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Berichte vom 24.09. - 30.09.2011

 

Hilfe für Ostafrika 24.09.2011

Heute hat es zum 2. Mal geregnet, aber nur für 20 Minuten.
Eine Gruppe der med. Abteilung fuhr wieder zum Ausseneinsatz, dabei hatten sie einen so großen Andrang an Patienten (etwa 100), dass der Einsatz vorzeitig beendet werden musste, weil die Medikamente ausgegangen sind. Unter den Patienten waren viele Kinder mit Atemwegs- erkrankungen. Morgen wird das Dorf wieder besucht.
Im Camp stieg die Anzahl der Patienten wieder leicht an.
Es wurde beschlossen, wo die TWA's künftig ihre Arbeit verrichten werden. Da das Krankenhaus Wajir bisher alle Termine abgesagt hat, wurde es vorerst nicht in der Planung berücksichtigt. Es werden zukünfitg je 2 TWA's in Laghbogol Süd und West ihren Dienst verrichten. Da es Bedenken der jeweiligen Clan Chiefs gab, was passiert wenn NAVIS die Zelte abbricht, wurde ein Vertrag verfasst, der den Standort, die Wartung und den Unterhalt der TWA's regelt. Dieser Vertrag wurde auch WASDA zugesandt.

 

Hilfe für Ostafrika 25.09.2011

Das Ausssenteam besuchte wieder das selbe Dorf wie gestern, auch heute war der Andrang so groß, dass der Einsatz erst kurz vor Anbruch der Dunkelheit beendet wurde. Auch im Camp konnten sich die Mediziner nicht über Arbeit beklagen. Die überwiegenden Krankheitsbilder sind: Hautkrankheiten, Infektionen der Atemwege und verschiedene Verletzungen.
Die 3. Fracht erreichte heute das Camp, sie wurde sofort entladen. Mit dem Umbau der TWA's wurde begonnen, die 2 TWA's mit den dazugehörigen Vorlaufpumpen die dort verbleiben, wurden an den Generator des Brunnenbetreibers angeschlossen. Anlagen 3 und 4 werden im District Süd aufgebaut, dazu muss vorher noch eine Schutzhütte gebaut werden.

 

Hilfe für Ostafrika 26.09.2011

Der heutige Tag stand voll unter dem Motto "Installation der TWA's in Laghbogol Süd". Stephan fuhr nach Wajir um Baumaterial für die Hütten der TWA's zu besorgen, die anderen luden die TWA's und das dazugehörige Equipment auf die Pickups. Max und 3 weitere Techniker fingen sofort an die Anlagen aufzubauen. Nach 3 Stunden waren die Anlagen angeschlossen, da aber der Pumpengenerator nicht funktionierte, muss morgen von uns ein Generator aufgestellt werden, damit endlich auch hier Trinkwasser fließen kann.
Bei den Medizinern gab es heute einen ganz normalen Routinetag mit etwa 80 Patienten.
Da Stephan eine Panne mit dem Fahrzeug hatte, erreichte er erst gegen 17:00 Uhr das Camp mit den benötigten Baumaterial. Nach dem Entladen des Baumaterials war dann auch der Tag zu Ende.

 

Hilfe für Ostafrika 27.09.2011

Heute war für Laghbogol Süd der Tag des Wassers. Beide TWA's wurden in Dienst genommen und der defekte Pumpengenerator repariert. Zur Sicherheit wird überlegt, ob nicht ein Stromgenerator von uns zusätzlich aufgestellt wird. Der Wassertank, in dem das Salzwasser aus dem Bohrloch gepumpt wird ist leider ein wenig marode, so dass er nur zur Hälfte gefüllt werden kann. Mit der Einweisung des Personals wurde begonnen, leider gibt es ein wenig Schwierigkeiten mit der Sprache.
An der Wasserstelle LA West wurde mit dem Errichten der Schutzhütten für die TWA 1, 2 und dem Generator begonnen.
Bei den Medizinern steigt wieder die Zahl der Patienten, so waren z.B. heute 2 Akutpatienten zu behandeln, einer mit einer Lungenentzündung und einer mit stark reduziertem Allgemeinzustand. Beide konnten nach intensivmedizinischer Behandlung später wieder entlassen werden.
Das Außenteam hatte wieder sehr viel Arbeit, es konnten aus Zeitgründen leider nicht alle wartenden Patienten behandelt werden.
In München wurde heute das Team 5 verabschiedet. Wir wünschen ihnen alles Gute und viel Erfolg.

 

Hilfe für Ostafrika 28.09.2011

Am letzten kompletten Tag von Team 4 wurde wurde in LA-Süd die beiden TWA's in Betrieb genommen, in LA-West wurde an der Schtuzhütte für die TWA's und den Generator weitergebaut. Wenn das Nachfolgeteam den großen Generator einbaut ist die Hütte fertig gestellt.
Die Wasserausgabe musste auf Grund von leichten Unruhen um 17:20 Uhr gestoppt werden.
Beim Ausseneinsatz wurde ein Patient mitgenommen mit Verdacht auf Discusprolaps. Er wurde im Camp mit der dafür vorgesehenen Medikation behandelt und anschließend entlassen.
Am Abend wurde der letzte Tag mit mit lokalen Mitarbeitern eine kleine Abschiedsveranstaltung abgehalten.
Wir bedanken uns für die ausgezeichnete Arbeit und wünschen euch eine gute Heimreise.

 

Hilfe für Ostafrika 29.09.2011

Team 5 erreichte ohne Zwischenfälle das Camp "Little Bavaria" und wurde herzlich begrüßt. Nach einer 1,5 stündigen Übergabe verabschiedete sich Team 4 und machte sich auf den Weg nach Garissa, wo es am Abend auch gut ankam.
Der med. Bereich wurde nahtlos vom Team 5 übernommen und die Arbeit begann gleich am Nachmittag, es waren etwa 15 Patienten vorstellig.
Die TWA's liefen ohne Probleme und es wurden etwa 20.000 ltr. Wasser aufbereitet. Die Techniker erkundeten das Lager und machten sich mit den Gerätschaften vertraut. Am Abend wurde bei der Teambesprechung die Arbeiten für die nächsten Tage abgesprochen.

 

Hilfe für Ostafrika 30.09.2011

Für die Mediziner gab es heute 63 Patienten zu behandeln. Unter anderem wurde ein Neugeborenes, nach dem es von uns Erstversorgt wurde, mit ihrer Mutter ins Krankenhaus gefahren. Sonst waren die üblichen Krankheitsbilder zu versorgen (Atemwegsinfektionen, Infektionskrankheiten). Der Transport zum Krankenhaus wurde genutzt um Besorgungen in Wajir (Diesel und Lebensmittel) vorzunehmen.
Die Techniker luden mit Hilfe Einheimischer den zweiten Generator per Hand auf ein Pickup, um in nach Laghbogol Süd zu bringen, dort wieder per Hand abzuladen und in Betrieb zu nehmen. Des weiteren wurde noch ein Fehler in der Pumpenanlage Süd behoben, damit dort sofort frisches Wasser aufbereitet werden konnte.