets besorgt und der Materialtransport organisiert. 
Bereits am Montag, den 01.04.2019 wird am Moosburger NAVIS e.V. Lager die Fracht abgeholt und ins Einsatzgebiet entsendet


30.03.2019

Das Team stand um 05.00 Uhr auf, um mit der Erkundung von zwei Zielgebieten zu starten. Unterstützt wurde das Team von Jaime Cossa von Esmabama Emergency Relief, nach einer fünfstündigen Fahrt nach Madunde wurde das erst Ziel erreicht.
Bei der Rückkehr am Basis-Camp wurde sofort mit der Einsatzleitung in Moosburg kontakt aufgenommen und mitgeteilt, dass der Einsatz für NAVIS e.V. starten solle.
Die Planungen für die Team-Bildung liefen auf Hochtouren und gestalten sich nicht ganz einfach, aber durch unermüdlichen Einsatz konnte Team 1 fertig zusammen gestellt werden.
Auf diesem Wege vielen Dank an die vielen Helfer aus Moosburg und Umgebung.


29.03.2019

Das Team hat nun Beira gegen 08:00 Uhr erreicht, und wurde dort durch die vorher geknüpften Kontakte mit Emergency Relief, von einem deutsch sprechenden Einheimischen begrüßt. Am Flughafen befand sich gleich eine Meldestelle für Hilfsorganisationen die von der UN und der WHO geführt wird. Das Team suchte sich einen geeigneten Platz zum Campen um später bei einem Meeting der Meldestelle teilzunehmen. Dort erfuhren sie von zwei möglichen Standorten für ein Camp, die aber erst in Augenschein genommen werden müssen, ob sie für NAVIS e.V. geeignet sind.


28.03.2019

Das Fact Finding Team hat Johannesburg um 08:15 Uhr erreicht und konnte bei Ankunft schon die ersten Kontakte knüpfen, bzw. erhielt interessante Informationen rund um das Gebiet Dombe.
Am Abend, nahm das Team an einem Meeting mit einer örtlichen Hilfsorganisation teil, hier wurden mögliche Zielgebiete, bei denen noch Hilfe notwendig ist, benannt.
Anschließend flog das Team gleich weiter nach Maputo.
Geplant ist morgen der Flug nach Beira um sich dort bei der Örtlichen Katastropheneinsatz-Leitung zu melden und Infos von Emergency Relief zu erhalten.
Schwierig wird sich der Transport der Hilfsgüter in das Zielgebiet gestalten, aber auch dieses Problem wird zu lösen sein.


27.03.2019

Das Fact Finding Team bestehend aus Kerschbaumer Hans, Konstantin Friedrich, Nolte Petra (AoG) und Dr. Freilinger Anton ist heute vom Münchner Flughafen aus nach Mosambik gestartet. Wir wünschen ihnen alles Gute.


26.03.2019