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Berichte vom 10.09. - 16.09.2011

 

Hilfe für Ostafrika 10.09.2011

Gleich am morgen wurden die Wasseraufbereitungen in Betrieb genommen, nach dem Frühstück fuhr ein Trupp nch Wajir um einige Besorgungen und einen 500 ltr. Wassertank zu kaufen. Da sich für das Pickup in Verbindung mit den Straßenverhältnisse der 1000 ltr. Tank als zu schwer herausstellte, beschloß man das Pickup mit einem 500 ltr. Tank auszustatten. Der 1000 ltr. Tank wird als Vorratsbehälter fürs Camp benutzt, damit noch mehr Trinkwasser produziert werden kann.
Die Medizinabteilung hatte wieder 140 Patienten im Camp. Beibehalten wurde der Besuch umliegender Dörfer, um sie mit Wasser und med. Hilfe zu unterstützen. Dabei sind wieder 30 Leute behandelt worden.
Gegen 17:30 Uhr erreichte die Fracht, die von München losgeschickt wurde das Camp, es wurde bis spät in die Nacht die 5,5 Tonnen mit den Händen entladen und verstaut. Dabei war unter anderem eine Dritte Wasseraufbereitung, 2 Generatoren, Kindernahrung, Medikamente, sowie bestellte Ersatzteile und diverses techn. Equipment.

 

Hilfe für Ostafrika 11.09.2011

Heute wurde schon sehr früh am Morgen mit der Arbeit begonnen, die Fracht wurde kontrolliert, ordentlich verstaut, die dritte Trinkwasser-aufbereitungsanlage, sowie der große Generator aufgebaut. Am Nachmittag ging die dritte TWA in Dienst und es lieferten somit 3 Anlagen sauberes Trinkwasser. Alle Geräte liefen einwandfrei. 
Die Mediziner konnten ebenfalls wieder etwa 120 Patienten versorgen. Trotz des Aufbaus der TWA konnten wir ein Team von der med. Abteilung am Nachmittag in ein Dorf im Süden schicken, bei dem aber diesmal keine med. Hilfe notwendig war.

 

Hilfe für Ostafrika 12.09.2011

Am heutigen Tag wurde das Lager ein wenig umgebaut, um den Platz besser nutzen zu können, bei dieser Gelegenheit wurde auch gleich die notwendigen Wartungsarbeiten an den Geräten durchgeführt. Zugleich wurde eine neue Wasserausgabestelle gebaut.
Bei der med. Abteilung waren wieder etwa 120 Patienten vorstellig. Trotz der vielen Arbeiten im Camp konnte wieder ein Aussenteam losgeschickt werden, dabei hatte der selbst gebaute Aquatruck wieder sehr gute Dienste verrichtet, auch die Mediziner hatten dort einiges zu tun, bzw. zu behandeln.
Bei der Flughafenfeuerwehr und in Moosburg liefen die Vorbereitung für das 4. Team und die 3. Fracht (unter anderem eine 4. Trinkwasser-aufbereitungsanlage) auf Hochtouren.

 

Hilfe für Ostafrika 13.09.2011

Am Morgen, sofort bei Öffnung der Medizinstation kam ein Mann ins Camp und erzählte, dass in einer etwa 300 m entfernten Hütte eine junge Frau am Morgen ein Kind zur Welt brachte und sie sehr viel Blut verloren habe. Die junge Frau und ihr Kind wurden mit einem Eselkarren ins Camp gebracht. Beiden ging es am Nachmittag schon wesentlich besser. Es gab auch noch weitere 100 Patienten zu behandeln, aber weniger spektakuläre Fälle.
Am Nachmittag stand wieder Aussenvisite auf dem Programm, dabei waren 30 Patienten zu versorgen und es wurde auch wieder 1000 ltr. Trinwasser verteilt.
Die drei TWA liefen ohne Probleme, es wurde lediglich an den Generatoren Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt.

 

Hilfe für Ostafrika 14.09.2011

Für heute standen einige Arbeiten und Besorgungen auf dem Programm. Unter anderem wurde ein provisorischer Hochbehälter für Trinkwasser aufgestellt.
Die Medizinabteilung hatte heute wieder 140 Patienten, darunter war ein etwa 2 jähriges Mädchen, welches kurz vor Dunkelheit ins Camp gebracht wurde. Das Mädchen ist von einem Esel mit dem Huf am Kopf getroffen wurde. Die kleine Patientin hatte eine ca. 8 cm lange Platzwunde und musste von uns genäht werden.

 

Hilfe für Ostafrika 15.09.2011

Am Vormittag war eine Gruppe von uns im Krankenhaus in Wajir um Gespräche mit der GIZ zu führen, wie eine weitere Zusammenarbeit und die Unterstützung des Krankenhauses aussehen soll. Dabei war auch der Krankenhausverwalter und der zuständige Ingenieur. Bei dieser Fahrt wurde auch ein kleiner Junge mitgenommen, der an der Hüfte geröngt wurde.
Im Camp wurde durch die Errichtung des Hochbehälters die Ausgabe von Trinkwasser optimiert. Trotz laufender Wartungsarbeiten konnten 24.000 ltr. Wasser aufbereitet werden.
Bei der Medizinabteilung waren wieder 120 Patienten vorstellig, wobei man feststellen konnte, dass die wirklichen Versorgungen langsam zurück gehen. Der Andrang an Babynahrung ist sehr groß.
Heute war wieder das Gesundheitsamt zu Besuch um sich von unserer Arbeit zu überzeugen.

 

Hilfe für Ostafrika 16.09.2011

Heute begann der Tag traurig, die Schwester des Kochs ist bei einem Unfall in Sambia ums Leben gekommen und er musste das Camp verlassen. Alle Teammitglieder sammelten, für die teure Überführung, da er dem Team ans Herz gewachsen ist.
Das Aussenteam besuchte heute etwas weiter entlegene Dörfer und hatte dabei reichlich Arbeit. Trotz des Feiertages waren insgesamt etwa 100 Patienten zu behandeln.
Vom Gesundheitsamt wurde ein kleines Mädchen mit Verdacht auf Polio ins Camp gebracht, das Mädchen musste erst "aufgepeppelt" werden, da es sehr ausgetrocknet war. Am Nachmittag musste es trotzdem ins Krankenhaus transportiert werden. Es besteht mittlerweile eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt.
Durch die Optimierung der Wasserausgabe (Hochtank) haben sich die Streitigkeiten bei der Abholung von Trinkwasser komplett aufgelöst.
In München wurde das Team 4 verabschiedet, dass die Reise nach Kenia antrat.
Von hier aus alles Gute.