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Berichte vom 15.10. - 21.10.2011

 

Hilfe für Ostafrika 15.10.2011

Ausnahmsweise hat es in der vergangenen Nacht nicht geregnet. Auch der Tag versprach trocken zu bleiben und hielt dies auch. Diese Gelegenheit nutzte das Team und trocknete die durchnässten Ausrüstungsgegenstände, Zelte sowie die Kleidung in der afrikanischen Sonne und Hitze. Bis auf wenige Teile wurde das Camp zurückgebaut und der Lastwagen fast vollständig beladen. Patienten werden jetzt nur noch behandelt, wenn es Notfälle oder Nachuntersuchungen von Behandlungen sind, da das Lazarett fast vollständig demontiert ist. Der lokale Arzt ist nun dank Navis mit sehr guten Hilfsmitteln ausgestattet, um die Bevölkerung von Laghbogol medizinisch zu versorgen. Auch das Krankenhaus in der Stadt Wajir wird mit medizinischem Material von Navis versorgt. Dank des Regens können die Navis-Helfer ind Kenia beobachten, wie die Savanne anfängt aufzuleben. Immer mehr Pflanzen beginnnen aufzublühen und weitere Tierarten kommen zum Vorschein. Diese sind aber nicht alle erwünscht, wie z.B. ein giftiger Skorpion, der das Camp am Abend aufsuchte.

 

Hilfe für Ostafrika 16.10.2011

Heute wurde der Rest des Navis-Camps in Laghbogol abgebaut und im Lastwagen verstaut. Dieser begab sich direkt auf den Weg nach Nairobi, von wo aus die rückzuführenden Navis-Gerätschaften auf die Weiterreise nach Deutschland gehen. Das Team machte sich unterdessen auf den Weg nach Wajir, um am Dienstag per Flugzeug von dort aus nach Nairobi zu fliegen. Vorher wurde der Arzt in Laghbogol noch mit weiteren Medikamenten ausgestattet. Auf dem Weg in die nördlich von Laghbogol gelegene Stadt, gab es natürlich auch wieder Hindernisse zu überwinden. Nachdem die eigentliche Piste durch einen umgestürzten LKW blockiert war, suchte der Fahrer des Navis-Geländewagens einen Umweg durch den Busch. Dabei fuhr er sich im Schlamm fest, sodass das ganze Team helfen musste, den festgefahrenen Wagen zu befreien. Aber auch diese Aufgabe meisterten die Navis-Helfer. Bevor nach der zweistündigen Fahrt nach Wajir der Feierabend eingeläutet werden konnte, wurden noch das Krankenhaus von Wajir und andere Hilfsorganisationen besucht. Durch die Absprachen, die bei solchen Treffen vereinbart werden, soll die Nachhaltigkeit dieses Einsatzes von Navis e.V. gewährleistet werden.

 

Hilfe für Ostafrika 17.10.2011

Wenn alles nach Plan verläuft, können wir das 6. und damit vorerst letzte Navis-Team für Kenia, am Mittwoch, den 19.10.2011 um 13:00 Uhr, am Flughafen München willkommen heißen.

 

Hilfe für Ostafrika 19.10.2011

Auch das 6. Team ist wohl behalten zu Hause angekommen. Heute um 13:00 landeten die Navis-Helfer pünktlich am Flughafen München und wurden von vielen anderen Navis-Mitgliedern, Verwandten und Freunden herzlich empfangen. Damit befindet sich aktuell kein Helfer von Navis mehr in Ostafrika. Sobald die zusätzlich bestellten hochleistungsfähigen Trinkwasseraufbereitungsanlagen geliefert werden können, wird ein kleines Techniker-Team von Navis wieder nach Kenia aufbrechen. Die Anlagen sollen z.B. am Krankenhaus von Wajir installiert werden.

Sie werden u.a. auf unserer Homepage über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden gehalten.